Cantonal Tax Administration v. Taxpayer (Service of Assessment)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case concerns a dispute between a cantonal tax administration and a company regarding the assessment of cantonal, municipal, and federal taxes for the year 2007. The tax administration rejected the company's appeal against these assessments on the grounds that it was not filed within the 30-day deadline after the assessments were communicated. The tax appeal commission subsequently ruled that the communication of the assessments should have been made to the company’s designated representative rather than directly to the company itself, and thus annulled the tax administration's decision and remanded the case for re-evaluation. The tax administration then appealed this ruling to the federal court, seeking to overturn the commission's decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 92 BGG, Art. 93 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG; Cantonal Tax Administration v. Taxpayer (Service of Assessment): The tax administration rejected the company's appeal against these assessments on the grounds that it was not filed within the 30-day deadline after the assessments were communicated. The tax appeal commission subsequently ruled that the communication of the assessments should have been made to the company’s designated representative rather than directly to the company itself, and thus annulled the tax administration's decision and remanded the case for re-evaluation. The tax administration then appealed this ruling to the federal court, seeking to overturn the commission's decision.
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KI-generiertCited as the procedural basis for declining to rule on the appeal due to lack of reasoned submission regarding admissibility requirements.
Used to rule on the non-admittance of the appeal due to insufficient justification regarding the preliminary requirements for appealing an interlocutory decision.
Applied in the dispositive to order the appellant to pay the court costs.
Cited as the general provision governing the admissibility of appeals against interlocutory decisions (though the condition itself was not met, requiring the justification under Art. 108).
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_447/2011
2C_448/2011
Urteil vom 31. Mai 2011
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
Steuerverwaltung des Kantons Wallis, Bahnhofstrasse 35, Postfach 351, 1951 Sitten,
Beschwerdeführerin,
gegen
X.________ Ltd.,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Kantons- und Gemeindesteuer 2007,
direkte Bundessteuer 2007,
Beschwerde gegen das Urteil der Steuerrekurskommission des Kantons Wallis vom 10. November 2010.
Erwägungen:
1. Die Steuerverwaltung des Kantons Wallis trat am 19. November 2009 auf die Einsprache der X.________ Ltd. gegen die Veranlagungen zu den Kantons- und Gemeindesteuern bzw. zur direkten Bundessteuer 2007 nicht ein, weil diese nicht innert 30 Tagen seit Zustellung der Veranlagungen an die steuerpflichtige Gesellschaft selber erhoben worden sei. Mit Urteil vom 10. November 2010 hiess die Steuerrekurskommission des Kantons Wallis eine Beschwerde der Steuerpflichtigen - soweit darauf einzutreten war - gut; sie annullierte die Nichteintretensverfügung der kantonalen Steuerverwaltung vom 19. November 2009 und wies die Angelegenheit zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an diese zurück. Die Rekurskommission hielt dafür, dass die Veranlagungen nicht der Steuerpflichtigen selber, sondern der von dieser für die Steuerverwaltung unmissverständlich erkennbar beauftragten Bevollmächtigten hätten eröffnet werden müssen.
Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 27. Mai 2011 beantragt die Steuerverwaltung des Kantons Wallis dem Bundesgericht, das Urteil der Steuerrekurskommission aufzuheben.
2. Gegenstand des Verfahrens bilden sowohl die Kantons- und Gemeindesteuern wie auch die direkte Bundessteuer. Die Vorinstanz hat darüber in einem Urteil befunden; ebenso hat die Beschwerdeführerin nur eine Rechtsschrift eingereicht. Unter den gegebenen Umständen entscheidet auch das Bundesgericht in einem Urteil über die Angelegenheit.
3. Beim angefochtenen Urteil handelt es sich um einen Rückweisungsentscheid. Rückweisungsentscheide gelten als Zwischenentscheide ( BGE 134 II 124 E. 1.3 S. 127 f.; 133 V 477 E. 4 und 5 S. 480 ff.).
Zwischenentscheide können, vorbehältlich Art. 92 BGG , der hier ausser Betracht fällt, nur unter den Voraussetzungen von Art. 93 BGG angefochten werden, wobei es angesichts der ihr obliegenden Begründungspflicht ( Art. 42 Abs. 2 BGG ) Sache der Beschwerdeführerin wäre aufzuzeigen, dass diese Voraussetzungen erfüllt sind, soweit dies nicht ohne Weiteres klar erscheint (vgl. BGE 133 II 249 E. 1.1 S. 251, 353 E. 1 S. 356). Die Steuerverwaltung äussert sich zu Art. 93 BGG mit keinem Wort. Damit aber fehlt es hinsichtlich der Eintretensfrage an einer hinreichenden Beschwerdebegründung (vgl. Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ), weshalb mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist.
Die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) sind entsprechend dem Verfahrensausgang der Beschwerdeführerin aufzuerlegen, die zwar das Bundesgericht in ihrem amtlichen Wirkungskreis in Anspruch nimmt, wobei es aber um ihre Vermögensinteressen geht (Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 4 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, der Steuerrekurskommission des Kantons Wallis und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 31. Mai 2011
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Zünd Feller