Federal Office for Migration v. Detention Pending Deportation Appeal Inadmissibility
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a challenge by a federal migration authority against a decision made by a cantonal appeals court, which had denied the request for the detention of an individual pending deportation. The individual in question had been subject to a deportation order, but the court ruled against the enforcement of detention ordered by the migration authority. The federal authority subsequently filed an appeal, which was later dismissed due to a failure to comply with procedural requirements set by the court regarding proper representation and documentation. Consequently, the appeal was declared inadmissible, and no costs were imposed.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 4 BGG, Art. 68 BGG; Federal Office for Migration v. Detention Pending Deportation Appeal Inadmissibility: The individual in question had been subject to a deportation order, but the court ruled against the enforcement of detention ordered by the migration authority. The federal authority subsequently filed an appeal, which was later dismissed due to a failure to comply with procedural requirements set by the court regarding proper representation and documentation. Consequently, the appeal was declared inadmissible, and no costs were imposed.
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KI-generiertThe decision indicates that the single judge decided the case using the simplified procedure prescribed by this article.
This provision was cited in the reasoning as the legal basis for not entering upon the appeal due to the failure to remedy the procedural defect (lack of proper representation).
This article was applied in the dispositive to rule that no court costs are to be levied.
This article provided the basis for the decision not to grant compensation to the respondent as the proceedings did not incur any significant expense for them.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_208/2012
Urteil vom 4. April 2012
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
Bundesamt für Migration, Quellenweg 6, 3003 Bern,
Beschwerdeführer,
gegen
X.________, alias Y.________,
vertreten durch Rechtsanwalt Ralph Schiltknecht,
Beschwerdegegner,
Amt für Migration und Integration des Kantons Aargau, Sektion Asyl, Herrn Francesco Fazzi, Bahnhofstrasse 86/88, 5001 Aarau.
Gegenstand
Ausschaffungshaft/Haftüberprüfung,
Beschwerde gegen das Urteil des Rekursgerichts im Ausländerrecht des Kantons Aargau vom 31. Januar 2012.
Nach Einsicht
in das Urteil 1_HA.2012.25 des Rekursgerichts im Ausländerrecht des Kantons Aargau vom 31. Januar 2012, womit die am 27. Januar 2012 gegen X.________ angeordnete Ausschaffungshaft nicht bestätigt wurde,
in die hiergegen eingereichte Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten des Bundesamtes für Migration vom 29. Februar 2012, welche von Z.________, Abteilungschef, unterzeichnet worden ist,
in die Verfügung des Abteilungspräsidenten vom 8. März 2012,
in Erwägung,
dass das Bundesamt mit der Verfügung vom 8. März 2012 angehalten worden ist, bis zum 23. März 2012 seine korrekte Vertretung im Sinne der Erwägungen schriftlich zu belegen bzw. zu bestätigen,
dass es dabei darzulegen hatte, dass der Abteilungschef Z.________ gestützt auf die Delegation der Unterschriftsberechtigung im Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartement zum Handeln für das Amt befugt war (vgl. BGE 135 II 338 E. 1.2.3 S. 343), oder gegebenenfalls einen entsprechenden Mangel zu beheben hatte,
dass dem Bundesamt gestützt auf Art. 42 Abs. 5 BGG angedroht wurde, dass seine Rechtsschrift bei Missachtung dieser Auflage unbeachtet bleibe,
dass die entsprechende Verfügung dem Bundesamt am 9. März 2012 zugekommen ist,
dass das Bundesamt auf die Verfügung nicht reagiert hat,
dass auf die Beschwerde deshalb androhungsgemäss nicht einzutreten ist ( Art. 42 Abs. 5 BGG ),
dass der Einzelrichter im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG entscheidet,
dass keine Kosten zu erheben sind ( Art. 66 Abs. 4 BGG ),
dass keine Parteientschädigung geschuldet ist, nachdem das bundesgerichtliche Verfahren für den Beschwerdegegner mit keinem nennenswerten Aufwand verbunden war (vgl. Art. 68 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Rekursgericht im Ausländerrecht des Kantons Aargau schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 4. April 2012
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Zünd
Der Gerichtsschreiber: Feller