Challenge to Federal Anti-Smoking Law via Constitutional Complaint
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complaint was filed challenging the constitutionality of a federal law enacted to protect against passive smoking, which came into effect on May 1, 2010. The complainant argued that this law violated several fundamental rights and requested its immediate repeal. The complaint mentioned the relevant federal law and associated regulations, but the court determined that federal laws and regulations cannot be contested through public law complaints or constitutional complaints, resulting in the rejection of the complaint as inadmissible. Consequently, the court imposed legal costs on the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 113 BGG, Art. 82 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 erster; Challenge to Federal Anti-Smoking Law via Constitutional Complaint: The complainant argued that this law violated several fundamental rights and requested its immediate repeal. The complaint mentioned the relevant federal law and associated regulations, but the court determined that federal laws and regulations cannot be contested through public law complaints or constitutional complaints, resulting in the rejection of the complaint as inadmissible. Consequently, the court imposed legal costs on the complainant.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal was declared inadmissible because it was lodged against two federal acts (Bundesgesetz and Verordnung) which cannot be challenged directly.
The non-entry into the merits was decided under the simplified procedure stipulated by this article.
The court ordered the appellant to bear the court costs based on this provision.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_464/2010
Urteil vom 27. Mai 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Schweizerische Eidgenossenschaft, Bundeskanzlei.
Gegenstand
Passivrauchen,
Beschwerde gegen das Bundesgesetz vom 3.Oktober 2008 zum Schutz vor Passivrauchen.
Nach Einsicht
in die Verfassungsbeschwerde von X.________ vom 25. Mai 2010 betreffend Gesetz zum Schutz vor Passivrauchen, womit geltend gemacht wird, dieses Gesetz verletze verschiedene Grundrechte, weshalb es "sofort aus dem Verkehr (zu) nehmen" sei,
in Erwägung,
dass die Beschwerde zwei am 1. Mai 2010 in Kraft getretene Erlasse zum Thema Passivrauchen erwähnt, womit das Bundesgesetz vom 3. Oktober 2008 zum Schutz vor Passivrauchen (SR 813.31) und die Verordnung vom 28. Oktober 2009 zum Schutz vor Passivrauchen (SR 813.311) gemeint sind,
dass das Bundesgericht gemäss Art. 113 BGG Verfassungsbeschwerden gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen beurteilt, soweit keine Beschwerde nach den Artikeln 72-89 zulässig ist,
dass es sodann gemäss Art. 82 BGG Beschwerden in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide in Angelegenheiten des öffentlichen Rechts (lit. a), gegen kantonale Erlasse (lit. b) sowie betreffend die politische Stimmberechtigung der Bürger und Bürgerinnen sowie betreffend Volkswahlen und -abstimmungen (lit. c) beurteilt,
dass somit Bundesgesetze und Verordnungen des Bundesrats als solche weder mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten oder mit Verfassungsbeschwerde noch sonst mit einem Rechtsmittel beim Bundesgericht angefochten werden können,
dass sich mithin die Beschwerde vom 25. Mai 2010 als offensichtlich unzulässig erweist ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ), weshalb darauf im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer sowie der Bundeskanzlei schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. Mai 2010
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Zünd Feller