Damages action against state for denial of justice; inadmissibility of appeal for lack of substantive challenge to procedural deadline requiring proof of prior administrative claim.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court dismissed the appellant's complaint and did not enter into the merits of the case, upholding the lower court's procedural order that remains in force; the appellant was ordered to pay court costs of CHF 600. The appellant had challenged an interlocutory ruling by the Administrative Court of Zurich, which had set a non-extendable final deadline for her to file an improved damages claim against the state for denial of justice, requiring proof that her claim was first submitted to the cantonal government. The Supreme Court found the appeal inadmissible because it lacked a sufficient substantive legal argument, as the appellant failed to demonstrate how the application of cantonal procedural law (section 83(2) VRG/ZH) violated federal law, particularly constitutional rights, as required under Articles 42, 93, 106(2), and 108(1)(b) of the Federal Supreme Court Act (BGG).
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 95 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG; Damages action against state for denial of justice; inadmissibility of appeal for lack of substantive challenge to procedural deadline requiring proof of prior administrative claim: The appellant had challenged an interlocutory ruling by the Administrative Court of Zurich, which had set a non-extendable final deadline for her to file an improved damages claim against the state for denial of justice, requiring proof that her claim was first submitted to the cantonal government. The Supreme Court found the appeal inadmissible because it lacked a sufficient substantive legal argument, as the appellant failed to demonstrate how the application of cantonal procedural law (section 83(2) VRG/ZH) violated federal law, particularly constitutional rights, as required under Articles 42, 93, 106(2), and 108(1)(b) of the Federal Supreme Court Act (BGG).
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KI-generiertUsed to declare the appeal inadmissible in a simplified procedure for lack of sufficient legal reasoning.
Cited in the dispositive as the basis for imposing court costs on the appellant.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
2C_472/2020
Urteil vom 8. Juni 2020
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Seiler, Präsident,
Gerichtsschreiberin Mayhall-Mannhart.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Obergericht des Kantons Zürich,
Bezirksgericht Zürich,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Staatshaftung
(Schadenersatzklage wegen Rechtsverweigerung),
Beschwerde gegen den Auszug aus dem Protokoll des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich
vom 12. Mai 2020 (VB.2020.00195).
Erwägungen:
1. Mit prozessleitender Verfügung vom 12. Mai 2020 forderte das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich A.________ gestützt auf § 83 Abs. 2 VRG/ZH auf, ihm innert einmaliger, nicht erstreckbarer Nachfrist von zehn Tagen eine verbesserte Klage einzureichen. A.________ habe dabei nachzuweisen, dass sie das Schadenersatzbegehren bereits beim Regierungsrat eingereicht hatte und dieser keine Stellung nahm oder das Begehren ganz oder teilweise ablehnte. Ansonsten werde auf die Klage nicht eingetreten. Mit Eingabe vom 24. Mai 2020, eingegangen am 26. Mai 2020, erhob A.________ daraufhin Beschwerde und beantragte, Dispositivziffer 2 der Präsidialverfügung vom 12. Mai 2020 sei für nichtig zu erklären bzw. aufzuheben. Das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich überwies diese Eingabe zuständigkeitshalber dem Bundesgericht zur Bearbeitung.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten; in der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid schweizerisches Recht ( Art. 95 BGG ) verletze, was eine Auseinandersetzung mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz erfordert. Angefochten ist eine prozessleitende Verfügung einer letzten kantonalen Instanz und damitein Zwischenentscheid, der nur unter den Voraussetzungen von Art. 92 und 93 BGG anfechtbar ist. Zu der vom Verwaltungsgericht gestützt auf kantonales Verfahrensrecht (§ 83 Abs. 2 VRG/ZH) vorgetragenen Aufforderung, unter Androhung des Nichteintretens innert nicht erstreckbarer Nachfrist von zehn Tagen von der Zustellung der Verfügung an gerechnet, lässt sich der Eingabe vom 24. Mai 2020 nichts Substanzielles entnehmen. Insbesondere wird nicht aufgezeigt, inwiefern das kantonale Recht im konkreten Fall in einer schweizerisches Recht verletzenden, namentlich gegen verfassungsmässige Rechte verstossenden Weise angewendet worden wäre (s. Art. 106 Abs. 2 BGG und dazu BGE 141 I 36 E. 1.3 S. 41 mit Hinweisen). Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ). Es ist darauf mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten. Die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Eingabe vom 24. Mai 2020 wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 8. Juni 2020
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Seiler
Die Gerichtsschreiberin: Mayhall-Mannhart