Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_528/2008 KI-generiert

LLC Advance Payment Obligation and Ineligibility for Legal Aid in VAT Appeal

Geschäftsnummer 2C_528/2008
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A company filed a complaint with the Federal Administrative Court regarding a decision made by the Federal Tax Administration concerning value-added tax for the years 2001 and 2002. Subsequently, the court requested a fee deposit, warning that failure to pay would lead to dismissal of the complaint. The company then appealed this interim decision to the Federal Tribunal, seeking exemption from court fees due to financial hardship and requesting pro bono legal representation. However, the Federal Tribunal found that the company did not adequately demonstrate any legal violation and noted that corporate entities are not entitled to free legal assistance, leading to the dismissal of the appeal and an order for the company to bear the court costs.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 108 Abs. 3 BGG, Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 65 f. BGG; LLC Advance Payment Obligation and Ineligibility for Legal Aid in VAT Appeal: Subsequently, the court requested a fee deposit, warning that failure to pay would lead to dismissal of the complaint. The company then appealed this interim decision to the Federal Tribunal, seeking exemption from court fees due to financial hardship and requesting pro bono legal representation. However, the Federal Tribunal found that the company did not adequately demonstrate any legal violation and noted that corporate entities are not entitled to free legal assistance, leading to the dismissal of the appeal and an order for the company to bear the court costs.

Schlagwörter

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Mehrwertsteuer 2001 und 2002 Gesellschaft mit beschränkter Haftung unentgeltliche Rechtspflege Abschlagszahlungen hängiges Verfahren Mehrwertsteuerbefreiung Vorentscheid über Steuerpflicht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The decision was made under the simplified procedure for non-admissible appeals.

Art. 65 f. BGG

Cited as the basis for imposing court costs on the appellant.

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Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (5)

9C_363/2015 (2015-06-16)
Association Appeal Dismissed for Insufficient Substantiation Regarding Denial of Legal Aid
«…irtschaftlich Beteiligten mittellos sind ( BGE 131 II 306 E. 5.2.1 und 5.2.2 S. 326 f. mit Hinweisen; vgl. auch Urteil 2C_528/2008 vom 22. Juli 2008 E. 2.2), dass im angefochtenen Entscheid sodann einlässlich dargelegt wurde, weshalb im vorliegenden…»
A-5107/2013 (2014-05-01)
Federal Police Data Request Appeal Dismissed
«…eschnitten, weshalb juristische Personen diese grundsätzlich nicht beanspruchen können (vgl. Urteile des Bundesgerichts 2C_528/2008 vom 22. Juli 2008 E. 2.2 sowie 2C_69/2007 vom 17. Au- gust 2007 E. 4.2; BGE 131 II 306 E. 5.2.1 m.w.H.). Die Beschwerde…»
1C_479/2011 (2011-11-03)
Appellant v. Canton on Advance for Judicial Costs
«…417/2010 du 15 mai 2010 consid. 2.2, 2C_214/2009 du 11 juin 2009 consid. 2 résumé in Revue fiscale (RF) 64/2009 p. 781, 2C_528/2008 du 22 juillet 2008 consid. 2.2 résumé in RF 63/2008 p. 715). Tel est le cas en l'occurrence en vertu des art. 2, 3 al.…»
A-3768/2008 (2008-08-26)
Legal Entities Cannot Claim Free Legal Aid in Switzerland
«…en zugeschnitten, juristische Per- sonen können diese grundsätzlich nicht beanspruchen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 2C_528/2008 vom 22. Juli 2008 E. 2.2 sowie 2C_69/2007 vom 17. August 2007 E. 4.2; BGE 131 II 306 E. 5.2.1 mit weiteren Hinweisen).…»
A-3776/2008 (2008-08-26)
[Company Name] v. Tax Authority - Ineligibility for Legal Aid
«…en zugeschnitten, juristische Per- sonen können diese grundsätzlich nicht beanspruchen (vgl. Urteile des Bundesgerichts 2C_528/2008 vom 22. Juli 2008 E. 2.2 sowie 2C_69/2007 vom 17. August 2007 E. 4.2; BGE 131 II 306 E. 5.2.1 mit weiteren Hinweisen).…»

Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_528/2008

Urteil vom 22. Juli 2008

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Hungerbühler, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiber Häberli.

Parteien

X.________ AG,

Beschwerdeführerin,

gegen

Eidgenössische Steuerverwaltung.

Gegenstand

Mehrwertsteuer 2001 und 2002,

Beschwerde gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 11. Juni 2008.

Erwägungen:

1. Am 4. Juni 2008 hat die X.________ AG beim Bundesverwaltungsgericht Beschwerde gegen einen Entscheid der Eidgenössischen Steuerverwaltung betreffend die Mehrwertsteuer der Jahre 2001 und 2002 eingereicht. Mit Zwischenverfügung vom 11. Juni 2008 hat die Instruktionsrichterin einen Kostenvorschuss von 700 Franken verlangt und für den Fall, dass dieser Betrag nicht innert der angesetzten Frist bezahlt werde, einen Nichteintretensentscheid in Aussicht gestellt.

2. Am 12. Juli 2008 hat die X.________ AG beim Bundesgericht "Beschwerde" gegen diesen Zwischenentscheid erhoben und beantragt, ihr sei "infolge Mittellosigkeit die unentgeltliche Prozessführung" zu gewähren sowie ein unentgeltlicher Rechtsbeistand zu bestellen. Auf ihre Eingabe ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten, ohne dass Akten oder Vernehmlassungen einzuholen wären; die Urteilsbegründung kann sich dabei auf eine kurze Angabe der Unzulässigkeitsgründe beschränken (vgl. Art. 108 Abs. 3 BGG ):

2.1 Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG hat die Beschwerdeschrift die Begehren und deren Begründung zu enthalten; im Rahmen der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Die Vorbringen müssen sachbezogen sein, damit aus der Beschwerdeschrift ersichtlich ist, in welchen Punkten und weshalb der angefochtene Entscheid beanstandet wird (vgl. zur analogen Regelung unter der Herrschaft des bis Ende 2006 in Kraft stehenden Bundesgesetzes über die Organisation der Bundesrechtspflege: BGE 118 Ib 134 ; 131 II 449 E. 1.3 S. 452). Genügt eine Eingabe diesen Anforderungen nicht, tritt das Bundesgericht auf die Beschwerde nicht ein.

2.2 Entsprechendes ist vorliegend der Fall, zumal die Beschwerdeführerin nicht darlegt, inwiefern die angefochtene Zwischenverfügung Recht verletzen soll. Auf ihre Eingabe wäre jedoch selbst dann nicht einzutreten, wenn sie rechtsgenüglich begründet wäre, zumal juristischen Personen gar keine unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung gewährt werden kann (vgl. BGE 131 II 306 E. 5.2.1 S. 326; 126 V 42 E. 4 S. 47; 119 Ia 337 E. 4b S. 339; 116 II 651 E. 2 S. 652 ff.). Ferner wäre ein dahingehendes Ersuchen ohnehin an jene Behörde zu richten, welche das Verfahren führt, für welches unentgeltliche Rechtspflege verlangt wird (hier also an das Bundesverwaltungsgericht), und nicht an die Rechtsmittelinstanz.

3. Bei diesem Verfahrensausgang wird die Beschwerdeführerin kostenpflichtig (vgl. Art. 65 f. BGG).

Demnach erkennt das präsidierende Mitglied:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, der Eidgenössischen Steuerverwaltung, Hauptabteilung Mehrwertsteuer, und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 22. Juli 2008

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Hungerbühler Häberli