Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_569/2011 KI-generiert

Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Insufficient Substantiation in Cost Advance Dispute

Geschäftsnummer 2C_569/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who made a request to reopen a state liability proceeding that had been concluded by the Appenzell Ausserrhoden Court. The court instructed the individual to pay a deposit of 1,200 CHF within a specified timeframe, warning that failure to do so would result in the request not being considered. The individual did not pay the deposit by the deadline, leading the court to dismiss the reopening request. Subsequently, the individual filed a complaint against this decision, arguing that they were unable or unwilling to pay the deposit; however, they did not seek a payment extension or request free legal assistance. The appeal was found to lack sufficient reasoning to demonstrate any violation of Swiss law related to the court's decision.

Legislator-Regeste

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Art. 95 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG; Federal Supreme Court Dismisses Appeal for Insufficient Substantiation in Cost Advance Dispute: The court instructed the individual to pay a deposit of 1,200 CHF within a specified timeframe, warning that failure to do so would result in the request not being considered. The individual did not pay the deposit by the deadline, leading the court to dismiss the reopening request. Subsequently, the individual filed a complaint against this decision, arguing that they were unable or unwilling to pay the deposit; however, they did not seek a payment extension or request free legal assistance. The appeal was found to lack sufficient reasoning to demonstrate any violation of Swiss law related to the court's decision.

Schlagwörter

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Staatshaftung (Wiederaufnahme) Kostenvorschuss Prozessrecht unentgeltliche Rechtspflege Kostenauflage Eilvorabentscheidungsverfahren vereinfachtes Verfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted because it clearly lacked sufficient reasoning, as determined under this provision.

Art. 108 BGG

The decision not to enter upon the appeal was made by the single judge in the simplified procedure, as prescribed by this article.

Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG

Used to justify the decision not to impose court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_569/2011

Urteil vom 11. Juli 2011

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Zünd, Präsident,

Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kanton Appenzell A.Rh., Kantonskanzlei.

Gegenstand

Staatshaftung (Wiederaufnahme),

Beschwerde gegen den Entscheid des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, vom 3. Juni 2011.

Erwägungen:

Am 1. Mai 2011 stellte X.________ das Gesuch, das mit Präsidialentscheid des Obergerichts Appenzell Ausserrhoden abgeschlossene Verfahren betreffend Staatshaftung sei wieder aufzunehmen. Am 10. Mai 2011 wurde er vom Obergericht aufgefordert, einen Kostenvorschuss von Fr. 1'200.-- zu bezahlen, unter Hinweis darauf, dass bei unbenütztem Ablauf der Zahlungsfrist auf das Gesuch nicht eingetreten werde. Da bis dahin der Vorschuss nicht geleistet worden war, trat das Obergericht mit Entscheid des Einzelrichters auf das Wiederaufnahmegesuch nicht ein. Dagegen beschwert sich X.________ mit Eingabe vom 6. Juli (Postaufgabe 7. Juli) 2011.

Rechtsschriften haben die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form dazulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG ). Die Begründung muss sachbezogen sein; der Beschwerdeführer hat sich mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen auseinanderzusetzen. Der Beschwerdeführer bestreitet nicht, dass er den ihm vom Obergericht mit Verfügung vom 10. Mai 2011 auferlegten Vorschuss weder innert der angesetzten Frist von zehn Tagen noch später bezahlt hat. Er führt aus, er sei nicht in der Lage bzw. nicht bereit, einen Vorschuss zu bezahlen. Dass er nach Erhalt der Kostenvorschussverfügung im Kanton um Zahlungsaufschub oder um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege ersucht hätte, macht er nicht geltend. Seine Ausführungen sind nicht geeignet darzutun, inwiefern der angefochtene Entscheid schweizerisches Recht (s. Art. 95 BGG ) verletze. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ), und es ist darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten.

Die Umstände rechtfertigen es, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Obergericht Appenzell Ausserrhoden, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. Juli 2011

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zünd Feller