Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_23/2011 KI-generiert

Nigerian Asylum Seeker Detention for Dublin Transfer

Geschäftsnummer 2C_23/2011
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual from Nigeria who, after an unsuccessful asylum application in Italy, entered Switzerland in October 2010. Following a request for asylum in Switzerland, the Federal Office for Migration rejected the application based on the Dublin Agreement and ordered the individual to be returned to Italy. This decision was upheld by the Federal Administrative Court. On December 27, 2010, the individual was placed in detention for deportation by the Migration Office of the Canton of Schwyz, and the detention was confirmed by the court for a limited period. The individual subsequently filed a complaint with the Federal Tribunal, seeking to be allowed to return to Italy, although he had previously expressed a desire not to travel there. His deportation was scheduled for February 8, 2011.

Legislator-Regeste

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Art. 108 Abs. 1 BGG, Art. 42 BGG, Art. 66 Abs. 1 in fine BGG; Nigerian Asylum Seeker Detention for Dublin Transfer: Following a request for asylum in Switzerland, the Federal Office for Migration rejected the application based on the Dublin Agreement and ordered the individual to be returned to Italy. This decision was upheld by the Federal Administrative Court. On December 27, 2010, the individual was placed in detention for deportation by the Migration Office of the Canton of Schwyz, and the detention was confirmed by the court for a limited period. The individual subsequently filed a complaint with the Federal Tribunal, seeking to be allowed to return to Italy, although he had previously expressed a desire not to travel there. His deportation was scheduled for February 8, 2011.

Schlagwörter

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Ausschaffungshaft Asylgesuch nigerianischer Staatsangehöriger Überstellungshaft Dublin-Überstellung Abschiebung albanisches Asylgesuch Visa, Asyl, Einwanderung usw

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 BGG

The appeal was not admitted to the simplified procedure based on this provision, which is implicitly cited as the basis for the non-entry into the merits.

Art. 66 Abs. 1 in fine BGG

Used to order that no costs shall be levied.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_23/2011

Urteil vom 14. Januar 2011

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Zünd, Präsident,

Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

zzt. in Ausschaffungshaft,

Beschwerdeführer,

gegen

Amt für Migration des Kantons Schwyz.

Gegenstand

Ausschaffungshaft,

Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Schwyz, AuG-Einzelrichter,

vom 28. Dezember 2010.

Erwägungen:

1. X.________ (geb. 1984) stammt aus Nigeria. Er ersuchte am 7. November 2008 in Italien erfolglos um Asyl. Am 4. Oktober 2010 reiste er in die Schweiz ein. Mit Verfügung vom 26. November 2010 trat das Bundesamt für Migration auf ein (weiteres) Asylgesuch nicht ein und wies ihn in Anwendung des Dublin-Abkommens nach Italien weg. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte diesen Entscheid am 9. Dezember 2010. Am 27. Dezember 2010 nahm das Amt für Migration des Kantons Schwyz X.________ in Ausschaffungshaft. Der AuG-Einzelrichter am Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz prüfte diese tags darauf und bestätigte sie bis "längstens" zum 24. März 2011. X.________ ist hiergegen am 4. Januar 2011 in englischer Sprache an das Bundesgericht gelangt.

2. Auf seine Eingabe ist im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG nicht einzutreten: Nach Art. 42 BGG muss in der Beschwerde in gedrängter Form dargelegt werden, inwiefern der angefochtene Akt im Rahmen des Verfahrensgegenstands Recht verletzt ( BGE 134 II 244 E. 2.1 - 2.3). Der Beschwerdeführer macht nicht geltend, dass und inwiefern der angefochtene Entscheid Bundesrecht verletzt, sondern ersucht das Gericht darum, ihn nach Italien zurückkehren zu lassen, nachdem er vor der Vorinstanz noch geltend gemacht hatte, nicht dorthin reisen zu wollen. Seine Festhaltung dient den Zweck, ihn im Rahmen des Dublin-Abkommens formell korrekt den zuständigen Behörden in Italien zuführen zu können. Sein Rückflug ist für den 8. Februar 2011 gebucht.

3. Es sind keine Kosten zu erheben und keine Entschädigungen geschuldet (vgl. Art. 66 Abs. 1 in fine BGG). Das Amt für Migration des Kantons Schwyz wird ersucht, dafür besorgt zu sein, dass das vorliegende Urteil dem Beschwerdeführer eröffnet und nötigenfalls verständlich gemacht wird.

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, dem Amt für Migration des Kantons Schwyz, dem Verwaltungsgericht des Kantons Schwyz, AuG-Einzelrichter, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 14. Januar 2011

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Zünd Hugi Yar