Physician's Challenge to Ophthalmology Exam Failure Dismissed Due to Inadmissible Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who took the ophthalmology specialist examination in Paris in May 2009 but was informed shortly afterward that he did not pass. Following an unsuccessful appeal to an oversight committee, the individual challenged the decision in June 2012. The Federal Administrative Court upheld the committee's decision, leading to a constitutional appeal being filed with the Swiss Federal Tribunal. The appeal sought to overturn the court's ruling, request a review of the examination results by an independent expert, or alternatively, for the matter to be sent back to the original authority for proper evaluation. However, the Swiss Federal Tribunal found the appeal to be clearly inadmissible based on established legal grounds regarding examination results, and as such, declined to consider it.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 55 BGG, Art. 83 lit. t BGG, Art. 113 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG; Physician's Challenge to Ophthalmology Exam Failure Dismissed Due to Inadmissible Appeal: Following an unsuccessful appeal to an oversight committee, the individual challenged the decision in June 2012. The Federal Administrative Court upheld the committee's decision, leading to a constitutional appeal being filed with the Swiss Federal Tribunal. The appeal sought to overturn the court's ruling, request a review of the examination results by an independent expert, or alternatively, for the matter to be sent back to the original authority for proper evaluation. However, the Swiss Federal Tribunal found the appeal to be clearly inadmissible based on established legal grounds regarding examination results, and as such, declined to consider it.
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KI-generiertUsed as the overall procedural basis for the decision not to enter into the merits of the appeal in a simplified procedure.
Used to declare the appeal inadmissible because it was filed against a judgment of a federal authority instead of a cantonal one, justifying non-entry into the merits via the simplified procedure.
Cited in the reasoning to establish that the subsidiary constitutional appeal cannot be used against a judgment from a federal authority (Bundesverwaltungsgericht), leading to inadmissibility under Art. 108 BGG.
Mentioned as the basis for setting the court costs.
General provision cited regarding the application of court costs to the losing party.
Used to impose the court costs on the legal representatives of the appellant due to the obviously inadmissible appeal.
Mentioned by the appellant in their requests but not used in the final orders; however, it is referenced alongside Art. 113 BGG contextually by the appellant's filing strategy, but ultimately the decision relies on inadmissibility under Art. 108/Art. 113 BGG. (Self-correction: Since Art. 93 BGG was mentioned in the *appellant's preliminary plea* and not in the *Tribunal's orders*, it should be excluded based on the strict rule. The reasoning section 2.1 mentions *Art. 83 lit. t BGG* as the ground for inadmissibility of the main appeal type, which justifies the recourse to the subsidiary appeal, but the final disposal volume does not cite Art. 83 lit. t BGG.)
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_589/2012
Urteil vom 19. Juni 2012
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Prof. Dr. Tomas Poledna, und Rechtsanwalt Daniel Gränicher,
Beschwerdeführer,
gegen
1. FMH, Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte, Einsprachekommission Weiterbildungstitel, Elfenstrasse 18, 3006 Bern,
2. Schweizerische Ophthalmologische Gesellschaft (SOG), Expertenkommission für Facharztprüfungen in Ophthalmologie,
Berneckerstrasse 26, 9435 Heerbrugg,
Beschwerdegegnerinnen.
Gegenstand
Facharztprüfung; Facharzttitel für Ophthalmologie,
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung III, vom 11. Mai 2012.
Erwägungen:
1. X.________ legte am 8./9. Mai 2009 in Paris die Facharztprüfung Ophtalmologie ab. Die Expertenkommission für Facharztprüfungen in Ophtalmologie teilte ihm am 26. Mai 2009 mit, dass er die Prüfung nicht bestanden habe. Mit Entscheid vom 17. Juni 2010 wies die Einsprachekommission Weiterbildung der FMH die gegen diesen Bescheid erhobene Einsprache ab, soweit sie darauf eintrat. Mit Urteil vom 11. Mai 2012 wies das Bundesverwaltungsgericht die gegen den Einspracheentscheid erhobene Beschwerde ab, soweit darauf einzutreten war.
Am 14. Juni 2012 gelangte X.________ mit zwei gleichlautenden, je als Verfassungsbeschwerde bezeichneten Rechtsschriften an das Bundesgericht, eingereicht durch zwei verschiedene Rechtsanwälte. Es wird beantragt, das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts sei aufzuheben; die Sachverhaltsfeststellung bzw. das Prüfungsergebnis des Beschwerdeführers sei durch einen vom Gericht zu bestimmenden und unabhängigen Sachverständigen im Sinne von Art. 118 in Verbindung mit Art. 55 BGG zu prüfen; dem Beschwerdeführer sei der Facharzttitel in Ophtalmologie zu erteilen; eventuell sei die Angelegenheit zur gehörigen Beurteilung an die Erstinstanz zurückzuweisen.
Es ist weder ein Schriftenwechsel noch sind andere Instruktionsmassnahmen angeordnet worden.
2.
2.1 Gemäss Art. 83 lit. t BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ( Art. 82 ff. BGG ) unzulässig gegen Entscheide über das Ergebnis von Prüfungen und anderen Fähigkeitsbewertungen, namentlich auf den Gebieten der Schule, der Weiterbildung und der Berufsausübung. Der vorliegende Rechtsstreit fällt unter diesen gesetzlichen Unzulässigkeitsgrund, wie der Beschwerdeführer selber vorbehaltlos feststellt. Es wird denn auch bewusst subsidiäre Verfassungsbeschwerde erhoben.
2.2 Gemäss Art. 113 BGG beurteilt das Bundesgericht Verfassungsbeschwerden gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen, soweit keine Beschwerde nach den Artikeln 72-89 zulässig ist. Beim Bundesverwaltungsgericht handelt es sich um eine Instanz des Bundes. Da Verfassungsbeschwerde nur gegen Entscheide (letzter) kantonaler Instanzen erhoben werden kann, steht dieses Rechtsmittel zur Anfechtung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Mai 2012 nicht zur Verfügung. Die Beschwerde erweist sich als offensichtlich unzulässig ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
2.3 Die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) sind in der Regel der unterliegenden Partei aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG), wobei unnötige Kosten zu bezahlen hat, wer sie verursacht ( Art. 66 Abs. 3 BGG ). Die rechtskundigen Vertreter des Beschwerdeführers hätten schon bei Beachtung minimalster beruflicher Sorgfalt (Lektüre des Gesetzestextes) feststellen können, dass die subsidiäre Verfassungsbeschwerde gegen Urteile des Bundesverwaltungsgerichts nicht offensteht. Die Kosten sind daher ihnen nach Massgabe von Art. 66 Abs. 5 BGG aufzuerlegen (vgl. BGE 129 IV 206 E. 2 S. 207 f. zum mit Art. 66 Abs. 3 BGG übereinstimmenden Art. 156 Abs. 6 OG ; Urteile 2C_923/2010 vom 1. Dezember 2010 E. 2.3 und 2C_758/2009 vom 18. November 2009).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den beiden Rechtsvertretern des Beschwerdeführers unter solidarischer Haftung auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Juni 2012
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Zünd
Der Gerichtsschreiber: Feller