Federal Supreme Court Terminates Appeal Over Unenacted Bern Cantonal Energy Act Levy
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA legal complaint was filed against the decision of the Cantonal Parliament of Bern concerning a newly proposed energy law, specifically addressing a surcharge on electricity consumption. The complaint was submitted by an association and two individuals, contending that the legislation should be overturned. However, the law faced a public referendum, which ultimately resulted in its rejection. Consequently, the court determined that the complaint was moot due to the law's failure, leading to the dismissal of the case. Additionally, the complainants were held jointly responsible for unnecessary legal costs incurred by the premature filing of the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 68 Abs. 4 BGG, Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 Abs. 3 und 5 BGG; Federal Supreme Court Terminates Appeal Over Unenacted Bern Cantonal Energy Act Levy: The complaint was submitted by an association and two individuals, contending that the legislation should be overturned. However, the law faced a public referendum, which ultimately resulted in its rejection. Consequently, the court determined that the complaint was moot due to the law's failure, leading to the dismissal of the case. Additionally, the complainants were held jointly responsible for unnecessary legal costs incurred by the premature filing of the complaint.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
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KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertThe appeal procedure is dismissed (abgeschrieben) because the subject matter has become irrelevant (Gegenstandslosigkeit) following the cantonal vote.
The costs of the unnecessary early appeal are imposed on the appellants.
No party compensation (Parteientschädigung) is granted due to the unnecessary early filing of the appeal.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_423/2010
Verfügung vom 24. Juni 2011
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
1. Verfahrensbeteiligte
Handels- und Industrieverein des Kantons Bern,
2. X.________,
3. Y.________,
alle drei vertreten durch Ernst Hauser, Fürsprecher, Dr. Christoph Jäger, Für-sprecher, Kellerhals Anwälte, Postfach 6916, 3001 Bern,
Beschwerdeführer,
gegen
Grosser Rat des Kantons Bern, vertr. durch den Regierungsrat,
handelnd durch die Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern, Rechtsamt, Reiterstrasse 11, 3011 Bern.
Gegenstand
Kantonales Energiegesetz (KEnG), Förderabgabe auf dem Stromverbrauch,
Beschwerde gegen den Beschluss des Grossen Rates des Kantons Bern vom 17. März 2010.
Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten des Handels- und Industrievereins des Kantons Bern sowie von X.________ und Y.________ vom 12. Mai 2010 gegen das vom Grossen Rat des Kantons Bern am 17. März 2010 beschlossene Kantonale Energiegesetz,
in die Ergebnisse der kantonalen Volksabstimmung vom 15. Mai 2011, anlässlich welcher die Stimmbürger des Kantons Bern die Gegenstand der vorliegenden Beschwerde bildenden Gesetzesvorlage angelehnt und dem die gleiche Materie betreffenden Volksvorschlag zugestimmt haben,
in die Stellungnahmen der Beschwerdeführer und der Bau-, Verkehrs- und Energiedirektion des Kantons Bern zur Prozesserledigung und zur Kostenregelung,
in Erwägung,
dass die angefochtene Gesetzesvorlage definitiv gescheitert ist und das Verfahren mit Verfügung des Abteilungspräsidenten wegen Gegenstandslosigkeit der Beschwerde abzuschreiben ist ( Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG ), wobei über die Kosten- und Entschädigungsfolgen zu befinden ist,
dass die Beschwerde eingereicht wurde, obwohl das Zustandekommen und Wirksamwerden des angefochtenen Gesetzes ungewiss war und Beschwerde auch noch nach Ablauf der Referendumsfrist bzw., bei Zustandekommen des Referendums, nach einer - allfälligen - Annahme der Vorlage durch die Stimmbürger hätte erhoben werden können,
dass durch die verfrühte Beschwerdeerhebung unnötige Kosten verursacht worden sind, welche den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 3 und 5 BGG ),
dass unter diesen Umständen kein Anspruch auf Parteientschädigung besteht ( Art. 68 Abs. 4 BGG ),
verfügt der Präsident:
1. Das Verfahren 2C_423/2010 wird abgeschrieben.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 2'000.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftung auferlegt.
3. Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 24. Juni 2011
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Zünd Feller