Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_362/2024 KI-generiert

Kosovan National v. Switzerland Migration Office (Appeal Withdrawal)

Geschäftsnummer 2C_362/2024
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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A Kosovo-born individual entered Switzerland on a marriage preparation visa in January 2022 and subsequently married a Dutch national residing in Switzerland, obtaining an EU/EFTA residence permit valid until July 2026. However, after the couple separated, the Aargau Cantonal Migration Office revoked the individual's residence permit on November 15, 2023. The individual contested this decision, but the appeal was rejected by both the Migration Office's legal service on January 17, 2024, and the Aargau Administrative Court on June 19, 2024. The individual then appealed to the Swiss Federal Tribunal, requesting a review of the lower court's decision. Nevertheless, the appellant withdrew the complaint on December 9, 2024, citing a completed divorce and a move from Aargau, leading to the withdrawal of the grounds for the complaint.

Legislator-Regeste

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Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 5 Abs. 2 BZP, Art. 71 BGG, Art. 66 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 68 Abs. 3 BGG; Kosovan National v. Switzerland Migration Office (Appeal Withdrawal): However, after the couple separated, the Aargau Cantonal Migration Office revoked the individual's residence permit on November 15, 2023. The individual contested this decision, but the appeal was rejected by both the Migration Office's legal service on January 17, 2024, and the Aargau Administrative Court on June 19, 2024. The individual then appealed to the Swiss Federal Tribunal, requesting a review of the lower court's decision. Nevertheless, the appellant withdrew the complaint on December 9, 2024, citing a completed divorce and a move from Aargau, leading to the withdrawal of the grounds for the complaint.

Schlagwörter

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Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA und Wegweisung Widerruf der Aufenthaltsbewilligung Aufenthaltsbewilligung Abschiebung Rückzug des Rechtsbegehrens Ehegatte Einreiseverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 32 Abs. 2 BGG

The single judge presiding decided on the striking off of the proceedings due to the withdrawal of the appeal.

Art. 66 Abs. 3 BGG

Cited regarding the appellant's general obligation to bear court costs due to the withdrawal.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to waive the collection of court costs because no written exchange took place.

Art. 68 Abs. 3 BGG

Used as the basis for not awarding party compensation.

Art. 71 BGG

Cited regarding the decision on court costs and party fees following the withdrawal.

Art. 5 Abs. 2 BZP

Cited in connection with Art. 71 BGG regarding the decision on court costs and party fees following the withdrawal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_362/2024

Verfügung vom 12. Dezember 2024

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hänni, präsidierendes Mitglied,

Gerichtsschreiberin Ivanov.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau, Rechtsdienst,

Bahnhofplatz 3C, 5001 Aarau.

Gegenstand

Widerruf der Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA und Wegweisung,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Aargau, 2. Kammer, vom 19. Juni 2024 (WBE.2024.64).

Erwägungen:

1.

1.1. A.________ (geb. 1997), von Kosovo, reiste am 21. Januar 2022 mit Einreiseerlaubnis zur Vorbereitung der Heirat in die Schweiz ein und heiratete eine hier aufenthaltsberechtigte niederländische Staatsangehörige (geb. 2000). In der Folge erhielt er eine Aufenthaltsbewilligung EU/EFTA mit Gültigkeit bis 31. Juli 2026.

Am 15. November 2023 widerrief das Amt für Migration und Integration Kanton Aargau (nachfolgend: Migrationsamt) die Aufenthaltsbewilligung von A.________, da sich die Ehegatten getrennt hätten.

1.2. Die dagegen erhobenen Rechtsmittel wiesen der Rechtsdienst des Migrationsamts mit Entscheid vom 17. Januar 2024 und das Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 2. Kammer, mit Urteil vom 19. Juni 2024 ab.

1.3. A.________ gelangte mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 20. Juli 2024 (Postaufgabe) an das Bundesgericht und beantragte, es sei das Urteil des Verwaltungsgerichts aufzuheben und es sei die Sache zur Neubeurteilung im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. Eventualiter sei das angefochtene Urteil aufzuheben und es sei seine Aufenthaltsbewilligung aufrechtzuerhalten.

Das Bundesgericht holte die vorinstanzlichen Akten ein.

1.4. Mit Schreiben vom 9. Dezember 2024 (Postaufgabe) teilte A.________ dem Bundesgericht mit, dass er seine Beschwerde zurückziehe, da er sich von seiner Ehegattin habe scheiden lassen und den Kanton Aargau verlassen habe. Zudem seien die Beschwerdegründe entfallen.

2.

2.1. Gemäss Art. 32 Abs. 2 BGG entscheidet der Instruktionsrichter bzw. die Instruktionsrichterin (hier: das präsidierende Mitglied der Abteilung) als Einzelrichter bzw. Einzelrichterin über die Abschreibung von Verfahren infolge Rückzugs. Er oder sie befindet dabei auch über die Gerichtskosten und Parteientschädigungen ( Art. 5 Abs. 2 BZP [SR 273] in Verbindung mit Art. 71 BGG ).

2.2. Der Beschwerdeführer hat seine Eingabe vorbehaltlos zurückgezogen. Folglich wird vom Rückzug der Beschwerde Vormerk genommen und das Verfahren abgeschrieben. Durch den Rückzug der Beschwerde hat der Beschwerdeführer das Dahinfallen des Verfahrens verursacht, sodass er grundsätzlich für die bisher entstandenen bundesgerichtlichen Kosten aufkommen müsste ( Art. 66 Abs. 3 BGG ). Da kein Schriftenwechsel durchgeführt wurde, rechtfertigt es sich indessen, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ). Parteientschädigungen werden nicht zugesprochen (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG ).

Demnach verfügt das präsidierende Mitglied:

1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, 2. Kammer, und dem Staatssekretariat für Migration mitgeteilt.

Lausanne, 12. Dezember 2024

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Das präsidierende Mitglied: J. Hänni

Die Gerichtsschreiberin: D. Ivanov