Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_160/2021 KI-generiert

Complaint Against Federal Council for COVID-19 Measures Dismissed by Supreme Court

Geschäftsnummer 2C_160/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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The case involves an individual, referred to as the complainant, who approached the Swiss Federal Tribunal to request the initiation of criminal proceedings against members of the Swiss Federal Council regarding the COVID-19 measures implemented under the Epidemics Act. The complainant alleges that these measures were part of preparations for "terroristic activities" designed to intentionally alter and destroy the country's order. However, the Swiss Federal Tribunal indicated its role is not to act as a general supervisory authority and is not competent to handle requests for resignations or to lift the immunity of Federal Council members, leading to a lack of jurisdiction in this matter. Additionally, the complainant implicitly desired an abstract review of norms at the federal level, which is not provided under Swiss law.

Legislator-Regeste

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Art. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 68 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Complaint Against Federal Council for COVID-19 Measures Dismissed by Supreme Court: The complainant alleges that these measures were part of preparations for "terroristic activities" designed to intentionally alter and destroy the country's order. However, the Swiss Federal Tribunal indicated its role is not to act as a general supervisory authority and is not competent to handle requests for resignations or to lift the immunity of Federal Council members, leading to a lack of jurisdiction in this matter. Additionally, the complainant implicitly desired an abstract review of norms at the federal level, which is not provided under Swiss law.

Schlagwörter

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es kann nur im Rahmen der im Bundesgerichtsgesetz (BGG Prozessleitung Strafanzeige sachliche Unzuständigkeit Aufsichtsbeschwerde Rücktritt der Regierung gesundheitliche Gründe

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Art. 108 BGG
The appeal was not entered upon by the President acting as reporting judge under this procedural provision.
Art. 66 Abs. 1 Satz
Dem Verfahrensausgang entsprechend würde der unterliegende Kläger/Beschwerdeführer kostenpflichtig; es kann jedoch davon abgesehen werden, eine Gebühr zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ).
Art. 68 Abs. 3 BGG
Used to rule that no party compensation is due in this case.
Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG
Used to rule that no court fees would be levied given the outcome of the case.

Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 BGG

The appeal was not entered upon by the President acting as reporting judge under this procedural provision.

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Used to rule that no court fees would be levied given the outcome of the case.

Art. 68 Abs. 3 BGG

Used to rule that no party compensation is due in this case.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_160/2021

Urteil vom 16. Februar 2021

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft,

Bundeshaus, 3003 Bern.

Gegenstand

Beschwerde/Klage betreffend Epidemiengesetz (EpG) und Corona-Massnahmen.

Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 29. Januar 2021 (Eingang: 5. Februar 2021) ist A.________ mit dem sinngemässen Antrag an das Bundesgericht gelangt, dafür zu sorgen, dass gegen die Mitglieder des Bundesrates und weitere Person im Zusammenhang mit den COVID-19-Massnahmen ein Strafverfahren eingeleitet wird.

2.

2.1. Auf die Eingabe ist durch den Präsidenten als Instruktionsrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten: Das Bundesgericht ist keine allgemeine Aufsichtsbehörde; es kann nur im Rahmen der im Bundesgerichtsgesetz (BGG; SR 173.110) vorgesehenen Verfahren tätig werden. Das Gericht ist unzuständig, Rücktritts- und Strafanträge gegen den Bundesrat und weitere Behörden und Fachleute zu prüfen; es kann auch nicht die Immunität des Bundesrates aufheben (Urteil 2C_36/2021 vom 14. Januar 2021 E. 2.1).

2.2. Der Kläger/Beschwerdeführer macht geltend, verschiedene Personen hätten die Vorbereitung zu den "terroristischen Aktivitäten" darauf ausgelegt, "die Ordnung des Landes nachhaltig massiv vorsätzlich zu ändern und zu zerstören". Er drückt damit seinen Unmut über die verschiedenen coronabedingten Massnahmen des Bundesrates aus. Im Übrigen ist eine abstrakte Normenkontrolle auf Bundesebene, wie der Beschwerdeführer dies - neben dem Antrag auf Einleitung eines Strafverfahrens - im Resultat implizit wünscht, nicht vorgesehen (Urteil vom 14. Januar 2021 E. 2.3 mit Hinweisen).

3. Dem Verfahrensausgang entsprechend würde der unterliegende Kläger/Beschwerdeführer kostenpflichtig; es kann jedoch davon abgesehen werden, eine Gebühr zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ). Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Klage/Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Kosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird den Parteien bzw. Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 16. Februar 2021

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar