Physician License Withdrawal Appeal Rendered Moot
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a legal dispute where an individual lodged a complaint to the Swiss Federal Tribunal challenging a decision by the Lucerne Cantonal Court related to the provisional withdrawal of their professional license to practice as a doctor in the Canton of Lucerne. The initial decision for the withdrawal was issued by the Department of Health and Social Services of the Canton of Lucerne. However, this provisional withdrawal was subsequently revoked by the Department of Health and Sports effective from June 15, 2021, which led to the mootness of the case before the Federal Tribunal as the grounds for the complaint no longer existed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 1 BGG, Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 71 BGG, Art. 72 BZP, Art. 68 Abs. 1 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG; Physician License Withdrawal Appeal Rendered Moot: The initial decision for the withdrawal was issued by the Department of Health and Social Services of the Canton of Lucerne. However, this provisional withdrawal was subsequently revoked by the Department of Health and Sports effective from June 15, 2021, which led to the mootness of the case before the Federal Tribunal as the grounds for the complaint no longer existed.
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KI-generiertThe case was discontinued as moot because the subject matter became obsolete.
Used to rule that no court costs shall be levied because the canton conceded mootness.
Used to determine that no party compensation is awarded because no winning party could be identified.
Cited in conjunction with Art. 72 BZP to rule on compensation based on the situation before the mootness occurred.
Cited in conjunction with Art. 71 BGG to rule on compensation based on the situation before the mootness occurred.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
2C_408/2021
Urteil vom 27. Juli 2021
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Seiler, Präsident,
Gerichtsschreiber Businger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Gerald Brei,
gegen
Gesundheits- und Sozialdepartement des
Kantons Luzern.
Gegenstand
Gesundheitswesen (vorsorgliche Massnahme),
Beschwerde gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern, 4. Abteilung, vom 12. April 2021 (7H 21 50).
Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von A.________ vom 13. Mai 2021 gegen das Urteil des Kantonsgerichts Luzern vom 12. April 2021 betreffend vorsorglicher Entzug der Berufsausübungsbewilligung als Arzt im Kanton Luzern,
in den Entscheid der Dienststelle Gesundheit und Sport des Gesundheits- und Sozialdepartements des Kantons Luzern vom 15. Juni 2021, mit dem der vorsorgliche Entzug der Berufsausübungsbewilligung mit Wirkung ab 15. Juni 2021 aufgehoben wurde,
in Erwägung,
dass das Bundesgericht aufgrund der Beschwerde das Verfahren 2C_408/2021 eröffnet hat,
dass der Streitgegenstand durch den Entscheid vom 15. Juni 2021 dahingefallen ist und insofern kein schutzwürdiges Interesse an der Beurteilung der Beschwerde mehr besteht,
dass weder ersichtlich ist noch vorgebracht wird, dass die Voraussetzungen für den Verzicht auf das aktuelle praktische Interesse im vorliegenden Fall gegeben sind,
dass das Verfahren deshalb durch den Instruktionsrichter (hier: der Abteilungspräsident; Art. 32 Abs. 1 BGG ) als Einzelrichter als gegenstandslos geworden abzuschreiben ist ( Art. 32 Abs. 2 BGG ),
dass keine Kosten zu erheben sind, nachdem der Kanton die Gegenstandslosigkeit zu vertreten hat ( Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG ),
dass das Bundesgericht über die Entschädigungsfolgen mit summarischer Begründung aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes entscheidet ( Art. 71 BGG i.V.m. Art. 72 BZP ), wobei es nicht darum geht, die Prozessaussichten im Einzelnen zu prüfen und dadurch weitere Umtriebe zu verursachen (vgl. Urteil 2C_834/2019 vom 7. April 2020 E. 3.1),
dass im vorliegenden Fall anhand einer summarischen Beurteilung der Aktenlage nicht ermittelt werden kann, ob die Beschwerde mutmasslich erfolgreich gewesen wäre, weshalb mangels einer obsiegenden Partei keine Parteientschädigungen zuzusprechen sind ( Art. 68 Abs. 1 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Das Verfahren wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Kantonsgericht Luzern, 4. Abteilung, und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 27. Juli 2021
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Seiler
Der Gerichtsschreiber: Businger