Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_215/2010 KI-generiert

Bolivian National Entry Ban Appeal Inadmissible

Geschäftsnummer 2C_215/2010
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

The case involved a complaint by an individual from Bolivia against a three-year entry ban imposed by the Federal Office for Migration. The individual, whose appeal was previously rejected by the Federal Administrative Court, sought legal recourse by submitting a complaint to the Swiss Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal found the complaint inadmissible under public law concerning immigration matters, as it pertained to an entry ban, and it also ruled that the subsidiary constitutional appeal was not applicable since it could only contest decisions from the highest cantonal courts, not from federal administrative bodies. Consequently, the Tribunal did not entertain the appeal and ordered the complainant to bear the court costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 83 lit. c Ziff. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 113 BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 BGG; Bolivian National Entry Ban Appeal Inadmissible: The individual, whose appeal was previously rejected by the Federal Administrative Court, sought legal recourse by submitting a complaint to the Swiss Federal Tribunal. However, the Federal Tribunal found the complaint inadmissible under public law concerning immigration matters, as it pertained to an entry ban, and it also ruled that the subsidiary constitutional appeal was not applicable since it could only contest decisions from the highest cantonal courts, not from federal administrative bodies. Consequently, the Tribunal did not entertain the appeal and ordered the complainant to bear the court costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Einreisesperre Einreiseverbot unentgeltliche Rechtspflege verfahrensrechtliche Fragen Anspruch auf Einbürgerung Verwaltungsbeschwerde Unterstellungsfrage im Ausländerrecht

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was not admitted using the simplified procedure according to this article.

Art. 64 BGG

The request for legal aid was denied because the appeal appeared hopeless, according to this article.

Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG

The court costs were imposed on the appellant based on this article due to the outcome of the procedure.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

{T 0/2}

2C_215/2010

Urteil vom 10. März 2010

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Müller, Präsident,

Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte

X.________,

vertreten durch Y.________,

Beschwerdeführerin,

gegen

Bundesamt für Migration.

Gegenstand

Einreisesperre,

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung III, vom 2. Februar 2010.

Nach Einsicht

in das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. Februar 2010, welches die Beschwerde der aus Bolivien stammenden X.________, geboren 1980, gegen die Verfügung des Bundesamtes für Migration vom 12. April 2007 (Einreisesperre von drei Jahren) abweist,

in die von X.________ am 8. März 2010 ans Bundesgericht adressierte, jedoch beim Bundesverwaltungsgericht eingegangene und von diesem am 9. März 2010 an das Bundesgericht weitergeleitete Beschwerde gegen das Urteil vom 2. Februar 2010,

in Erwägung,

dass die Beschwerdeführerin ihr Rechtsmittel unter anderem gestützt auf Art. 82 und 113 BGG erhebt, mithin Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten und/oder subsidiäre Verfassungsbeschwerde erheben will,

dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gemäss Art. 83 lit. c Ziff. 1 BGG unzulässig ist gegen Entscheide auf dem Gebiet des Ausländerrechts betreffend die Einreise,

dass Gegenstand des angefochtenen Urteils die gegen die Beschwerdeführerin verhängte Einreisesperre bildet und mithin der Ausschlussgrund von Art. 83 lit. c Ziff. 1 BGG greift, weshalb vorliegend die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten offensichtlich unzulässig ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ),

dass die subsidiäre Verfassungsbeschwerde bloss zur Anfechtung von Entscheiden letzter kantonaler Instanzen offensteht ( Art. 113 BGG ), nicht aber von Entscheiden des Bundesverwaltungsgerichts (eine Instanz auf Bundesebene), weshalb auch dieses Rechtsmittel offensichtlich unzulässig ist,

dass mithin auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten ist,

dass dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege schon darum nicht entsprochen werden kann, weil die Beschwerde von vornherein aussichtslos erschien ( Art. 64 BGG ),

dass die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) dem Verfahrensausgang entsprechend der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung III, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. März 2010

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Müller Feller