Plaintiff v. Canton Aargau (Jurisdictional Dispute)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, an individual sought legal redress from a cantonal administrative court regarding a gift tax assessment imposed by another canton. After filing a claim in January 2013 and pressing for a decision in May 2015, the administrative court ruled in June 2015 that it lacked jurisdiction to address the claim against the other canton. The individual subsequently filed a complaint with the federal court, which rejected the appeal due to the lack of adequate reasoning to contest the lower court's decision regarding jurisdiction, as well as failing to engage with pertinent legal provisions related to the appeals process. Consequently, the individual was ordered to cover the court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 erster, Art. 65 BGG; Plaintiff v. Canton Aargau (Jurisdictional Dispute): After filing a claim in January 2013 and pressing for a decision in May 2015, the administrative court ruled in June 2015 that it lacked jurisdiction to address the claim against the other canton. The individual subsequently filed a complaint with the federal court, which rejected the appeal due to the lack of adequate reasoning to contest the lower court's decision regarding jurisdiction, as well as failing to engage with pertinent legal provisions related to the appeals process. Consequently, the individual was ordered to cover the court costs.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertCited as the basis for declaring the appeal inadmissible because it lacked sufficient substantiation.
The appeal was not admitted based on the simplified procedure provided for in this article due to insufficient substantiation.
Cited in conjunction with Art. 66 BGG regarding the imposition of court costs.
Used to impose court costs on the appellant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_575/2015
Urteil vom 3. Juli 2015
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Kanton Aargau,
vertreten durch Kantonales Steueramt.
Gegenstand
Nichteintreten auf Klage gegen einen anderen Kanton,
Beschwerde gegen das Urteil des
Verwaltungsgerichts des Kantons Solothurn
vom 1. Juni 2015.
Erwägungen:
Im Zusammenhang mit einer vom Kanton Aargau veranlagten Schenkungssteuer, die er offenbar nach Betreibung bezahlt hat und wofür er Rückerstattung erwirken will, gelangte A.________ am 30. April 2015 an das Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn mit dem Antrag auf Behandlung seiner Klage vom 16. Januar 2013. Am 18. Mai 2015 bestand er auf der Fällung eines Urteils. Das Verwaltungsgericht trat mit Urteil vom 1. Juni 2015 auf die Klage nicht ein; es legte anhand der einschlägigen Verfahrensnormen dar, dass es unter keinem Titel zuständig sei, um über die gegenüber dem Kanton Aargau erhobene Forderung zu befinden. A.________ hat dagegen am 2. Juli 2015 (Postaufgabe) beim Bundesgericht eine als Einsprache bezeichnete, vom 25. Juni 2015 datierte Beschwerde eingereicht. Mit seinen Ausführungen teilweise ungebührlichen Inhalts (wie "Korruptionsverbrechen") legt der Beschwerdeführer - entgegen der ihm obliegenden gesetzlichen Begründungspflicht ( Art. 42 Abs. 2 BGG ) - auch nicht ansatzweise dar, inwiefern der Unzuständigkeitsentscheid des Solothurner Verwaltungsgerichts, mit dessen Erwägungen er sich nicht im Einzelnen auseinandersetzt, schweizerisches Recht ( Art. 95 BGG ) verletzen soll. Dies betrifft nicht nur die Frage der Zuständigkeit für die Beurteilung einer Klage gegen einen anderen Kanton; der Beschwerdeführer unterlässt es auch, sich mit der Regelung des Instanzenzugs in Betreibungssachen im Kanton Solothurn zu befassen. Auf die Beschwerde vom 25. Juni/2. Juli 2015, die offensichtlich keine hinreichende Begründung enthält (vgl. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ), ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Juli 2015
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Zünd
Der Gerichtsschreiber: Feller