Guardian's Consent Required for Appeal by Person Under Guardianship
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a state liability claim filed by an individual against a canton, wherein the administrative court did not accept the claim due to the individual being under guardianship. The appointed guardian explicitly stated that they would not authorize the individual to initiate legal proceedings. Despite the submission of two letters by the claimant to the court, the federal court found that the letters failed to provide a proper basis for the appeal, especially given the lack of guardian approval for legal action. Consequently, the federal court ruled that it would not entertain the appeal, citing insufficient justification for the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Guardian's Consent Required for Appeal by Person Under Guardianship: The appointed guardian explicitly stated that they would not authorize the individual to initiate legal proceedings. Despite the submission of two letters by the claimant to the court, the federal court found that the letters failed to provide a proper basis for the appeal, especially given the lack of guardian approval for legal action. Consequently, the federal court ruled that it would not entertain the appeal, citing insufficient justification for the complaint.
Schlagwörter
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was not admitted because it lacked the required thorough reasoning.
Applied to waive the collection of court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_605/2009
Urteil vom 22. September 2009
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Müller, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Regierungsrat des Kantons Glarus, 8750 Glarus.
Gegenstand
Staatshaftungsbegehren,
Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus, der Präsident, vom 31. Juli 2009.
Nach Einsicht
in zwei von X.________ am 10. August 2009 zur Post gegebene Schreiben, eines datiert vom 10. Juli, das andere vom 10. August 2009, wobei auf einen "Postempfang 5.8.2009" hingewiesen wurde,
in die Verfügung des Präsidenten des Verwaltungsgerichts des Kantons Glarus vom 31. Juli 2009, womit auf eine Eingabe von X.________, der ein Staatshaftungsbegehren gegen den Kanton Glarus über einen Betrag von Fr. 750'000.-- gestellt hatte, nicht eingetreten wurde, weil X.________ bevormundet sei und der Amtsvormund ausdrücklich erklärt habe, die Genehmigung zur Prozessführung nicht zu erteilen,
in Erwägung,
dass sich den zwei Eingaben des Beschwerdeführers nichts entnehmen lässt, was auch nur annäherungsweise einer formgerechten Begründung im Sinne von Art. 42 Abs. 2 BGG genügen würde,
dass im Übrigen auch in Verfahren vor Bundesgericht auf die Beschwerde einer bevormundeten Person nur eingetreten werden kann, wenn die Genehmigung des Vormundes vorliegt, wobei vorliegend auf eine Rückfrage bei diesem verzichtet werden kann, da jedenfalls schon wegen offensichtlichen Fehlens einer hinreichenden Begründung (vgl. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ) auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass das Urteil im Verfahren nach Art. 108 BGG ergeht,
dass die Umstände es rechtfertigen, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Glarus schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 22. September 2009
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Müller Feller