Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_282/2007 KI-generiert

Federal Banking Commission v. Federal Administrative Court (Judge Recusal)

Geschäftsnummer 2C_282/2007
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Gutgeheissen (Allowed)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involves a legal challenge by a regulatory body concerning a procedural issue related to a bankruptcy liquidation matter. The body filed a request for the disqualification of a judge from the Federal Administrative Court, arguing that the judge had a conflict of interest due to prior involvement with the case. The Federal Administrative Court initially rejected the disqualification request, prompting the regulatory body to appeal this decision to the Federal Tribunal. The Tribunal considered an earlier ruling on a related matter and found merit in the appeal, leading to the annulment of the lower court's decision regarding the judge's disqualification.

Legislator-Regeste

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Art. 109 BGG, Art. 68 BGG, Art. 66 BGG; Federal Banking Commission v. Federal Administrative Court (Judge Recusal): The body filed a request for the disqualification of a judge from the Federal Administrative Court, arguing that the judge had a conflict of interest due to prior involvement with the case. The Federal Administrative Court initially rejected the disqualification request, prompting the regulatory body to appeal this decision to the Federal Tribunal. The Tribunal considered an earlier ruling on a related matter and found merit in the appeal, leading to the annulment of the lower court's decision regarding the judge's disqualification.

Schlagwörter

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Anfechtung von Verwaltungsverfügungen prozessleitende Verfügungen konnexe Verfahren Interessenkollision Ausstandsbegehren Konkursliquidation

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 109 BGG

The appeal was accepted under the simplified procedure mentioned in this article.

Art. 66 BGG

Used to rule that no court costs are owed.

Art. 68 BGG

Used to rule that no party compensation is awarded.

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Volltext

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_282/2007 /bru

Urteil vom 24. Oktober 2007

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Merkli, Präsident,

Bundesrichter Hungerbühler, Müller,

Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Parteien

Eidgenössische Bankenkommission,

Beschwerdeführerin,

gegen

X._______,

Beschwerdegegner,

vertreten durch Rechtsanwalt Adriel Caro,

Bundesverwaltungsgericht, Abteilung II.

Gegenstand

Ausstandsbegehren,

Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung II, vom 21. Mai 2007.

Das Bundesgericht hat in Erwägung,

dass die Eidgenössische Bankenkommission (EBK) am 27. April 2007 im Beschwerdeverfahren gegen ihre Verfügung vom 28. März 2007 (betreffend X._______ [bankenrechtliche Liquidation und Konkurs]) gegen Bundesverwaltungsrichter Hans-Jacob Heitz ein Ausstandsbegehren gestellt hat,

dass die Abteilung II des Bundesverwaltungsgerichts dieses am 21. Mai 2007 abwies, soweit sie darauf eintrat,

dass die EBK hiergegen am 8. Juni 2007 mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten an das Bundesgericht gelangt ist,

dass das Bundesgericht am 19. Oktober 2007 eine entsprechende Eingabe der EBK im Parallelverfahren 2C_283/2007 gutgeheissen, den angefochtenen, mit dem vorliegenden identischen Zwischenentscheid des Bundesverwaltungsgerichts aufgehoben und festgestellt hat, dass Bundesverwaltungsrichter Hans-Jacob Heitz in Verfahren der Bankenkommission, die in sachlicher und zeitlicher Hinsicht in einem unmittelbaren Zusammenhang mit den im Urteil BGE 132 II 382 ff. beurteilten Fragen bzw. dem entsprechenden Liquidationsverfahren stehen, in den Ausstand zu treten hat (Urteil 2C_71/2007 und 2C_283/2007),

dass sich im Verfahren vor Bundesverwaltungsgericht im vorliegenden Fall ausschliesslich solche Fragen stellen,

dass die Beschwerde deshalb offensichtlich begründet und im vereinfachten Verfahren nach Art. 109 BGG gutzuheissen ist, wobei zur Begründung auf die Erwägungen im erwähnten Parallelverfahren verwiesen werden kann,

dass weder Kosten noch Parteientschädigungen geschuldet sind (vgl. Art. 66 und Art. 68 BGG ),

im Verfahren nach Art. 109 BGG erkannt:

1. Die Beschwerde wird gutgeheissen, und die angefochtene Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts vom 21. Mai 2007 wird aufgehoben.

2. Es werden keine Kosten erhoben und keine Entschädigungen zugesprochen.

3. Dieses Urteil wird den Parteien und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung II, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. Oktober 2007

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: