Federal Court Admissibility of Supervision Complaint in Asylum Recusal Dispute
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who filed for a challenge against a previous ruling made by the Federal Administrative Court concerning an asylum application. The individual requested the recusal of a judge from that court and sought to overturn the decision which had dismissed his asylum plea. However, the Swiss Federal Tribunal determined that the appeal was inadmissible, due to regulations that restrict such challenges in asylum-related matters, and subsequently ruled against the individual's request for free legal aid and ordered him to bear court costs. Furthermore, the tribunal redirected his submission, labeled as a supervisory complaint, to the appropriate administrative commission.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 83 lit. d Ziff. 1 BGG, Art. 83 BGG, Art. 1 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 64 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Federal Court Admissibility of Supervision Complaint in Asylum Recusal Dispute: The individual requested the recusal of a judge from that court and sought to overturn the decision which had dismissed his asylum plea. However, the Swiss Federal Tribunal determined that the appeal was inadmissible, due to regulations that restrict such challenges in asylum-related matters, and subsequently ruled against the individual's request for free legal aid and ordered him to bear court costs. Furthermore, the tribunal redirected his submission, labeled as a supervisory complaint, to the appropriate administrative commission.
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KI-generiertUsed to decide not to enter a decision on the appeal because it was evidently inadmissible.
Used to order the submission of the document filed on March 27, 2017, to the competent administrative commission of the Federal Supreme Court.
Used to deny the request for free legal aid because the requests were hopeless from the outset.
Used to impose court costs on the appellant.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (2)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
2C_332/2017
Urteil vom 30. März 2017
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Seiler, Präsident,
Gerichtsschreiberin Mayhall.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Florian Wick,
Beschwerdeführer,
gegen
Staatssekretariat für Migration.
Gegenstand
Ausstandsbegehren,
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung V, vom 21. März 2017.
Nach Einsicht
in das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. März 2017, welches ein Ausstandsbegehren von A.________ im vor Bundesverwaltungsgericht hängigen Rechtsmittelverfahren (E-7888/2016) gegen eine Verfügung des Staatssekretariats für Migration (SEM) über ein Asylgesuch abweist,
in die als "Aufsichtsbeschwerde" bezeichnete Eingabe von A.________ vom 27. März 2017, womit er um die Aufhebung des Entscheids des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. März 2017, um Anweisung des Ausstands einer Bundesverwaltungsrichterin im vorinstanzlichen Verfahren sowie um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung im bundesverwaltungsgerichtlichen Verfahren ersucht, und insofern implizit Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. März 2017 erhebt,
in Erwägung,
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG unzulässig ist gegen Entscheide auf dem Gebiet des Asyls, die vom Bundesverwaltungsgericht getroffen worden sind,
dass falls eine Streitsache vom Anwendungsbereich einer Ausnahmeregelung von Art. 83 BGG erfasst wird, kein in dieser Sache ergangener Vor-, Zwischen- oder Endentscheid beim Bundesgericht angefochten werden kann (Urteil 2C_1130/2013 vom 23. Januar 2015 E. 1.2.2),
dass gegen Handlungen des Bundesverwaltungsgerichts in den in Art. 83 BGG genannten Bereichen lediglich Aufsichtseingaben an das Bundesgericht zulässig sind ( Art. 1 Abs. 2 BGG ), die indessen nicht zu einer Aufhebung des angefochtenen Entscheids führen können und dem Anzeiger keine Parteirechte geben (Art. 9 des Aufsichtsreglements des Bundesgerichts [SR 173.110.132]; BGE 135 II 426 E. 1 und 4.1),
dass die vorliegende Eingabe somit als Beschwerde offensichtlich unzulässig ist, weshalb darauf mit Entscheid des Einzelrichters nicht einzutreten ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ),
dass die gestellten Anträge von vornherein aussichtslos waren, weshalb dem Beschwerdeführer weder die unentgeltliche Rechtspflege noch die Verbeiständung gewährt werden kann. ( Art. 64 BGG ),
dass die Kosten dem Beschwerdeführer aufzulegen sind ( Art. 66 Abs. 1 BGG ),
dass die ausdrücklich als Aufsichtsbeschwerde bezeichnete Eingabe an die dafür zuständige Verwaltungskommission des Bundesgerichts zu überweisen ist ( Art. 17 Abs. 4 lit. g BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Die Eingabe vom 27. März 2017 wird der Verwaltungskommisson des Bundesgerichts überwiesen.
5. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Bundesverwaltungsgericht und der Verwaltungskommission des Bundesgerichts schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. März 2017
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Seiler
Die Gerichtsschreiberin: Mayhall