Appeal Withdrawal in Cantonal Public Procurement Contract Award Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA company filed a complaint at the Zurich administrative court challenging an award decision made by the Zurich Cantonal Court regarding a procurement project for office furniture, consulting, and coordination services. The matter was transferred to the Swiss Federal Tribunal as per the inter-cantonal agreement's stipulations, which assign jurisdiction over such procurement challenges involving upper cantonal court authorities to the Federal Tribunal. However, before proceedings advanced, the company withdrew its complaint unequivocally and unconditionally. The withdrawal prompted the Federal Tribunal to close the case without imposing court costs due to the specific circumstances.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 2 BGG, Art. 5 Abs. 2 BZP, Art. 71 BGG, Art. 66 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 68 Abs. 3 BGG; Appeal Withdrawal in Cantonal Public Procurement Contract Award Dispute: The matter was transferred to the Swiss Federal Tribunal as per the inter-cantonal agreement's stipulations, which assign jurisdiction over such procurement challenges involving upper cantonal court authorities to the Federal Tribunal. However, before proceedings advanced, the company withdrew its complaint unequivocally and unconditionally. The withdrawal prompted the Federal Tribunal to close the case without imposing court costs due to the specific circumstances.
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KI-generiertThis article governs the power of the instruction judge to decide on the striking off of proceedings due to withdrawal.
Cited as the general rule regarding costs following the cause of the procedural termination (withdrawal of the appeal).
Used to waive the levying of court costs due to the special circumstances of the case, despite the withdrawal.
Used to confirm that no party compensation is awarded.
Cited in conjunction with Art. 5 Abs. 2 BZP concerning the decision on court costs and party compensation.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
2C_363/2024
Verfügung vom 26. August 2024
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Aubry Girardin, Präsidentin,
Gerichtsschreiberin Ivanov.
Verfahrensbeteiligte
A.________ AG,
Beschwerdeführerin,
gegen
Obergericht des Kantons Zürich,
Postfach, 8021 Zürich 1,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Ausschreibung Büromobiliar, Beratungs- und Koordinationsdienstleistungen,
Beschwerde gegen die Verfügung des Obergerichts des Kantons Zürich vom 5. Juli 2024.
Erwägungen:
1.
1.1. Mit Eingabe vom 17. Juli 2024 erhob die A.________ AG Beschwerde an das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich gegen eine Zuschlagsverfügung des Obergerichts des Kantons Zürich vom 5. Juli 2024 betreffend das Beschaffungsprojekt "Büromobiliar, Beratungs- und Koordinationsdienstleistungen" des Obergerichts des Kantons Zürich.
1.2. Mit Schreiben vom 22. Juli 2024 übermittelte das Verwaltungsgericht die bei ihm eingegangene Beschwerde zuständigkeitshalber dem Bundesgericht. Das Verwaltungsgericht stützte sich dabei auf Art. 52 Abs. 2 der Interkantonalen Vereinbarung über das öffentliche Beschaffungswesen vom 15. November 2019 (IVöB; LS 720.1), wonach für Beschwerden gegen Beschaffungen der oberen kantonalen Gerichtsbehörden das Bundesgericht zuständig ist.
Das Bundesgericht lud die A.________ AG sowie das Obergericht des Kantons Zürich ein, eine allfällige Vernehmlassung über die Zuständigkeit des Bundesgerichts bis zum 26. August 2024 einzureichen.
1.3. Mit Schreiben vom 23. August 2024 teilte die A.________ AG dem Bundesgericht mit, dass sie ihre Beschwerde gegen die Zuschlagsverfügung des Obergerichts vom 5. Juli 2024 unwiderruflich und vorbehaltlos zurückziehe.
2.
2.1. Gemäss Art. 32 Abs. 2 BGG entscheidet der Instruktionsrichter bzw. die Instruktionsrichterin (hier: die Abteilungspräsidentin) als Einzelrichter bzw. Einzelrichterin über die Abschreibung von Verfahren infolge Rückzugs. Er oder sie befindet dabei auch über die Gerichtskosten und Parteientschädigungen ( Art. 5 Abs. 2 BZP [SR 273] in Verbindung mit Art. 71 BGG ).
2.2. Die Beschwerdeführerin hat ihre Eingabe vorbehaltlos zurückgezogen. Folglich wird vom Rückzug der Beschwerde Vormerk genommen und das Verfahren abgeschrieben. Durch den Rückzug der Beschwerde hat die Beschwerdeführerin das Dahinfallen des Verfahrens verursacht, sodass sie grundsätzlich für die bisher entstandenen bundesgerichtlichen Kosten aufkommen müsste ( Art. 66 Abs. 3 BGG ). Aufgrund der besonderen Umstände des Falles rechtfertigt es sich indessen, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ). Parteientschädigungen werden nicht zugesprochen (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG ).
Demnach verfügt die Präsidentin:
1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, mitgeteilt.
Lausanne, 26. August 2024
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: F. Aubry Girardin
Die Gerichtsschreiberin: D. Ivanov