Federal Supreme Court Dismisses Asylum Revision Appeal Based on Subject Matter Unity Principle
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves a person who filed a complaint against a decision made by the Federal Office for Migration, which determined not to entertain their asylum request and issued a removal order. The individual subsequently appealed to the Federal Administrative Court, which upheld the initial decision. The individual then sought a revision of this judgment, but the Federal Administrative Court refused to consider this request. Consequently, the person brought the matter before the Federal Tribunal, which assessed the admissibility of the appeal and ultimately found it to be evidently inadmissible due to specific legal limitations regarding asylum-related decisions.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 120 BGG, Art. 113 BGG, Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 108 BGG, Art. 65 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Asylum Revision Appeal Based on Subject Matter Unity Principle: The individual subsequently appealed to the Federal Administrative Court, which upheld the initial decision. The individual then sought a revision of this judgment, but the Federal Administrative Court refused to consider this request. Consequently, the person brought the matter before the Federal Tribunal, which assessed the admissibility of the appeal and ultimately found it to be evidently inadmissible due to specific legal limitations regarding asylum-related decisions.
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KI-generiertThe appeal was dismissed without entering into the merits because it was deemed obviously inadmissible according to this provision.
The court imposed the court costs on the appellant based on the outcome of the proceedings.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_164/2010
Urteil vom 23. Februar 2010
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Müller, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Bundesamt für Migration.
Gegenstand
Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung / Revision Urteil des BVGer. vom 11. Februar 2010,
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung V, vom 17. Februar 2010.
Nach Einsicht
in das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Februar 2010, womit dieses eine Beschwerde des aus Deutschland stammenden X.________, geboren 22. Oktober 1974, gegen die Verfügung des Bundesamtes für Flüchtlinge vom 1. Februar 2010 (Nichteintreten auf Asylgesuch und Wegweisung) abwies, soweit es darauf eintrat,
in das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Februar 2010, womit es auf das Revisionsgesuch gegen das vorgenannte Urteil vom 11. Februar 2010 nicht eintrat,
in die als "Klage" gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Februar 2010 bezeichnete Eingabe von X.________ vom 20. Februar (Postaufgabe 22. Februar) 2010,
in Erwägung,
dass Urteile des Bundesverwaltungsgerichts beim Bundesgericht - höchstens - mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten angefochten werden können und dagegen namentlich weder Klage (vgl. dazu Art. 120 BGG ) noch subsidiäre Verfassungsbeschwerde (die gemäss Art. 113 BGG bloss zur Anfechtung von Entscheiden letzter kantonaler Instanzen zur Verfügung steht) erhoben werden kann,
dass die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig ist gegen Entscheide auf dem Gebiet des Asyls, die vom Bundesverwaltungsgericht getroffen worden sind ( Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG ),
dass dieser Ausschlussgrund in Berücksichtigung des Grundsatzes der Einheit der Materie auch zur Anwendung kommt, wenn ein Entscheid verfahrensrechtlicher Natur, wie ein Revisionsentscheid, angefochten wird (vgl. BGE 134 V 138 E. 3 S. 144; 133 III 645 E. 2.2 S. 647 f.),
dass mithin das vom Beschwerdeführer eingereichte Rechtsmittel, das sich gegen ein vom Bundesverwaltungsgericht auf dem Gebiet des Asyls getroffenes (Revisions-)Urteil richtet, offensichtlich unzulässig ist ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ), weshalb darauf im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG , ohne Schriftenwechsel oder andere Instruktionsmassnahmen, nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ), dem Verfahrensausgang entsprechend, dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ),
erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung V, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Februar 2010
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Müller Feller