Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_352/2007 KI-generiert

Deportation Rendering Asylum Detention Challenge Moot

Geschäftsnummer 2C_352/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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A woman from Cameroon was placed in detention on July 9, 2007, for deportation, which was authorized by a local court until October 8, 2007. On July 12, she submitted a complaint regarding her treatment during arrest, which was forwarded to the federal court. However, it was subsequently reported that she had been deported back to Cameroon on July 13, rendering her complaint moot due to a lack of legal interest in pursuing the matter further. The procedure was thereby discontinued, and no costs were imposed. Additionally, her complaint regarding the police officer's conduct was forwarded to the relevant migration authority for consideration.

Legislator-Regeste

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Art. 13b ANAG, Art. 71 BGG, Art. 72 BZP, Art. 68 Abs. 1-3 BGG, Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Deportation Rendering Asylum Detention Challenge Moot: On July 12, she submitted a complaint regarding her treatment during arrest, which was forwarded to the federal court. However, it was subsequently reported that she had been deported back to Cameroon on July 13, rendering her complaint moot due to a lack of legal interest in pursuing the matter further. The procedure was thereby discontinued, and no costs were imposed. Additionally, her complaint regarding the police officer's conduct was forwarded to the relevant migration authority for consideration.

Schlagwörter

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Wegweisung im Asylverfahren Wegfall des Rechtsschutzinteresses Haftprüfung Gesetzlicher Schutz hängiges Verfahren Entlassung aus dem Bürgerrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG

The procedure is discontinued because the interest in legal protection has ceased to exist.

Art. 66 Abs. 1 BGG

No costs are levied.

Art. 68 Abs. 1-3 BGG

No party compensation is owed.

Art. 71 BGG

Used in conjunction with Art. 72 BZP regarding the non-levying of costs.

Art. 72 BZP

Used in conjunction with Art. 71 BGG regarding the non-levying of costs.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_352/2007/leb

Verfügung vom 19. Juli 2007

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Karlen, Instruktionsrichter,

Gerichtsschreiber Merz.

Parteien

X.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Migrationsdienst des Kantons Bern,

Eigerstrasse 73, 3011 Bern,

Haftgericht III Bern-Mittelland,

Amthaus, Hodlerstrasse 7, 3011 Bern.

Gegenstand

Ausschaffungshaft gemäss Art. 13b ANAG ,

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Entscheid des Haftgerichts III Bern-Mittelland vom 10/12. Juli 2007.

Es wird in Erwägung gezogen:

Die aus Kamerun stammende X.________ (geb. 1968) wurde am 9. Juli 2007 in Ausschaffungshaft genommen, welche der Haftrichter 5 am Haftgericht III Bern-Mittelland in der mündlichen Verhandlung vom 10. Juni 2007 bis zum 8. Oktober 2007 bewilligte (schriftliche Ausfertigung des Entscheids vom 12. Juli 2007). Noch am 12. Juli 2007 wandte sich X.________ an das Haftgericht mit in französischer Sprache abgefasstem Schreiben. Im Einverständnis mit ihr leitete das Haftgericht das Schreiben an das Bundesgericht weiter. Am 17. Juli 2007 wurde dem Bundesgericht mitgeteilt, dass X.________ am 13. Juli 2007 nach Kamerun zurückgeführt worden sei. Damit ist das Rechtsschutzinteresse an der Behandlung der Angelegenheit durch das Bundesgericht dahingefallen. Das Verfahren beim Bundesgericht ist mithin durch Entscheid des Instruktionsrichters abzuschreiben ( Art. 32 Abs. 1 und 2 BGG ). Auf die Erhebung von Kosten wird verzichtet ( Art. 66 Abs. 1 und Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 72 BZP ). Parteientschädigungen werden nicht geschuldet ( Art. 68 Abs. 1-3 BGG ).

Da sich X.________ in ihrer Rechtsschrift mit Datum vom 13. Juli 2007 gegen ihre Behandlung durch einen Polizeibeamten anlässlich ihrer Verhaftung beschwert, wird eine Kopie dieses Schreibens an den Migrationsdienst des Kantons Bern weitergeleitet. Der Migrationsdienst wird auch ersucht, dafür besorgt zu sein, dass die vorliegende Verfügung der Beschwerdeführerin eröffnet wird.

Demnach verfügt der Instruktionsrichter:

1. Das Verfahren wird infolge Dahinfallens des Rechtsschutzinteresses abgeschrieben.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Diese Verfügung wird dem Migrationsdienst des Kantons Bern - für sich und die Beschwerdeführerin - (mit Kopie von act. 3) und dem Haftgericht III Bern-Mittelland sowie dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Juli 2007

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Instruktionsrichter: Der Gerichtsschreiber: