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2C_554/2017 KI-generiert

Asylum Appeal Dismissed Due to Inadmissibility and Jurisdictional Limitations

Geschäftsnummer 2C_554/2017
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who filed an asylum application, which was rejected by the relevant migration authority on the grounds that the individual had arrived via a safe third country. The individual contested this decision, leading to an appeal in the Federal Administrative Court, which upheld the rejection of the asylum request. Subsequently, the individual sought further judicial review from the Federal Tribunal, claiming that the court should consider whether any applications remained unaddressed and investigate the individual's long-term relationship status under relevant human rights provisions. However, the Federal Tribunal dismissed the appeal as inadmissible, citing legal provisions that restrict the types of decisions subject to review in asylum matters. The Tribunal also imposed court costs on the individual.

Legislator-Regeste

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Art. 8 EMRK, Art. 121 BGG, Art. 45 VGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 65 BGG; Asylum Appeal Dismissed Due to Inadmissibility and Jurisdictional Limitations: The individual contested this decision, leading to an appeal in the Federal Administrative Court, which upheld the rejection of the asylum request. Subsequently, the individual sought further judicial review from the Federal Tribunal, claiming that the court should consider whether any applications remained unaddressed and investigate the individual's long-term relationship status under relevant human rights provisions. However, the Federal Tribunal dismissed the appeal as inadmissible, citing legal provisions that restrict the types of decisions subject to review in asylum matters. The Tribunal also imposed court costs on the individual.

Schlagwörter

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Nichteintreten auf Asylgesuch (sicherer Drittstaat) und Wegweisung Asylgesetz Abschiebung Zuständigkeitsfragen Staatssekretariat für Migration Ausgeschlossene Rechtsgebiete Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The delegation of the decision to the President as single judge was based on this procedural provision due to the evident inadmissibility of the appeal.

Art. 65 BGG

This article was applied in consideration for the assessment of the court costs levied on the appellant.

Art. 66 Abs. 1 BGG

This article was applied to order the appellant to pay the court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_554/2017

Urteil vom 19. Juni 2017

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Klopfenstein.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Beratungsstelle für Asylsuchende, MLaw Alexander Hedinger,

gegen

Staatssekretariat für Migration.

Gegenstand

Nichteintreten auf Asylgesuch (sicherer Drittstaat) und Wegweisung,

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung IV, vom 16. Mai 2017.

Nach Einsicht

in das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Mai 2017, womit dieses eine Beschwerde von A.________s gegen eine Verfügung des Staatssekretariates für Migration vom 25. April 2017 (Nichteintreten auf das Asylgesuch und Wegweisung) abgewiesen hat, soweit es darauf eingetreten ist,

in die von A.________s gegen dieses Urteil beim Bundesgericht erhobene Beschwerde vom 16. Juni 2017, worin er geltend macht, dieses habe zu prüfen, ob Anträge unbeurteilt geblieben seien und ob er - der Beschwerdeführer - in einer dauerhaften Beziehung im Sinne von Art. 8 EMRK lebe,

in Erwägung,

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten auf dem Gebiet des Asyls unter Vorbehalt von hier nicht zutreffenden Ausnahmen unzulässig ist (und ebenso gegen die Wegweisung, vgl. Art. 83lit. c Ziff. 4 und lit. d Ziff. 1 BGG),

dass das Bundesgericht entgegen der offenbaren Auffassung des Beschwerdeführers auch nicht für die Revision eines Entscheides des Bundesverwaltungsgerichts zuständig ist und sich der vom Beschwerdeführer angerufene Art. 121 BGG ausschliesslich auf Entscheide des

Bundesgerichts bezieht,

dass sich das Revisionsverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht vielmehr nach dem Bundesgesetz vom 17. Juni 2005 über das Bundesverwaltungsgericht (VGG, SR 173.32) richtet, wobei die Artikel 121-128 BGG sinngemäss gelten ( Art. 45 VGG ),

dass die vorliegende Beschwerde damit offensichtlich unzulässig erscheint und sie durch den Abteilungspräsidenten als Instruktionsrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG zu erledigen ist,

dass die Gerichtskosten ausgangsgemäss dem Beschwerdeführer (der kein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gestellt hat) aufzuerlegen sind, wobei seiner finanziellen Lage bei der Bemessung der Kosten Rechnung getragen werden kann ( Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung IV, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Juni 2017

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Klopfenstein