Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_532/2008 KI-generiert

Father's Appeal Against Son's School Dispensation Dismissed as Untimely

Geschäftsnummer 2C_532/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves a complaint by a parent regarding the refusal of a public school authority to exempt their child from primary school classes. The administrative court of a canton dismissed the complaint on May 28, 2008. Following this, the parent submitted a formal complaint to the federal court, which was dated July 12, 2008. However, the court determined that this complaint was submitted late because the deadline for submission was July 11, 2008. Consequently, the complaint was deemed inadmissible, and a request for legal aid was rejected due to the hopeless nature of the case.

Legislator-Regeste

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Art. 100 Abs. 1 BGG, Art. 44 Abs. 1 BGG, Art. 48 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG; Father's Appeal Against Son's School Dispensation Dismissed as Untimely: The administrative court of a canton dismissed the complaint on May 28, 2008. Following this, the parent submitted a formal complaint to the federal court, which was dated July 12, 2008. However, the court determined that this complaint was submitted late because the deadline for submission was July 11, 2008. Consequently, the complaint was deemed inadmissible, and a request for legal aid was rejected due to the hopeless nature of the case.

Schlagwörter

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Dispensation vom Unterricht von Y.________ unentgeltliche Rechtspflege elterlicher Konflikt verspätete Kündigung Rückzug des Rechtsbegehrens Beschwerdelegitimation Aussicht auf Erfolg

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was rejected because it was clearly inadmissible due to being filed late.

Art. 108 BGG

The decision not to enter upon the appeal was made using the simplified procedure provided for in this article.

Art. 64 BGG

Used to dismiss the request for free legal aid because the appeal was hopeless.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG

Used to order the appellant to pay the court costs according to the outcome of the procedure.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_532/2008/ble

Urteil vom 17. Juli 2008

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Hungerbühler, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Feller.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Kreisschulpflege Oberwinterthur, Herr Toni Patscheider, Präsident,

Regierungsrat des Kantons Zürich.

Gegenstand

Dispensation vom Unterricht von Y.________,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Abteilung,

vom 28. Mai 2008.

Erwägungen:

1. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich wies am 28. Mai 2008 eine Beschwerde von X.________ betreffend Dispensation seines Sohnes Y.________ vom Primarschulunterricht ab. X.________ hat dagegen beim Bundesgericht eine vom 12. Juli 2008 datierte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten eingereicht.

2. Die Beschwerde gegen einen Entscheid ist innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ). Gemäss Art. 44 Abs. 1 BGG beginnen Fristen, die durch eine Mitteilung oder den Eintritt eines Ereignisses ausgelöst werden, am folgenden Tag zu laufen. Die Beschwerde gilt als rechtzeitig erhoben, wenn sie spätestens am letzten Tag der Frist beim Bundesgericht oder zu dessen Handen der Schweizerischen Post übergeben wird ( Art. 48 Abs. 1 BGG ).

Der Entscheid des Verwaltungsgerichts vom 28. Mai 2008 ist am 10. Juni 2008 mit Gerichtsurkunde versandt worden. Der Beschwerdeführer hat die Entgegennahme des Entscheids am 11. Juni 2008 unterschriftlich bestätigt, wie sich aus der vom Verwaltungsgericht per Fax übermittelten Empfangsbestätigung der Gerichtsurkunde ergibt. Die Beschwerdefrist begann mithin am 12. Juni 2008 zu laufen und endigte am 11. Juli 2008 (Freitag). Die Beschwerdeschrift ist mit dem Datum 12. Juli 2008 versehen, wobei sich aus dem Briefumschlag ergibt, dass die Einschreibesendung am Abend des 15. Juli 2008 bei der Post aufgegeben worden ist. Die Beschwerde ist somit verspätet erhoben worden, und sie erweist sich als offensichtlich unzulässig ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ), weshalb darauf im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ist wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde abzuweisen ( Art. 64 BGG ). Die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) sind dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Kreisschulpflege Oberwinterthur sowie dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 17. Juli 2008

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Hungerbühler Feller