Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_607/2021 KI-generiert

Cantonal Tax Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation

Geschäftsnummer 2C_607/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A couple appealed to the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Administrative Court of the Canton of Bern, which dismissed their complaint regarding the state and municipal taxes of Bern starting from the 2020 tax period. The administrative court found their complaint inadequately substantiated and noted that they did not amend it, even after being prompted to do so. Subsequently, the couple submitted a document to the Swiss Federal Tribunal labeled as an "objection," asserting that the procedural conduct was sufficiently documented and appropriately followed on their part. However, the tribunal informed them that their submission lacked requisite applications and justifications, allowing them time to correct it. Despite this, the couple did not respond, and the deadline for the appeal expired. Consequently, the Federal Tribunal noted that the complaint lacked adequate justification.

Legislator-Regeste

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Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 32 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 2 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 5 BGG, Art. 68 Abs. 3 BGG; Cantonal Tax Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation: The administrative court found their complaint inadequately substantiated and noted that they did not amend it, even after being prompted to do so. Subsequently, the couple submitted a document to the Swiss Federal Tribunal labeled as an "objection," asserting that the procedural conduct was sufficiently documented and appropriately followed on their part. However, the tribunal informed them that their submission lacked requisite applications and justifications, allowing them time to correct it. Despite this, the couple did not respond, and the deadline for the appeal expired. Consequently, the Federal Tribunal noted that the complaint lacked adequate justification.

Schlagwörter

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Steuerverfahren vereinfachtes Verfahren ungenügende Rechtsschrift Verfahrensrügen Steuerveranlagungen gesetzliche Verfahrensfrist

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 42 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG

Cited as the reason why the appeal was not entered upon due to insufficient reasoning.

Art. 108 Abs. 2 lit. b BGG

The appeal was decided pursuant to the simplified procedure indicated by this procedural article.

Art. 65 BGG

Cited in conjunction with Art. 66 BGG for the allocation of the costs of the federal court proceedings.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG

Applied to impose the federal court proceedings costs on the appellants based on the losing party principle.

Art. 66 Abs. 5 BGG

Determines that the appellants are jointly and severally liable for the costs.

Art. 68 Abs. 3 BGG

Applied to deny compensation to the Canton of Bern, as the prevailing party in its official capacity.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_607/2021

Urteil vom 27. September 2021

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Kocher.

Verfahrensbeteiligte

A.A.________ und B.A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Steuerverwaltung des Kantons Bern.

Gegenstand

Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Bern, amtliche Bewertung ab Steuerperiode 2020,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter, vom 2. August 2021 (100.2021.199U).

In Erwägung,

dass das Verwaltungsgericht des Kantons Bern mit einzelrichterlichem Entscheid 100.2021.199U vom 2. August 2021 auf eine Beschwerde der Eheleute A.________ (nachfolgend: die Steuerpflichtigen) nicht eingetreten ist, weil das Rechtsmittel unzureichend begründet gewesen sei und die Steuerpflichtigen trotz Aufforderung keine Verbesserung nachgereicht hätten,

dass die Steuerpflichtigen am 8. August 2021 (Poststempel: 9. August 2021) beim Bundesgericht ein als "Einsprache" bezeichnetes Schriftstück einreichten, worin sie im Wesentlichen erklärten, die Verfahrensabläufe seien "hinlänglich dokumentiert, unsererseits sachlich, korrekt und terminlich fristgereicht eingehalten" und worin sie abschliessend der Erwartung Ausdruck verliehen, dass die "Stellungnahme" des Bundesgerichts "in diesem Sinne" ausfalle,

dass das Bundesgericht die Steuerpflichtigen mit Schreiben vom 10. August 2021 darauf aufmerksam machte, dass die Eingabe vom 8./9. August 2021 den zuvor dargestellten gesetzlichen Anforderungen nicht genüge, da sie keine Anträge und keinerlei Begründung enthalte, weshalb allein gestützt darauf vermutlich nicht einzutreten wäre, dass die Beschwerdefrist aber noch laufe, weshalb die Beschwerde bis zum Ablauf der Beschwerdefrist verbessert werden könne und dass hernach gestützt auf die eingereichten Unterlagen entschieden werde,

dass die Steuerpflichtigen sich nicht mehr haben vernehmen lassen und die Beschwerdefrist in der Zwischenzeit verstrichen ist,

dass die Beschwerde offensichtlich keine hinreichende Begründung enthält (Art. 42 Abs. 2 in Verbindung mit Art. 106 Abs. 2 BGG ),

dass demnach auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, was durch einzelrichterlichen Entscheid des Abteilungspräsidenten als Instruktionsrichter ( Art. 32 Abs. 1 BGG ) im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 2 lit. b BGG zu geschehen hat,

dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens nach dem Unterliegerprinzip den Steuerpflichtigen aufzuerlegen sind ( Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ), wofür diese zu gleichen Teilen und solidarisch haften ( Art. 66 Abs. 5 BGG ),

dass dem Kanton Bern, der in seinem amtlichen Wirkungskreis obsiegt, keine Parteientschädigung zuzusprechen ist ( Art. 68 Abs. 3 BGG ).

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern auferlegt. Sie tragen ihren Anteil zu gleichen Teilen und unter solidarischer Haftung.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter, und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. September 2021

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Kocher