Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_215/2021 KI-generiert

Complainants' Waiver of Appeal Regarding Cantonal Mask Mandate

Geschäftsnummer 2C_215/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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Two individuals filed an objection against a modification made on February 3, 2021, to a regulation by the Bern Cantonal Government concerning the handling of the COVID-19 epidemic. The change extended a mask mandate to students in the fifth and sixth grades of primary school, effective February 10, 2021. The Bern Education and Culture Directorate forwarded the objection to the Swiss Federal Tribunal, as there was no provision for legal recourse against cantonal regulations in Bern. The Federal Tribunal contacted the complainants to confirm if they wished to pursue the matter, but received no response, leading to the assumption that they opted not to proceed with legal action. Consequently, the Tribunal decided to dismiss the case as moot without levying costs or awarding party compensation.

Legislator-Regeste

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Art. 32 Abs. 2 i.V.m, Art. 71 BGG, Art. 72 BZP, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 32 Abs. 2 i.V.m. Art. 71 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Complainants' Waiver of Appeal Regarding Cantonal Mask Mandate: The change extended a mask mandate to students in the fifth and sixth grades of primary school, effective February 10, 2021. The Bern Education and Culture Directorate forwarded the objection to the Swiss Federal Tribunal, as there was no provision for legal recourse against cantonal regulations in Bern. The Federal Tribunal contacted the complainants to confirm if they wished to pursue the matter, but received no response, leading to the assumption that they opted not to proceed with legal action. Consequently, the Tribunal decided to dismiss the case as moot without levying costs or awarding party compensation.

Schlagwörter

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Maskentragpflicht Anspruch auf Primarschulunterricht Leitverfahren Auftragsverletzung Petitionsrecht Verzicht auf mündliche Verhandlung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 32 Abs. 2 i.V.m. Art. 71 BGG

Cited implicitly via the reference to Art. 32 Abs. 2 i.V.m. Art. 71 BGG to justify dismissing the proceedings as moot.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Cited in the dispositive to order that no court costs shall be imposed.

Art. 68 Abs. 1 und 3 BGG

Cited in the dispositive to order that no party compensation shall be awarded.

Art. 5 sowie Art. 72 BZP

Cited implicitly along with BGG provisions to justify dismissing the proceedings as moot.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_215/2021

Verfügung vom 30. März 2021

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Verfahrensbeteiligte

1. A.________,

2. B.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Regierungsrat des Kantons Bern,

Staatskanzlei,

handelnd durch die Bildungs- und Kulturdirektion, Rechtsdienst.

Gegenstand

Epidemiengesetz, Verordnung [des Regierungsrats des Kantons Bern] über Massnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Epidemie vom 4. November 2020,

Beschwerde gegen die Verordnungsänderung des Regierungsrats des Kantons Bern vom 3. Februar 2021 (Maskentragpflicht im 5. und 6. Schuljahr der Primarschule).

Erwägungen:

1. A.________ und B.________ haben am 22. Februar 2021 gegen die Abänderung vom 3. Februar 2021 der Verordnung vom 4. November 2020 über Massnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Epidemie des Kantons Bern bei dessen Bildungs- und Kulturdirektion "Einsprache" erhoben. Mit der umstrittenen Änderung wurde ab dem 10. Februar 2021 die Maskentragpflicht auf Schülerinnen und Schüler im fünften und sechsten Schuljahr der Primarstufe ausgedehnt. Die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern übermittelte ihre Eingabe am 3. März 2021 an das Bundesgericht, da im Kanton Bern gegen kantonale Erlasse kein Rechtsmittel gegeben sei.

2. Die Bundesgerichtskanzlei fragte A.________ und B.________ am 4. März 2021 an, ob sie eine Behandlung ihrer "Einsprache" durch das Bundesgericht wünschten. Es wurde Ihnen in Aussicht gestellt, dass ohne Gegenbericht ihrerseits bis zum 17. März 2021 davon ausgegangen werde, dass sie hierauf verzichten würden. A.________ und B.________ haben sich nicht mehr vernehmen lassen. Es ist deshalb davon auszugehen, dass sie auf eine Beschwerdeführung vor Bundesgericht verzichten. Das v orliegende Verfahren ist demnach durch den Präsidenten als Instruktionsrichter (vgl. Art. 32 Abs. 2 i.V.m. Art. 71 BGG und Art. 5 sowie Art. 72 BZP ) als gegenstandslos abzuschreiben. Es rechtfertigt sich, keine Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ) und keine Parteientschädigungen zuzusprechen (vgl. Art. 68 Abs. 1 und 3 BGG ).

Demnach verfügt der Präsident:

1. Das Verfahren wird als gegenstandslos abgeschrieben.

2. Es werden keine Kosten erhoben und keine Parteientschädigungen zugesprochen.

3. Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesamt für Gesundheit schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. März 2021

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar