Taxpayer's Late Revision Request Rejected for Failure to Address Independent Ground in Appeal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a request for revision of tax assessments concerning cantonal, municipal, and federal direct taxes for the year 2004. The initial appeal by the individual was dismissed by the cantonal tax appeal commission in March 2007, and this decision went unchallenged. A subsequent request for revision was submitted in December 2009 but was not considered by the commission in January 2010 on the grounds that the applicant failed to present the claimed reasons for revision during the ordinary proceedings. The individual subsequently filed an appeal to the Federal Tribunal, which addressed the adequacy of the appeal arguments based on procedural rules.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 1 BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 erster; Taxpayer's Late Revision Request Rejected for Failure to Address Independent Ground in Appeal: The initial appeal by the individual was dismissed by the cantonal tax appeal commission in March 2007, and this decision went unchallenged. A subsequent request for revision was submitted in December 2009 but was not considered by the commission in January 2010 on the grounds that the applicant failed to present the claimed reasons for revision during the ordinary proceedings. The individual subsequently filed an appeal to the Federal Tribunal, which addressed the adequacy of the appeal arguments based on procedural rules.
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KI-generiertCited as the procedural basis for non-entry into the merits due to a manifestly insufficient statement of grounds for appeal.
The appeal was dismissed by non-entry into the merits due to deficient reasoning, as explicitly stated in the final order.
Used to order the appellant to bear the court costs based on the outcome of the case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_427/2010
Urteil vom 19. Mai 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Steuerverwaltung des Kantons Wallis.
Gegenstand
Revision der Veranlagungen der Kantons-, Gemeinde- und direkten Bundessteuern 2004,
Beschwerde gegen das Urteil vom 20. Januar 2010 der Steuerrekurskommission des Kantons Wallis.
Erwägungen:
Am 21. März 2007 wies die Steuerrekurskommission des Kantons Wallis eine Beschwerde von X.________ gegen die Veranlagungen zu den Kantons- und Gemeindesteuern 2004 und zu den direkten Bundessteuer 2004 ab; ihr Entscheid blieb unangefochten. X.________ ersuchte am 7. Dezember 2009 um Revision der Veranlagungen 2004. Die Steuerrekurskommission trat mit Urteil vom 20. Januar 2010 auf das Gesuch nicht ein. X.________ hat am 17. Mai 2010 gegen dieses Urteil "Rekurs" beim Bundesgericht eingereicht; die vom 14. Mai 2010 datierte Rechtsschrift ist als Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten entgegengenommen worden.
Gemäss Art. 42 Abs. 1 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten. In der Begründung ist in gedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 2 BGG ). Die Begründung muss sachbezogen sein, d.h. der Beschwerdeführer muss sich mit den für das Ergebnis des angefochtenen Entscheids massgeblichen Erwägungen der Vorinstanz auseinandersetzen.
Die Steuerrekurskommission hat ihren Nichteintretensentscheid damit begründet, dass eine Revision ausgeschlossen ist, wenn der Antragsteller das, was er als Revisionsgrund vorbringt, bei der ihm zumutbaren Sorgfalt schon im ordentlichen Verfahren hätte geltend machen können; sämtliche Rügen, die der Beschwerdeführer im Revisionsgesuch aufliste, hätten bereits im ordentlichen Veranlagungs-, Einsprache- oder Beschwerdeverfahren vorgebracht werden können. Zu dieser ihr Nichteintretensurteil für sich allein begründenden Erwägung der Vorinstanz lässt sich der Beschwerdeschrift vom 14. Mai 2010 nichts entnehmen. Es fehlt mithin offensichtlich an einer hinreichenden Beschwerdebegründung ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ), sodass auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten ist.
Die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) sind dem Verfahrensausgang entsprechend dem Beschwerdeführer aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. Mai 2010
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Zünd Feller