Taxpayer Appeal on Missed Deadline and Asset Classification Dismissed
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a company that appealed to the Federal Tribunal after the tax authority of the Canton of Thurgau denied its complaint regarding state and municipal taxes, as well as direct federal tax for the 2013 tax period, due to a missed deadline for legal remedies. The company claimed that a specific amount should be classified as a loan rather than a non-asset and argued that the administrative court's decision infringed on its constitutional right to be heard. However, the Tribunal found that the appeal did not meet the legal requirements for a valid complaint, resulting in the rejection of the appeal and the imposition of costs on the company.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 29 Abs. 2 BV, Art. 6 EMRK, Art. 42 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 Abs. 3 BGG; Taxpayer Appeal on Missed Deadline and Asset Classification Dismissed: The company claimed that a specific amount should be classified as a loan rather than a non-asset and argued that the administrative court's decision infringed on its constitutional right to be heard. However, the Tribunal found that the appeal did not meet the legal requirements for a valid complaint, resulting in the rejection of the appeal and the imposition of costs on the company.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to dismiss the appeal without entering into its merits due to failure to meet procedural requirements for argumentation.
Used to order the appellant to pay the costs of the federal court proceedings.
Used to determine that the Canton of Thurgau is not entitled to an indemnity.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
2C_609/2017
Urteil vom 1. September 2017
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Seiler, Präsident,
Gerichtsschreiber Kocher.
Verfahrensbeteiligte
X.________ AG,
Beschwerdeführerin,
gegen
Steuerverwaltung des Kantons Thurgau, Kant. Verwaltung.
Gegenstand
Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Thurgau; direkte Bundessteuer; Steuerperiode 2013; Fristwiederherstellung
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau
vom 17. Mai 2017.
Nach Einsicht
in den Entscheid VG.2016/148/E / VG.2016.149/E des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 17. Mai 2017, worin dieses auf die Beschwerde der X.________ AG, U.________/TG, vom 15. Oktober 2016, infolge der versäumten Rechtsmittelfrist nicht eingetreten ist,
in die Eingabe der Steuerpflichtigen vom 5. Juli 2017 (Posteingang), mit welcher diese beim Bundesgericht Beschwerde (in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten) erhebt, die Aufhebung des angefochtenen Entscheids und Eintreten auf die Beschwerde vom 15. Oktober 2016 beantragt und sinngemäss verlangt, der Betrag von Fr. 1'865'868.71 sei nicht als Nonvaleur, sondern als Darlehen zu qualifizieren,
in Erwägung,
dass die Steuerpflichtige in ihrer Eingabe in einem einzigen Satz vorbringt, der angefochtene Entscheid verletzte das verfassungsmässige Individualrecht auf rechtliches Gehör ( Art. 29 Abs. 2 BV und Art. 6 EMRK ) und dass sie eine weitergehende Begründung in Aussicht stellt,
dass sie während der mittlerweile verstrichenen Beschwerdefrist keine (weitergehende) Begründung nachgereicht hat,
dass den gesetzlichen Anforderungen an Rüge und Begründung einer Beschwerde ( Art. 42 BGG ) damit offensichtlich nicht genügt wird,
dass damit auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren durch Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ),
dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens der Steuerpflichtigen aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) und dem Kanton Thurgau, der in seinem amtlichen Wirkungskreis obsiegt, keine Entschädigung zusteht ( Art. 68 Abs. 3 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von Fr. 1'000.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. September 2017
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Seiler
Der Gerichtsschreiber: Kocher