Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_538/2014 KI-generiert

Asylum Seeker's Appeal Against Denial of Legal Aid and Recusal Request Dismissed by Federal Supreme Court.

Geschäftsnummer 2C_538/2014
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual who, after spending time in Switzerland for studies, applied for asylum on September 2, 2013. The Federal Office for Migration denied the application on December 11, 2013, leading the individual to appeal to the Federal Administrative Court. The court denied the request for free legal assistance and set a deadline for payment of court fees. Subsequently, the individual filed a motion claiming bias against the judge involved, which was also rejected. The individual continued to submit various appeals, disputing the court's decisions regarding legal aid and alleged bias among the judges, ultimately leading to further proceedings at the Federal Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG, Art. 113 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 64 BGG, Art. 68 Abs. 3 BGG; Asylum Seeker's Appeal Against Denial of Legal Aid and Recusal Request Dismissed by Federal Supreme Court: The Federal Office for Migration denied the application on December 11, 2013, leading the individual to appeal to the Federal Administrative Court. The court denied the request for free legal assistance and set a deadline for payment of court fees. Subsequently, the individual filed a motion claiming bias against the judge involved, which was also rejected. The individual continued to submit various appeals, disputing the court's decisions regarding legal aid and alleged bias among the judges, ultimately leading to further proceedings at the Federal Tribunal.

Schlagwörter

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Asyl und Wegweisung, Ausstandsbegehren Asylgesetz unentgeltliche Rechtspflege Zwischenentscheid Fall des Ausschlusses gesetzliche Verfahrensfrist Anfechtbarkeit des Rückweisungsentscheids

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

Used by the President as the procedural basis for not entering into the merits of the appeal.

Art. 113 BGG

Cited to explain why the submissions cannot be treated as a subsidiary constitutional appeal against a decision from the Federal Administrative Court.

Art. 64 BGG

Basis for rejecting the request for legal aid due to the hopelessness of the submissions.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for ordering the appellant to pay the court costs.

Art. 68 Abs. 3 BGG

Cited to establish that no party compensation is owed.

Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG

Cited to justify the inadmissibility of the appeal in matters of asylum.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_538/2014

Urteil vom 6. Juni 2014

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Zünd, Präsident,

Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundesamt für Migration ,

Quellenweg 6, 3003 Bern.

Gegenstand

Asyl und Wegweisung, Ausstandsbegehren,

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung V,

vom 21. Mai 2014.

Erwägungen:

1. A.________ ersuchte nach einem Aufenthalt zu Studienzwecken am 2. September 2013 in der Schweiz um Asyl. Das Bundesamt für Migration (BFM) entschied am 11. Dezember 2013 negativ und wies ihn weg. A.________ gelangte hiergegen an das Bundesverwaltungsgericht, dessen Instruktionsrichterin am 1. April 2014 das mit seiner Eingabe verbundene Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege abwies und ihm Frist bis zum 16. April 2014 setzte, um den Kostenvorschuss von Fr. 600.-- zu leisten, andernfalls auf seine Eingabe nicht eingetreten werde. In der Folge wandte der Beschwerdeführer sich mit einem Ausstandsgesuch gegen die Instruktionsrichterin an die Abteilung V des Bundesverwaltungsgerichts, welche das Begehren am 21. Mai 2014 abwies, soweit darauf einzutreten war. Sie überwies die Akten zur Weiterführung des Beschwerdeverfahrens an die bisherige Instruktionsrichterin. A.________ ist mit mehreren Eingaben an das Bundesgericht gelangt (überschrieben mit "Beschwerdeschrift" bzw. "Berufungseinlegung"), worin er geltend macht, sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung sei zu Unrecht abgewiesen worden und alle an den verschiedenen Verfahren beteiligten Richter des Bundesverwaltungsgerichts seien befangen.

2. Auf die vorliegenden Eingaben ist ohne Weiterungen durch den Präsidenten als Instruktionsrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten: Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist ausgeschlossen gegen Entscheide auf dem Gebiet des Asyls ausserhalb eines Auslieferungsverfahrens ( Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG [SR 173.110]); dies gilt gestützt auf den Grundsatz der Einheit des Verfahrens auch für prozessuale Zwischenentscheide. Die verschiedenen Eingaben können auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden, da diese nur gegen kantonale Entscheide, indessen nicht gegen solche des Bundesverwaltungsgerichts offensteht (vgl. Art. 113 BGG ; vgl. zum Ganzen: PETER UEBERSAX, Le Tribunal fédéral et l'asile, in: Cesla Amarelle [Hrsg.], Le droit d'asile face aux réformes: Fondements et enjeux dans la pratique, 2013, S. 15 ff., dort S. 16; FLORENCE AUBRY GIRARDIN, in: Corboz et al. [Hrsg.], Commentaire de la LTF, 2. Aufl. 2014, N. 65a). Mit dem vorliegenden Prozessentscheid wird das Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos.

3. Dem Verfahrensausgang entsprechend wird der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit der Eingaben abzuweisen (vgl. Art. 64 BGG ). Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

2.1. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.

2.2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung V, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 6. Juni 2014

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar