Federal Supreme Court Dismisses VAT Appeal for Non-Compliant Brief and Lack of Merit
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint against the Federal Administration Court's decision not to consider a complaint regarding the assessment of value-added tax for the period from the first quarter of 2004 to the fourth quarter of 2008. The court dismissed the complaint due to the failure to timely submit a required cost deposit or a formal application for free legal assistance. Subsequently, the individual made a filing that was misdirected and did not fulfill the necessary criteria for a valid appeal. As no substantial appeal was filed that complied with legal requirements, the court ruled not to entertain the complaint and also denied the request for free legal assistance, assigning the court costs to the complainant.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 2 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 erster, Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG; Federal Supreme Court Dismisses VAT Appeal for Non-Compliant Brief and Lack of Merit: The court dismissed the complaint due to the failure to timely submit a required cost deposit or a formal application for free legal assistance. Subsequently, the individual made a filing that was misdirected and did not fulfill the necessary criteria for a valid appeal. As no substantial appeal was filed that complied with legal requirements, the court ruled not to entertain the complaint and also denied the request for free legal assistance, assigning the court costs to the complainant.
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KI-generiertUsed to refuse to enter a decision on the appeal based on the simplified procedure due to missing grounds required by Art. 42 al. 2 BGG.
Used to reject the request for legal aid because the appeal lacked prospects of success.
Used to order the appellant, as the losing party, to pay the court costs.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_374/2011
Urteil vom 16. Mai 2011
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Herr Y.________,
gegen
Eidgenössische Steuerverwaltung.
Gegenstand
MWST; Ermessenseinschätzung (1. Quartal 2004 - 4. Quartal 2008),
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 30. März 2011.
Erwägungen:
Das Bundesverwaltungsgericht trat mit Urteil vom 30. März 2011 auf die Beschwerde von X.________ betreffend Ermessenseinschätzung zur Mehrwertsteuer nicht ein, weil sie den Kostenvorschuss nicht fristgerecht geleistet hatte, ohne rechtzeitig und formgültig ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege zu stellen.
In einem mit "Beschwerde gegen Urteil vom 30. März 2011" betitelten, ans Bundesverwaltungsgericht gerichteten aber am 21. April 2011 beim Bundesgericht eingetroffenen Schreiben vom 20. April 2011 erklärte X.________, sie möchte gegen das erwähnte Urteil Klage einreichen; sie bat darum, "die Beschwerde eintreten zu lassen und mich später von diesem Fall freisprechen zu lassen."
Mit Schreiben vom 21. April 2011 wurde der Beschwerdeführerin mitgeteilt, dass ihre Eingabe nicht als gültige Beschwerde betrachtet werden könne; zugleich wurde sie unter Hinweis darauf, dass die Beschwerdefrist noch nicht abgelaufen sein dürfte, über die bei der Beschwerdeführung zu beachtenden Modalitäten belehrt.
Am 10. Mai 2011 erklärte die Beschwerdeführerin per Fax, sie bitte darum, das "Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege anzunehmen".
Die Beschwerdeführerin hat zwar ihren Beschwerdewillen bekräftigt, indessen bis heute keine Beschwerdeschrift eingereicht, die den Begründungsanforderungen von Art. 42 Abs. 2 BGG genügen würde. Weder ihrem kurzen Schreiben vom 20. April 2011 noch ihrer (Fax-) Eingabe vom 10. Mai 2011 lässt sich entnehmen, inwiefern das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 30. März 2011 schweizerisches Recht verletzt haben könnte. Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten.
Dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege kann schon wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht entsprochen werden ( Art. 64 BGG ). Damit sind die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) der Beschwerdeführerin als unterliegende Partei aufzuerlegen (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Mai 2011
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Zünd Feller