Tax Dispute: Dismissal of Appeal Regarding Legal Aid Due to Superseding Final Decision
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a complaint submitted by an individual against a decision from the Tax Authority of Zurich regarding state and municipal taxes for the years 2011 and 2013, as well as federal tax for the same years. The complaint was filed following a ruling by the Administrative Court of Zurich that denied the request for free legal assistance and imposed a deadline for the payment of advance costs. The individual failed to meet this deadline, which resulted in the court not considering their complaint. Consequently, the situation escalated to the Swiss Federal Tribunal, which determined that the appeal was no longer valid since the underlying issue had been resolved, and therefore, no further action would be taken on the complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 93 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Tax Dispute: Dismissal of Appeal Regarding Legal Aid Due to Superseding Final Decision: The complaint was filed following a ruling by the Administrative Court of Zurich that denied the request for free legal assistance and imposed a deadline for the payment of advance costs. The individual failed to meet this deadline, which resulted in the court not considering their complaint. Consequently, the situation escalated to the Swiss Federal Tribunal, which determined that the appeal was no longer valid since the underlying issue had been resolved, and therefore, no further action would be taken on the complaint.
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KI-generiertUsed to declare that the appeal is not to be entertained (Nichteintreten) under the simplified procedure.
Used to waive the collection of court fees in the final order.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
2C_358/2017
Urteil vom 19. April 2017
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Seiler, Präsident,
Gerichtsschreiberin Mayhall.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Kantonales Steueramt Zürich.
Gegenstand
Staats- und Gemeindesteuern des Kantons Zürich 2011 und 2013, Direkte Bundessteuer 2011 und 2013,
Beschwerde gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, Präsident der 2. Abteilung, vom 23. Februar 2017.
Nach Einsicht
in die Beschwerde von A.________ vom 3. April 2017 gegen die Verfügung des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 23. Februar 2017 betreffend Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege und Ansetzung einer Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses,
in die Verfügung des Einzelrichters am Verwaltungsgericht des Kantons Zürich vom 3. April 2017, mit welcher androhungsgemäss wegen Nichtleistung des Kostenvorschusses innert angesetzter Frist nicht auf die im vorinstanzlichen Verfahren eingereichte Beschwerde von A.________ eingetreten wurde,
in Erwägung,
dass zwar grundsätzlich ein Entscheid, mit welchem die unentgeltliche Rechtspflege verweigert und unter Androhung des Nichteintretens ein Kostenvorschuss verlangt wird, ein gemäss Art. 93 Abs. 1 lit. a BGG anfechtbarer Zwischenentscheid ist,
dass jedoch der Zwischenentscheid durch den verfahrensabschliessenden Nichteintretensentscheid vom 3. April 2017 ersetzt worden ist, mithin das Anfechtungsobjekt der Beschwerde vom 3. April 2017 entfallen ist,
dass A.________ somit bereits im Zeitpunkt der Einreichung der Beschwerde am 3. April 2017 kein aktuelles und praktisches Interesse an der Beschwerdeführung ( Art. 89 Abs. 1 lit. c BGG ) mehr hatte,
dass auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten ist (vgl. BGE 137 I 23 E. 1.3.1 S. 24),
dass es sich rechtfertigt, vorliegend auf die Erhebung von Verfahrenskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ), weshalb das für das bundesgerichtliche Verfahren gestellte Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege gegenstandslos ist,
dass das Gesuch um Erteilung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde mit dem vorliegenden Nichteintretensentscheid gegenstandslos wird,
dass es A.________ unbenommen bleibt, gegen die verfahrensabschliessende Verfügung der Vorinstanz vom 3. April 2017 innert noch laufender Rechtsmittelfrist mit Beschwerde an das Bundesgericht zu gelangen,
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird als gegenstandslos abgeschrieben.
4. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. April 2017
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Seiler
Die Gerichtsschreiberin: Mayhall