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2C_609/2012 KI-generiert

Driving Instructor Examination Failure: Federal Supreme Court Inadmissibility of Appeal Against Federal Administrative Court Under Article 83 lit. t BGG for Examination Results

Geschäftsnummer 2C_609/2012
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court dismissed the appellant's public-law appeal as inadmissible, upholding the lower court's non-entering decision and confirming that the failed professional driving instructor examination result stands. The appellant had challenged the Federal Administrative Court's refusal to consider his appeal against the Federal Office for Professional Education and Technology's decision not to enter his earlier complaint regarding his 2011 examination failure, seeking to have his result changed from "failed" to "passed." The Supreme Court based its decision on Article 83 lit. t of the Federal Supreme Court Act, which excludes appeals concerning examination results and other ability assessments, particularly in professional training contexts. The Court noted that this exclusion applies regardless of whether the challenged decision is final, interlocutory, procedural, or concerns costs, and that the appellant's request to reassess the examination outcome clearly fell within this exclusion. The Court also rejected the possibility of treating the appeal as a subsidiary constitutional complaint, as such complaints are only admissible against decisions of final cantonal instances, not against Federal Administrative Court rulings. No court costs were imposed given the circumstances.

Legislator-Regeste

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Art. 83 lit. t BGG, Art. 83 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 113 BGG, Art. 108 BGG, Art. 108 al. 1 let. a BGG; Driving Instructor Examination Failure: Federal Supreme Court Inadmissibility of Appeal Against Federal Administrative Court Under Article 83 lit. t BGG for Examination Results: The appellant had challenged the Federal Administrative Court's refusal to consider his appeal against the Federal Office for Professional Education and Technology's decision not to enter his earlier complaint regarding his 2011 examination failure, seeking to have his result changed from "failed" to "passed." The Supreme Court based its decision on Article 83 lit. t of the Federal Supreme Court Act, which excludes appeals concerning examination results and other ability assessments, particularly in professional training contexts. The Court noted that this exclusion applies regardless of whether the challenged decision is final, interlocutory, procedural, or concerns costs, and that the appellant's request to reassess the examination outcome clearly fell within this exclusion. The Court also rejected the possibility of treating the appeal as a subsidiary constitutional complaint, as such complaints are only admissible against decisions of final cantonal instances, not against Federal Administrative Court rulings. No court costs were imposed given the circumstances.

Schlagwörter

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Berufsprüfung für Fahrlehrer Ausschlusskriterien Prozesshandlung Kontrollfahrt Prüfungsreglement materielle Begründetheit Fahren trotz Führerausweisentzugs

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 al. 1 let. a BGG

Used to declare the appeal inadmissible in the simplified procedure.

Art. 66 al. 1 deuxième phrase BGG

Grounds for waiving court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_609/2012

Urteil vom 26. Juni 2012

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Karlen, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Meierwiesenstrasse 56, 8064 Zürich,

Beschwerdeführer,

gegen

SFV Schweizerischer Fahrlehrerverband, Geschäftsstelle QSK, Postfach 8150, 3001 Bern,

Bundesamt für Berufsbildung Technologie BBT, Effingerstrasse 27, 3003 Bern.

Gegenstand

Berufsprüfung für Fahrlehrer,

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesver-

waltungsgerichts, Abteilung II, vom 15. Mai 2012.

Erwägungen:

1. X.________ scheiterte 2011 an der Berufsprüfung für Fahrlehrer. Auf die gegen die entsprechende Verfügung des Schweizerischen Fahrlehrerverbands erhobene Beschwerde trat das Bundesamt für Berufsbildung Technologie BBT mit Verfügung vom 18. Januar 2012 wegen Verspätung nicht ein. Gegen diese Nichteintretensverfügung gelangte X.________ am 27. Februar 2012 an das Bundesverwaltungsgericht, wobei er namentlich beantragte, das Prüfungsergebnis sei von "nicht bestanden" in "bestanden" umzuwandeln. Mit Urteil des Einzelrichters vom 15. Mai 2012 trat das Bundesverwaltungsgericht auf die Beschwerde nicht ein; dies mangels Sachbezogenheit der Rügen bzw. hinreichender Begründung.

Mit Beschwerdeschrift vom 22. Juni 2012 beantragt X.________ dem Bundesgericht, es sei "die widerrechtliche Weiterleitung von Akten des BF durch BG 3 (Bundesverwaltungsgericht) an BG 1 (Schweizerischer Fahrlehrerverband) BG 2 (Bundesamt für Berufsbildung Technologie) festzustellen"; die Berufsprüfung sei als bestanden zu werten u.a. aufgrund des verspäteten Versandes der Prüfungsunterlagen.

Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.

2. Gemäss Art. 83 lit. t BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig gegen Entscheide über das Ergebnis von Prüfungen anderen Fähigkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung der Berufsausübung. Die Ausschlussbestimmungen des Art. 83 BGG greifen nach dem Grundsatz der Einheit des Verfahrens (vgl. BGE 134 V 138 E. 3 S. 144; 133 III 645 E. 2.2 S. 647 f.) unabhängig davon, ob ein Endentscheid (materiell oder verfahrensrechtlicher Natur), ein Zwischenentscheid, ein Wiedererwägungs- oder Revisionsentscheid oder etwa ein Entscheid über Verfahrenskosten angefochten wird. Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen Nichteintretensentscheid betreffend einen unterinstanzlichen Entscheid, mit dem seinerseits auf eine Beschwerde nicht eingetreten wurde, die einen Entscheid über ein Prüfungsergebnis zum Gegenstand hatte. Der Beschwerdeführer will denn auch im Rechtsmittelverfahren erreichen, dass die als ungenügend bewertete Prüfung als genügend bewertet wird. Das Verfahren fällt unter den Ausschlussgrvon Art. 83 lit. t BGG; weder befasst sich der Beschwerdeführer mit dieser Ausschlussnorm, noch sind Umstände ersichtlich, aus denen sich sonst wie die Zulässigkeit der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ableiten liesse. Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ). Namentlich könnte sie nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden, beurteilt doch das Bundesgericht Verfassungsbeschwerden bloss gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen ( Art. 113 BGG ), mithin nicht gegen Entscheide des Bundesverwaltungsgerichts.

Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.

Die Umstände rechtfertigen es, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung II, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 26. Juni 2012

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Karlen

Der Gerichtsschreiber: Feller