Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_530/2024 KI-generiert

Withdrawal of Appeal Against Special Needs School Placement

Geschäftsnummer 2C_530/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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Withdrawal of Appeal Against Special Needs School Placement The case concerned a challenge against the assignment of a student (born 2008) to a special needs school for the 2023/24 school year, following a decision by the local school management, which was upheld through multiple cantonal instances. After exhausting the cantonal legal remedies, the student, represented by his parents, lodged an appeal with the Federal Supreme Court against the last cantonal judgment, also requesting suspensive effect; however, the student subsequently informed the Federal Supreme Court that he was withdrawing the appeal because he had found an apprenticeship position and was leaving school early. Based on the unconditional withdrawal, the Federal Supreme Court ordered the withdrawal of the appeal and closed the case, waiving the collection of court fees considering the specific circumstances of the case while noting that no party compensation was due.

Legislator-Regeste

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Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 5 Abs. 2 BZP, Art. 71 BGG, Art. 66 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 68 Abs. 3 BGG; Withdrawal of Appeal Against Special Needs School Placement: After exhausting the cantonal legal remedies, the student, represented by his parents, lodged an appeal with the Federal Supreme Court against the last cantonal judgment, also requesting suspensive effect; however, the student subsequently informed the Federal Supreme Court that he was withdrawing the appeal because he had found an apprenticeship position and was leaving school early. Based on the unconditional withdrawal, the Federal Supreme Court ordered the withdrawal of the appeal and closed the case, waiving the collection of court fees considering the specific circumstances of the case while noting that no party compensation was due.

Schlagwörter

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Schulzuweisung / Sonderschulung Sonderschulung besondere Umstände Entzug der aufschiebenden Wirkung Anwaltskosten Entzug der unentgeltlichen Rechtspflege Wechsel des Kindesaufenthaltsorts

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 32 Abs. 2 BGG

The procedural basis under which the single judge decided on the striking out of the proceedings due to withdrawal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to justify waiving court costs due to the specific circumstances following the withdrawal.

Art. 66 Abs. 3 BGG

Cited in reasoning as the general rule applicable for costs after withdrawal, leading to the decision under Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG.

Art. 68 Abs. 3 BGG

Used to rule against granting party compensation.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_530/2024

Verfügung vom 5. November 2024

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Aubry Girardin, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Ivanov.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gesetzlich vertreten durch seine Eltern B.________ und C.________,

und diese vertreten durch Rechtsanwalt Stefan Galligani,

*gegen*

Geschäftsleitung Kreisschule S.________,

Schulrat des Bezirks T.________,

Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, handelnd durch das Departement Bildung, Kultur und Sport, Generalsekretariat, Rechtsdienst, Bachstrasse 15, 5000 Aarau.

Gegenstand

Schulzuweisung / Sonderschulung,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 3. Kammer,

vom 23. September 2024 (WBE.2024.218).

Erwägungen:

1.

1.1.

Der 2008 geborene A.________ wurde mit Entscheid der Geschäftsleitung der Kreisschule S.________ vom 27. Juni 2023 per Schuljahr 2023/24 dem Heilpädagogischen Schulzentrum D.________ in U.________ zugewiesen.

Die dagegen erhobenen Rechtsmittel wiesen der Schulrat des Bezirks T._________ mit Entscheid vom 7. August 2023, der Regierungsrat des Kantons Aargau mit Beschluss vom 8. Mai 2024 und das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, mit Urteil vom 23. September 2024 ab.

1.2.

A.________, gesetzlich vertreten durch seine Eltern, gelangte mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 24. Oktober 2024 an das Bundesgericht und beantragte, es sei das Urteil des Verwaltungsgerichts vom 23. September 2024 aufzuheben und er sei in der Regelschule der Kreisschule S.________ zu belassen. Eventualiter sei die Sache zur Neubeurteilung an die Vorinstanz zurückzuweisen. Prozessual ersuchte er um Erteilung der aufschiebenden Wirkung.

Das Bundesgericht leitete den Schriftenwechsel ein.

1.3.

Mit Schreiben vom 4. November 2024 teilt der Beschwerdeführer dem Bundesgericht mit, dass er seine Beschwerde zurückziehe, da er eine Praktikumsstelle gefunden habe und vorzeitig aus der Schule austrete.

2.

2.1.

Gemäss

Art. 32 Abs. 2 BGG

entscheidet der Instruktionsrichter bzw. die Instruktionsrichterin (hier: die Abteilungspräsidentin) als Einzelrichter bzw. Einzelrichterin über die Abschreibung von Verfahren infolge Rückzugs. Er oder sie befindet dabei auch über die Gerichtskosten und Parteientschädigungen (

Art. 5 Abs. 2 BZP

[SR 273] in Verbindung mit

Art. 71 BGG

).

2.2.

Der Beschwerdeführer hat seine Eingabe vorbehaltlos zurückgezogen. Folglich wird vom Rückzug der Beschwerde Vormerk genommen und das Verfahren abgeschrieben. Durch den Rückzug der Beschwerde hat der Beschwerdeführer das Dahinfallen des Verfahrens verursacht, sodass er grundsätzlich für die bisher entstandenen bundesgerichtlichen Kosten aufkommen müsste (

Art. 66 Abs. 3 BGG

). Angesichts der konkreten Umstände rechtfertigt es sich jedoch, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

). Parteientschädigungen werden nicht zugesprochen (vgl.

Art. 68 Abs. 3 BGG

).

Demnach verfügt die Präsidentin:

1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 3. Kammer, mitgeteilt.

Lausanne, 5. November 2024

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: F. Aubry Girardin

Die Gerichtsschreiberin: D. Ivanov