Federal Court Dismisses Appeal on Asylum Legal Fee Award
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThree individuals, represented by an attorney, challenged a decision by the State Secretariat for Migration not to proceed with their asylum application. The Federal Administrative Court reversed this decision and directed the Secretariat to pay the claimants a remuneration of CHF 1,200 for procedural costs. However, the claimants appealed this amount to the Swiss Federal Tribunal, arguing that it was arbitrarily set and did not reflect the legal fees of CHF 3,620.80 submitted by their lawyer. They requested a reassessment of the compensation awarded for legal expenses during the Federal Administrative Court proceedings.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 83 lit. d Ziff. 1 BGG, Art. 83 BGG, Art. 113 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG, Art. 65 BGG; Federal Court Dismisses Appeal on Asylum Legal Fee Award: The Federal Administrative Court reversed this decision and directed the Secretariat to pay the claimants a remuneration of CHF 1,200 for procedural costs. However, the claimants appealed this amount to the Swiss Federal Tribunal, arguing that it was arbitrarily set and did not reflect the legal fees of CHF 3,620.80 submitted by their lawyer. They requested a reassessment of the compensation awarded for legal expenses during the Federal Administrative Court proceedings.
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KI-generiertThe appeal was dismissed by the President acting as a single judge in the simplified procedure.
The request for free legal aid was denied based on this provision because the appeal was hopeless.
The court costs were imposed on the appellants based on this provision.
The court costs were imposed on the appellants jointly and severally based on this provision.
No party compensation is owed based on this provision.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
2C_308/2020
Urteil vom 1. Mai 2020
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Seiler, Präsident,
Gerichtsschreiber Hugi Yar.
Verfahrensbeteiligte
1. A.A.________,
2. A.B.________,
3. A.C.________,
Beschwerdeführer,
alle drei vertreten durch Rechtsanwältin Annina Mullis,
Advokatur 4A GmbH,
gegen
Staatssekretariat für Migration,
Gegenstand
Parteientschädigung,
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung VI,
vom 18. März 2020 (E-6739/2018).
Erwägungen:
1.
1.1. Das Bundesverwaltungsgericht hob am 18. März 2020 einen Nichteintretensentscheid vom 13. November 2018 des Staatssekretariats für Migration (SEM) im Asylverfahren von A.A.________ sowie A.B.________ und A.C.________ auf. Es erhob keine Verfahrenskosten (Ziff. 5 des Dispositivs) und wies das SEM an, "den Beschwerdeführenden für das Verfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht eine Parteientschädigung von insgesamt Fr. 1'200.-- auszurichten" (Ziff. 6 des Dispositivs).
1.2. A.A.________ sowie A.B.________ und A.C.________ beantragen vor Bundesgericht, Ziffer 6 des Dispositivs des Entscheids des Bundesverwaltungsgerichts aufzuheben. Entgegen der Annahme im angefochtenen Entscheid habe ihre Rechtsvertreterin am 3. Oktober 2019 eine Honorarnote über Fr. 3'620.80 eingereicht; die ohne weitere Begründung zugesprochenen Fr. 1'200.-- seien in willkürlicher Art und Weise festgesetzt worden.
2.
2.1. Nach Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG ist die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen Entscheide auf dem Gebiet des Asyls unzulässig, die vom Bundesverwaltungsgericht getroffen worden sind. Die entsprechende Regelung schliesst nicht nur die Beschwerde gegen materielle Entscheide aus, sondern gegen alle Entscheide im betroffenen Bereich wie verfahrensleitende Verfügungen, Kostenentscheide usw. (Grundsatz der Einheit des Verfahrens; vgl. BGE 138 II 501 E. 1.1 S. 503; 134 II 192 E. 1.3 S. 195; 134 V 138 E. 3 S. 144; 133 III 645 E. 2.2 S. 647 f.; Urteil 2C_612/2019 vom 27. Juni 2019; FLORENCE AUBRY-GIRARDIN, in: Corboz et al. [Hrsg.], Commentaire de la LTF, 2. Auflage 2014, N. 65a zu Art. 83 BGG ).
2.2. Die vorliegende Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist dementsprechend offensichtlich unzulässig. Entgegen der Ansicht der Beschwerdeführer kann ihr Rechtsmittel auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden; diese ist nur gegen Entscheide letzter
kantonaler Instanzen zulässig ( Art. 113 BGG ) hingegen nicht gegen Entscheide von Bundesbehörden.
2.3. Auf die Beschwerde ist mit Entscheid des Abteilungspräsidenten als Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten.
3. Die Beschwerdeführer ersuchen für das bundesgerichtliche Verfahren um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung. Dem Gesuch kann wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht entsprochen werden (vgl. Art. 64 Abs. 1 BGG ). Dem Verfahrensausgang entsprechend haben die unterliegenden Beschwerdeführer somit die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) solidarisch zu tragen (vgl. Art. 66 Abs. 1 erster Satz in Verbindung mit Abs. 5 BGG). Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet ( Art. 68 Abs. 3 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden den Beschwerdeführern unter solidarischer Haftbarkeit auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung VI, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 1. Mai 2020
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Seiler
Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar