Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_258/2021 KI-generiert

Challenge to COVID-19 Ordinance on Communal Singing Dismissed for Inadmissibility

Geschäftsnummer 2C_258/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A complainant brought a case before the Swiss Federal Tribunal challenging a regulation in the Covid-19 Special Situation Ordinance that prohibited communal singing at religious events. The complainant argued that this regulation violated the freedom of belief and conscience. However, the issue raised did not involve an individual administrative act against the complainant, and as per Swiss law, the Tribunal cannot conduct an abstract review of federal regulations. Therefore, the complaint could not be considered by the Tribunal.

Legislator-Regeste

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Art. 6f Abs. 3 lit. a Covid-19-Verordnung, Art. 82 lit. b BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Challenge to COVID-19 Ordinance on Communal Singing Dismissed for Inadmissibility: The complainant argued that this regulation violated the freedom of belief and conscience. However, the issue raised did not involve an individual administrative act against the complainant, and as per Swiss law, the Tribunal cannot conduct an abstract review of federal regulations. Therefore, the complaint could not be considered by the Tribunal.

Schlagwörter

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2C_280/2020 vom 15. April 2020 E. 2.2 Verfassungsmässigkeit Religionsfreiheit Normenkontrolle Anspruch auf rechtliches Gehör gesundheitliche Gründe Untätigkeitsklage

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

Used to declare the appeal inadmissible because the requested abstract review of a federal decree is not provided for.

Art. 66 Abs. 1 BGG

Used for the procedural order not to levy costs, despite the outcome of the case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_258/2021

Urteil vom 23. März 2021

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Businger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

1. Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft, Bundeshaus, 3003 Bern,

2. Bundesamt für Gesundheit, 3003 Bern,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Art. 6f Abs. 3 lit. a Covid-19-Verordnung besondere Lage (gemeinsames Singen an einer religiösen Veranstaltung).

Erwägungen:

1. Mit Beschwerde vom 18. März 2021 wandte sich A.________ an das Bundesgericht und machte geltend, Art. 6f Abs. 3 lit. a der Verordnung vom 19. Juni 2020 über Massnahmen in der besonderen Lage zur Bekämpfung der Covid-19-Epidemie (Covid-19-Verordnung besondere Lage; SR 818.101.26) verstosse gegen die Glaubens- und Gewissensfreiheit, soweit das gemeinsame Singen an einer religiösen Veranstaltung verboten werde. Das Bundesgericht hat keine Instruktionsmassnahmen verfügt.

2. Das Bundesgericht beurteilt Beschwerden gegen kantonale Erlasse ( Art. 82 lit. b BGG ). Bundeserlasse unterliegen keiner abstrakten Normenkontrolle. Das Bundesgericht kann eine bundesrätliche Verordnung nur vorfrageweise im Rahmen einer inzidenten Normenkontrolle auf ihre Gesetz- und Verfassungsmässigkeit hin prüfen. Eine solche steht hier nicht zur Diskussion: Der Beschwerdeführer bringt nicht vor, dass gegen ihn ein individueller Hoheitsakt ergangen sei. Ein abstraktes Normenkontrollverfahren auf Bundesebene, wie es der Beschwerdeführer im Resultat wünscht, ist im Bundesgerichtsgesetz nicht vorgesehen (vgl. Urteile 2C_30/2021 vom 19. Januar 2021 E. 2.3; 2C_280/2020 vom 15. April 2020 E. 2.2; siehe auch BGE 139 II 384 ff.). Auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde kann deshalb nicht eingetreten werden ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ).

3. Dem Verfahrensausgang entsprechend würde der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig; es kann jedoch davon abgesehen werden, eine Gebühr zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. März 2021

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Businger