Expired Tax Limitations Prevented Review of Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a dispute between two individuals and the Cantonal Tax Office concerning the annual tax assessment for the year 2000. The individuals filed a complaint regarding a decision made by the Cantonal Tax Court in April 2016, which addressed issues related to direct federal tax as well as cantonal and municipal taxes. The Federal Tribunal had to consider whether the complaint was valid, especially in light of the arguments surrounding the expiration of assessment and collection periods for the taxes in question, ultimately concluding that the complaint lacked current and practical interest for judicial review.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 71 BGG, Art. 24 BZP, Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 120 Abs. 4 DBG, Art. 47 Abs. 1 StHG, Art. 121 DBG; Expired Tax Limitations Prevented Review of Appeal: The individuals filed a complaint regarding a decision made by the Cantonal Tax Court in April 2016, which addressed issues related to direct federal tax as well as cantonal and municipal taxes. The Federal Tribunal had to consider whether the complaint was valid, especially in light of the arguments surrounding the expiration of assessment and collection periods for the taxes in question, ultimately concluding that the complaint lacked current and practical interest for judicial review.
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KI-generiertAlthough not explicitly cited in the dispositive, the non-admission of the appeal (point 2) based on lack of interest is a procedural decision often covered by this article in practice, but since the instruction is to only include articles *explicitly cited in the dispositive*, and Art. 108 is not cited in points 1-4, it is excluded. The actual ruling of non-admission is simply stated in point 2 without citing the specific procedural basis for non-admission in the dispositive.
Cited in the reasoning regarding the requirement for the appellants to properly demonstrate their interest.
Applied to order the appellants to bear the court costs.
Applied to rule that no party compensation is owed.
Cited in the reasoning for the decision to join the two proceedings.
Cited in the reasoning regarding the requirement of a legitimate interest for admissibility.
Cited in the reasoning for the decision to join the two proceedings.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_584/2016, 2C_585/2016
Urteil vom 9. Dezember 2016
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Seiler, Präsident,
Bundesrichter Stadelmann,
Bundesrichter Haag,
Gerichtsschreiber Klopfenstein.
Verfahrensbeteiligte
1. A.A.________,
2. B.A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kantonales Steueramt Solothurn.
Gegenstand
Jahressteuer 2000 (2001 A) / Rechtsverweigerung (direkte Bundessteuer; Staats- und Gemeindesteuer),
Beschwerde gegen das Urteil des
Kantonalen Steuergerichts Solothurn
vom 25. April 2016.
Nach Einsicht in
die Beschwerde von A.A.________ und B.A.________ vom 22. Juni 2016 gegen das Urteil des Steuergerichts des Kantons Solothurn vom 25. April 2016,
die Vernehmlassungen des Steuergerichts, des kantonalen Steueramts und der eidgenössischen Steuerverwaltung sowie in die Replik der Beschwerdeführer,
In Erwägung,
dass der angefochtene Entscheid sowohl die direkte Bundessteuer als auch die Kantons- und Gemeindesteuer betrifft, weshalb das Bundesgericht praxisgemäss zwei Dossiers eröffnet hat, die beiden Verfahren aber zu vereinigen sind ( Art. 71 BGG i. V. m. Art. 24 BZP ),
dass die Beschwerde gegen den am 23. Mai 2016 zugestellten Entscheid rechtzeitig erhoben worden ist,
dass Eintretensvoraussetzung für eine Beschwerde unter anderem ein schutzwürdiges Interesse der Beschwerdeführer ist ( Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG ), welches grundsätzlich aktuell und praktisch sein muss, vorbehältlich bestimmter Umstände, die trotz Wegfalls eines solchen Interesses eine gerichtliche Beurteilung rechtfertigen ( BGE 139 I 206 E. 1.1 S. 208, mit Hinweisen),
dass für das hier zur Diskussion stehende Jahr 2000 offensichtlich und unbestritten die absolute Veranlagungsverjährung schon im Zeitpunkt des angefochtenen Entscheids eingetreten war ( Art. 120 Abs. 4 DBG ; Art. 47 Abs. 1 StHG ; § 138 Abs. 4 StG /SO),
dass somit, sofern ein Einspracheentscheid noch gar nicht ergangen ist, wovon die Beschwerdeführer ausgehen, ein solcher nicht mehr ergehen könnte,
dass umgekehrt, sofern am 15. Dezember 2004 ein Einspracheentscheid ergangen ist, wie die Vorinstanz in in ihrem Entscheid ausführt, auch die Bezugsverjährung seit langem eingetreten ist, sofern überhaupt eine Steuer zu beziehen wäre und diese noch nicht bezahlt wurde ( Art. 121 DBG ; Art. 47 Abs. 2 StHG ; § 139 Abs. 3 StG /SO),
dass unter diesen Umständen kein aktuelles und praktisches Interesse an einer Beurteilung der Beschwerde ersichtlich ist,
dass die Beschwerdeführer nicht rechtsgenüglich (vgl. Art. 42 Abs. 2 BGG ) darlegen, worin ein solches Interesse bestehen könnte und auch kein Grund ersichtlich ist, weshalb trotz Wegfall eines solchen Interesses eine gerichtliche Beurteilung angezeigt wäre,
dass somit auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die unterliegenden Beschwerdeführer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens tragen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ) und keine Parteientschädigungen geschuldet sind ( Art. 68 Abs. 3 BGG ),
erkennt das Bundesgericht:
1. Die Verfahren 2C_584/2016 und 2C_585/2016 werden vereinigt.
2. Auf die Beschwerden wird nicht eingetreten.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden den Beschwerdeführern auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Kantonalen Steuergericht Solothurn und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Dezember 2016
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Seiler
Der Gerichtsschreiber: Klopfenstein