Company withdraws appeal against interim decision on VAT refund costs.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a company filed a complaint with the Federal Administrative Court regarding delays in a procedure for the refund of value-added tax (VAT) against the Federal Tax Administration. The court required the company to pay a fee in advance by a specific deadline or face dismissal of the case. Following this, the company submitted a complaint to the Federal Court against the interim ruling demanding the fee. Ultimately, the company requested the case be dismissed, which was interpreted as a withdrawal of the complaint. The procedure was concluded without any court costs imposed or compensation awarded to the company, as it had not incurred any expenses in preparing its complaint.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 2 BGG, Art. 32 Abs. 1 BGG, Art. 5 Abs. 2 BZP, Art. 71 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 68 Abs. 2 BGG; Company withdraws appeal against interim decision on VAT refund costs: The court required the company to pay a fee in advance by a specific deadline or face dismissal of the case. Following this, the company submitted a complaint to the Federal Court against the interim ruling demanding the fee. Ultimately, the company requested the case be dismissed, which was interpreted as a withdrawal of the complaint. The procedure was concluded without any court costs imposed or compensation awarded to the company, as it had not incurred any expenses in preparing its complaint.
Schlagwörter
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KI-generiertCited as the procedural basis for dismissing the case due to the withdrawal of the appeal.
Used to justify the decision not to impose court costs following the withdrawal of the appeal.
Used to refuse an award of party compensation to the appellant.
Cited in conjunction with Art. 5 Abs. 2 BZP regarding the determination of costs and compensation in the dismissal order.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_251/2009
Verfügung vom 18. Juni 2009
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Müller, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Parteien
X.________ AG,
Beschwerdeführerin,
gegen
Eidgenössische Steuerverwaltung.
Gegenstand
MWST; Rechtsverzögerungsbeschwerde/Kostenauflage,
Beschwerde gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 2. April 2009.
Erwägungen:
Die X.________ AG reichte am 1. April 2009 beim Bundesverwaltungsgericht eine Rechtsverzögerungsbeschwerde gegen die Eidgenössische Steuerverwaltung ein, wo ein Verfahren betreffend Rückerstattung der Mehrwertsteuer hängig ist. Der Instruktionsrichter des Bundesverwaltungsgerichts forderte die X.________ AG mit Zwischenverfügung vom 2. April 2009 auf, bis zum 24. April 2009 einen Kostenvorschuss von Fr. 3'000.-- zu leisten, unter Androhung des Nichteintretens im Unterlassungsfall. Gegen diese Zwischenverfügung erhob die X.________ AG am 24. April 2009 Beschwerde ans Bundesgericht. Nachdem sie zur Bezahlung eines Kostenvorschusses aufgefordert und ihr hierzu am 26. Mai 2009 eine (letztmalige) Nachfrist bis zum 15. Juni 2009 angesetzt worden war, ersuchte sie mit Schreiben vom 15. Juni 2009 um Abschreibung der Sache; dieses Schreiben ist als Beschwerderückzug zu betrachten.
Das Verfahren kann gestützt auf Art. 32 Abs. 2 BGG mit Verfügung des Instruktionsrichters bzw. des Abteilungspräsidenten (vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG ) abgeschrieben werden. Mit der Abschreibungsverfügung ist über die Gerichtskosten zu entscheiden und die Höhe einer (allfälligen) Parteientschädigung zu bestimmen ( Art. 5 Abs. 2 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG ). Die Beschwerdeführerin stellt diesbezüglich die Anträge, die Kosten seien der Eidgenössischen Steuerverwaltung aufzuerlegen und sie sei angemessen zu entschädigen.
Die Umstände rechtfertigen es einerseits, auf die Erhebung von Kosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ); andererseits ist der Beschwerdeführerin (schon darum) keine Parteientschädigung zuzusprechen, weil sie ihre Beschwerdeschrift selber verfasst hat und ihr insofern keine (allenfalls zu ersetzenden Kosten) entstanden sind (vgl. Art. 68 Abs. 2 BGG ).
Demnach verfügt der Präsident:
1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.
2. Es werden weder Gerichtskosten erhoben noch wird eine Parteientschädigung zugesprochen.
3. Diese Verfügung wird der Beschwerdeführerin, der Eidgenössischen Steuerverwaltung und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 18. Juni 2009
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Müller Feller