Liechtenstein VAT Appeal Dismissed for Non-Payment of Cost Advance
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involved a dispute regarding the determination of value-added tax for activities classified as sovereign by a tax administration. The appellant challenged a ruling from the Administrative Court of a principality concerning the tax assessments made against them. The appellant did not comply with a request to pay a deposit for court costs, arguing that access to justice should not be contingent on such payments. Despite objections regarding the imposition of the deposit requirement, the court found that the appellant failed to settle the deposit within the stipulated time frames, resulting in the non-review of the appeal.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 62 Abs. 1 BGG, Art. 32 Abs. 1 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG, Art. 65 Abs. 2 BGG; Liechtenstein VAT Appeal Dismissed for Non-Payment of Cost Advance: The appellant challenged a ruling from the Administrative Court of a principality concerning the tax assessments made against them. The appellant did not comply with a request to pay a deposit for court costs, arguing that access to justice should not be contingent on such payments. Despite objections regarding the imposition of the deposit requirement, the court found that the appellant failed to settle the deposit within the stipulated time frames, resulting in the non-review of the appeal.
Schlagwörter
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KI-generiertApplied for the decision to not entertain the appeal through the simplified procedure due to non-payment of the cost deposit.
Applied to rule that the appeal could not be entertained because the required cost deposit was not paid by the deadline.
Cited in conjunction with Art. 66 BGG for determining and allocating court costs.
Applied to impose court costs on the appellant based on the outcome of the procedure (non-admission).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_556/2008
Urteil vom 2. Oktober 2008
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Merkli, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Liechtensteinische Steuerverwaltung, Lettstrasse 37, 9490 Vaduz.
Gegenstand
Festsetzung der Mehrwertsteuer für als hoheitlich zu qualifizierende Tätigkeit,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs des Fürstentums Liechtenstein vom 19. Juni 2008.
Nach Einsicht
1. in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von X.________ vom 25. Juli (Postaufgabe 26. Juli) 2008 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichtshofs des Fürstentums Liechtenstein vom 19. Juni 2008 betreffend Mehrwertsteuer,
in die Verfügung vom 4. August 2008, womit der Beschwerdeführer aufgefordert wurde, bis spätestens zum 5. September 2008 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- einzuzahlen,
in das Schreiben des Beschwerdeführers vom 9. September (Postaufgabe 11. September) 2008, worin er die Auffassung vertritt, dass ein Anspruch auf Rechtspflege unabhängig von der Bezahlung eines Kostenvorschusses bestehe, und erklärt, er erachte die Praxis, die Behandlung von Rechtsmitteln von der Bezahlung eines Depots abhängig zu machen, als unzulässig, weshalb er den Kostenvorschuss nicht bezahlen werde und auf einer Behandlung der Beschwerde bestehe,
in Erwägung,
dass die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten hat ( Art. 62 Abs. 1 BGG ),
dass der Instruktionsrichter bzw. der Abteilungspräsident (vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG ) zur Leistung des Kostenvorschusses eine angemessene Frist und bei deren unbenütztem Ablauf eine Nachfrist ansetzt, wobei das Bundesgericht auf die Eingabe nicht eintritt, wenn der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet wird ( Art. 62 Abs. 3 BGG ),
dass die rudimentären Vorbringen des rechtskundigen Beschwerdeführers in seiner Eingabe vom 9./11. September 2008, womit er das Bestehen einer Kostenvorschusspflicht in Frage stellen will, angesichts der klaren gesetzlichen Regelung jeglicher Grundlage entbehren, was keiner näheren Erläuterung bedarf,
dass der Beschwerdeführer den ihm mit Verfügung vom 4. August 2008 auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 2'500.-- auch innert der mit Verfügung vom 12. September 2008 - unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall - auf den 22. September 2008 angesetzten Nachfrist bewusst und ohne triftigen Grund nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG ), wobei bei der Festsetzung der Gerichtsgebühr insbesondere der Art der Prozessführung Rechnung zu tragen ist ( Art. 65 Abs. 2 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Liechtensteinischen Steuerverwaltung, dem Verwaltungsgerichtshof des Fürstentums Liechtenstein und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 2. Oktober 2008
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Merkli Feller