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2C_341/2021 KI-generiert

Marriage-preparation proceedings and state liability claim: failure to state grounds or request in federal appeal under Art. 42 BGG.

Geschäftsnummer 2C_341/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)
Kostenauflage keine Kosten erhoben

Legislator-Zusammenfassung

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The Swiss Federal Supreme Court (II. public-law division) dismissed the appellant's complaint in a summary proceeding, declining to enter into the merits and upholding the prior decision; the appellant had sought CHF 400,000 in damages and satisfaction from the Canton of Bern over a marriage-preparation procedure before the civil registry office. The administrative court had previously refused to consider the case due to the appellant's deficient submission, which lacked clear requests and substantive reasoning despite a request to improve. The Federal Court affirmed this outcome, concluding that the complainant's brief again contained no formal request or sufficient legal argument, merely describing personal circumstances without addressing the challenged decision, thereby violating Article 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act (BGG). The court waived court costs under Article 66(1) BGG.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Marriage-preparation proceedings and state liability claim: failure to state grounds or request in federal appeal under Art. 42 BGG: public-law division) dismissed the appellant's complaint in a summary proceeding, declining to enter into the merits and upholding the prior decision; the appellant had sought CHF 400,000 in damages and satisfaction from the Canton of Bern over a marriage-preparation procedure before the civil registry office. The administrative court had previously refused to consider the case due to the appellant's deficient submission, which lacked clear requests and substantive reasoning despite a request to improve. The Federal Court affirmed this outcome, concluding that the complainant's brief again contained no formal request or sufficient legal argument, merely describing personal circumstances without addressing the challenged decision, thereby violating Article 42(1) and (2) of the Federal Supreme Court Act (BGG). The court waived court costs under Article 66(1) BGG.

Schlagwörter

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Staatshaftung Forderungseingabe Genugtuung Vorbereitungsverfahren der Eheschliessung Verwaltungsbeschwerde ehelicher Härtefall Zivilprozess

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG

Procedural basis for declaring the appeal inadmissible in a simplified procedure due to insufficient grounds.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Basis for waiving court costs in this case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_341/2021

Urteil vom 27. April 2021

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Businger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Sicherheitsdirektion des Kantons Bern (SID).

Gegenstand

Staatshaftung,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter, vom 30. März 2021 (100.2021.78U).

Erwägungen:

1.

1.1. A.________ forderte vom Kanton Bern Schadenersatz und Genugtuung in Höhe von Fr. 400'000.-- wegen eines Ehevorbereitungsverfahrens vor dem Zivilstandsamt. Die Sicherheitsdirektion des Kantons Bern wies das Gesuch am 23. Februar 2021 ab. Auf die dagegen erhobene Beschwerde trat das Verwaltungsgericht des Kantons Bern am 30. März 2021 nicht ein, weil die Beschwerdeschrift - trotz Aufforderung zur Verbesserung - weder einen klaren Antrag noch eine sachbezogene Begründung enthalte.

1.2. Mit Beschwerde vom 12. April 2021 (Eingang am 26. April 2021) wendet sich A.________ an das Bundesgericht. Dieses hat keine Instruktionsmassnahmen verfügt.

2.

2.1. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften unter anderem die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt. Art. 95 ff. BGG nennen dabei die zulässigen Rügegründe.

2.2. Die Beschwerde an das Bundesgericht enthält weder einen Antrag noch eine hinreichende Begründung, obwohl die Anforderungen an eine Beschwerdeschrift bereits im vorinstanzlichen Verfahren Thema waren. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, auf einer halben Seite seine Lage zu schildern, und nimmt mit keinem Wort auf den angefochtenen Entscheid Bezug. Auf die Beschwerde ist deshalb im vereinfachten Verfahren durch den Einzelrichter nicht einzutreten ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ).

3. Es rechtfertigt sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Bern, Verwaltungsrechtliche Abteilung, Einzelrichter, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 27. April 2021

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Businger