Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_36/2022 KI-generiert

Remission of Court Costs Appeal Dismissed for Lack of Constitutional Substantiation

Geschäftsnummer 2C_36/2022
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual, referred to as A.________, who filed an appeal against a decision by the Administrative Court of the Canton of Zurich. The original court decision, dated December 4, 2020, deemed an appeal by A.________ inadmissible due to being filed late and not meeting formal requirements, and imposed court costs of CHF 570. A subsequent request by A.________ for the waiver of these court costs was rejected by the Secretariat General of the Administrative Court on August 2, 2021, due to late filing. A.________'s further appeal for cost waiver and for free legal assistance was also dismissed due to its late submission on November 2, 2021, leading to A.________ submitting a new complaint to the Swiss Federal Tribunal on January 12, 2022. The content of the legal challenge centers on the right to waive court costs, which is not admissible as a public-law matter under Swiss law unless it raises constitutional rights issues.

Legislator-Regeste

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Art. 116 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG, Art. 68 BGG; Remission of Court Costs Appeal Dismissed for Lack of Constitutional Substantiation: The original court decision, dated December 4, 2020, deemed an appeal by A.________ inadmissible due to being filed late and not meeting formal requirements, and imposed court costs of CHF 570. A subsequent request by A.________ for the waiver of these court costs was rejected by the Secretariat General of the Administrative Court on August 2, 2021, due to late filing. A.________'s further appeal for cost waiver and for free legal assistance was also dismissed due to its late submission on November 2, 2021, leading to A.________ submitting a new complaint to the Swiss Federal Tribunal on January 12, 2022. The content of the legal challenge centers on the right to waive court costs, which is not admissible as a public-law matter under Swiss law unless it raises constitutional rights issues.

Schlagwörter

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Kostenerlass Kosten der unentgeltlichen Rechtspflege verfassungsrechtliche Rügen administrative Entlassung Verwaltungskosten Rechtliche Aspekte

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

The appeal was not admitted by the single judge in summary proceedings because it lacked sufficient substantiation.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The President decided not to levy court costs for the appeal proceedings.

Art. 68 BGG

The President ruled that no indemnities are owed in this decision.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_36/2022

Urteil vom 14. Januar 2022

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Aubry Girardin, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Ivanov.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Verwaltungsgericht des Kantons Zürich,

Generalsekretärin, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand

Kostenerlass,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, Verwaltungskommission,

vom 2. November 2021 (KE.2021.00004).

Erwägungen:

1. Mit Verfügung vom 4. Dezember 2020 trat das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich auf eine Beschwerde von A.________ zufolge verspäteter bzw. formungültiger Beschwerdeerhebung nicht ein und auferlegte diesem Gerichtskosten im Gesamtbetrag von Fr. 570.-- (Verfahren VB.2020.00821). Das Bundesgericht trat auf eine dagegen erhobene Beschwerde mit Urteil 1C_71/2021 vom 4. Februar 2021 nicht ein.

Mit Eingabe vom 27. Juli 2021 ersuchte A.________ um Erlass der ihm im Verfahren VB.2020.00821 auferlegten Gerichtskosten. Die Generalsekretärin des Verwaltungsgerichts wies das Gesuch mit Verfügung vom 2. August 2021 ab. Auf den dagegen erhobenen Rekurs trat die Verwaltungskommission des Verwaltungsgerichts infolge verspäteter Einreichung mit Urteil vom 2. November 2021 nicht ein und wies das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege ab, soweit es nicht gegenstandslos geworden war.

Gegen dieses Urteil gelangt A.________ mit einer als "Beschwerde" bezeichneten elektronischen Eingabe vom 12. Januar 2022 an das Bundesgericht.

2.

2.1. Gemäss Art. 83 lit. m Teilsatz 1 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten über die Stundung oder Erlass von Abgaben unzulässig. Dazu gehört auch der Erlass von Gerichtskosten (vgl. Urteile 2D_31/2021 vom 4. August 2021 E. 2 mit Hinweis; 2C_382/2019 vom 29. April 2019 E. 2). Damit steht als bundesrechtliches Rechtsmittel einzig die subsidiäre Verfassungsbeschwerde ( Art. 113 ff. BGG ) zur Verfügung.

2.2. Mit der Verfassungsbeschwerde kann gemäss Art. 116 BGG ausschliesslich die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden. Verfassungsrügen müssen gemäss dem strengen Rügeprinzip von Art. 117 i.V.m. Art. 106 Abs. 2 BGG in der Beschwerde präzise vorgebracht und begründet werden. Dies bedeutet, dass anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids klar und detailliert darzulegen ist, inwiefern verfassungsmässige Rechte verletzt worden sein sollen ( BGE 142 III 364 E. 2.4 mit Hinweisen; 133 II 396 E. 3.2).

Vorliegend werden entsprechende Rügen nicht erhoben und substanziiert. Es fehlt namentlich jegliche Auseinandersetzung mit den Erwägungen des angefochtenen Entscheids, erst recht unter verfassungsrechtlichen Aspekten.

3. Die Beschwerde enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung. Es ist darauf mit Entscheid der Abteilungspräsidenten als Einzelrichterin im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten.

Es rechtfertigt sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ). Ob der Beschwerdeführer auch für das bundesgerichtliche Verfahren ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege stellen will, ist unklar. Bei diesem Verfahrensausgang wäre ein solches Gesuch ohnehin gegenstandslos geworden. Es sind keine Entschädigungen geschuldet ( Art. 68 BGG ).

Demnach erkennt die Präsidentin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Verwaltungskommission, mitgeteilt.

Lausanne, 14. Januar 2022

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: F. Aubry Girardin

Die Gerichtsschreiberin: D. Ivanov