Tourist Tax Extension Request vs. Appeal Withdrawal
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertA complaint was filed by an individual against the municipality of Laax regarding a guest tax, following a decision by the Administrative Court of the Canton of Graubünden dated December 30, 2021. The complainant requested an extension of the deadline but had not filed an appeal previously. On March 18, 2022, the Administrative Court announced its intention to review and annul its earlier decision due to the absence of a formal appeal, merely receiving a request for an extension. Consequently, the complainant informed the Swiss Federal Tribunal that the matter was rendered moot. The Tribunal had initiated proceedings based on the complaint of March 18, 2022, but deemed the case withdrawn due to the Administrative Court's revision action.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 2 BGG, Art. 71 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 2 BGG, Art. 5 Abs. 2 BZP, Art. 68 Abs. 1 BGG; Tourist Tax Extension Request vs. Appeal Withdrawal: The complainant requested an extension of the deadline but had not filed an appeal previously. On March 18, 2022, the Administrative Court announced its intention to review and annul its earlier decision due to the absence of a formal appeal, merely receiving a request for an extension. Consequently, the complainant informed the Swiss Federal Tribunal that the matter was rendered moot. The Tribunal had initiated proceedings based on the complaint of March 18, 2022, but deemed the case withdrawn due to the Administrative Court's revision action.
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KI-generiertCited to confirm the single judge's power to dispose of cases due to withdrawal.
Cited as part of the general framework for imposing costs when the case is decided.
Cited as the general principle for imposing costs when the case is decided (although costs are waived under Art. 66 Abs. 2 BGG).
The Tribunal waives the collection of court costs due to the withdrawal of the appeal.
Applied to determine that the unrepresented appellant is not entitled to party compensation.
Used in conjunction with BZP provisions regarding the procedural power of the single judge for disposal of cases.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
2C_241/2022
Verfügung vom 29. März 2022
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Aubry Girardin, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Kocher.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Gemeinde Laax, Via Principala 60c, 7031 Laax GR,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Gästetaxe der Gemeinde Laax/GR,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden, 4. Kammer, vom 30. Dezember 2021 (A 21 43).
Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von A.________ vom 18. März 2022, mit welcher dieser sich gegen den Entscheid A 21 43 des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden, 4. Kammer, vom 30. Dezember 2021 gewandt und um dessen Aufhebung ersucht hatte, weil er im damaligen Verfahren zwar um Fristerstreckung ersucht, nicht aber Beschwerde geführt habe,
in das Schreiben des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 18. März 2022, wonach das Verwaltungsgericht seinen Entscheid A 21 43 vom 30. Dezember 2021 in Revision ziehen und aufheben wird, was es damit begründet, dass keine Beschwerde eingereicht, sondern lediglich ein Fristerstreckungsgesuch gestellt worden sei,
in die an das Bundesgericht gerichtete Mitteilung des Beschwerdeführers vom 20. März 2022, der zu entnehmen ist, dass seine Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten mit Blick auf das Schreiben des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden vom 18. März 2022 "hinfällig" werde,
in Erwägung,
dass das Bundesgericht aufgrund der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 18. März 2022 das Verfahren 2C_241/ 2022 eröffnet hat,
dass der Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin (hier: die Abteilungspräsidentin; Art. 32 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [BGG; SR 173.110]) einzelrichterlich über die Abschreibung von Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit, Rückzugs oder Vergleichs entscheidet ( Art. 32 Abs. 2 BGG ; Art. 73 Abs. 1 des Bundesgesetzes vom 4. Dezember 1947 über den Bundeszivilprozess [BZP; SR 273] in Verbindung mit Art. 71 BGG ),
dass die Mitteilung des Beschwerdeführers vom 20. März 2022 als Rückzug der Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 18. März 2022 zu würdigen ist,
dass die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens nach dem Unterliegerprinzip in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt werden ( Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ), wobei bei Erledigung des Falles durch Abstanderklärung oder Vergleich auf die Erhebung von Gerichtskosten ganz oder teilweise verzichtet werden kann ( Art. 66 Abs. 2 BGG ), worüber der Instruktionsrichter oder die Instruktionsrichterin zu entscheiden hat ( Art. 5 Abs. 2 BZP in Verbindung mit Art. 71 BGG ),
dass im vorliegenden Fall ein Verzicht auf die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens angezeigt ist,
dass dem Beschwerdeführer, der anwaltlich nicht vertreten ist, keine Parteientschädigung zusteht ( Art. 68 Abs. 1 BGG ).
Die Präsidentin verfügt:
1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.
2. Für das bundesgerichtliche Verfahren werden keine Kosten erhoben.
3. Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten und dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, 4. Kammer, mitgeteilt.
Lausanne, 29. März 2022
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: F. Aubry Girardin
Der Gerichtsschreiber: Kocher