Claimant Loses Appeal Against Denial of Legal Aid for Solidarity Contribution Application
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertAn individual submitted a request to the Swiss Federal Department of Justice for a solidarity contribution intended for victims of coercive social measures and placements outside the home before 1981. The request was denied on January 29, 2021. The individual then appealed the decision to the Federal Administrative Court, which subsequently denied their request for legal aid in an interim decision on April 6, 2021, and required them to make an advance payment of 1,000 CHF by May 11, 2021, to continue with the appeal. The individual challenged this interim decision by filing a complaint to the Swiss Federal Tribunal, seeking a review of their case file. However, the appeal was considered inadmissible, as the conditions necessary for bringing the complaint forward were not met.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 83 lit. x BGG, Art. 42 Abs. 2 BGG, Art. 113 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Claimant Loses Appeal Against Denial of Legal Aid for Solidarity Contribution Application: The request was denied on January 29, 2021. The individual then appealed the decision to the Federal Administrative Court, which subsequently denied their request for legal aid in an interim decision on April 6, 2021, and required them to make an advance payment of 1,000 CHF by May 11, 2021, to continue with the appeal. The individual challenged this interim decision by filing a complaint to the Swiss Federal Tribunal, seeking a review of their case file. However, the appeal was considered inadmissible, as the conditions necessary for bringing the complaint forward were not met.
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KI-generiertUsed to dismiss the appeal without entering into its merits because it was evidently inadmissible.
Used to decide not to levy court costs because the appeal instructions from the lower court were insufficient.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (3)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
2C_347/2021
Urteil vom 3. Mai 2021
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Seiler, Präsident,
Gerichtsschreiber Businger.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Bundesamt für Justiz BJ,
Beschwerdegegner.
Gegenstand
Solidaritätsbeitrag für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981,
Beschwerde gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung II,
vom 6. April 2021 (B-797/2021).
Erwägungen:
1.
1.1. A.________ reichte beim Bundesamt für Justiz ein Gesuch um Gewährung eines Solidaritätsbeitrags für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981 ein. Das Bundesamt wies das Gesuch am 29. Januar 2021 ab. Die dagegen erhobene Beschwerde ist zurzeit beim Bundesverwaltungsgericht hängig. Dieses wies mit Zwischenverfügung vom 6. April 2021 das Gesuch von A.________ um unentgeltliche Rechtspflege ab und setzte ihr eine Frist bis 11. Mai 2021 an, um einen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- zu leisten, ansonsten auf die Beschwerde nicht eingetreten werde.
1.2. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 25. April 2021 wendet sich A.________ an das Bundesgericht und beantragt eine erneute Prüfung ihrer Akten. Das Bundesgericht hat keine Instruktionsmassnahmen verfügt.
2. Angefochten ist ein Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts betreffend Verweigerung der unentgeltlichen Rechtspflege. Bei Zwischenentscheiden folgt der Rechtsweg jenem der Hauptsache ( BGE 137 III 380 E. 1.1). Dort geht es um einen Solidaritätsbeitrag für Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist deshalb nur zulässig, wenn sich eine Rechtsfrage von grundsätzlicher Bedeutung stellt oder aus anderen Gründen ein besonders bedeutender Fall vorliegt ( Art. 83 lit. x BGG ), was von der beschwerdeführenden Person darzulegen ist ( Art. 42 Abs. 2 BGG ; BGE 139 II 340 E. 4). Es ist weder ersichtlich noch wird in der Beschwerde behauptet, dass diese Voraussetzung im vorliegenden Fall erfüllt ist. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten steht deshalb nicht zur Verfügung. Dasselbe gilt für die subsidiäre Verfassungsbeschwerde, die nur gegen Entscheide letzter kantonaler Instanzen erhoben werden kann ( Art. 113 BGG ). Die Beschwerde erweist sich folglich als offensichtlich unzulässig; darauf ist im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).
3. Nachdem sich aus der vorinstanzlichen Rechtsmittelbelehrung nicht ausdrücklich ergibt, dass die Beschwerde an das Bundesgericht nur unter der in Art. 83 lit. x BGG genannten Voraussetzung zulässig ist, rechtfertigt es sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ; Urteil 2C_808/2020 vom 1. Oktober 2020 E. 3).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung II, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 3. Mai 2021
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Seiler
Der Gerichtsschreiber: Businger