Complaint Against Federal Council for COVID-19 Measures Dismissed by Supreme Court
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual, referred to as the complainant, who approached the Swiss Federal Tribunal to request the initiation of criminal proceedings against members of the Swiss Federal Council regarding the COVID-19 measures implemented under the Epidemics Act. The complainant alleges that these measures were part of preparations for "terroristic activities" designed to intentionally alter and destroy the country's order. However, the Swiss Federal Tribunal indicated its role is not to act as a general supervisory authority and is not competent to handle requests for resignations or to lift the immunity of Federal Council members, leading to a lack of jurisdiction in this matter. Additionally, the complainant implicitly desired an abstract review of norms at the federal level, which is not provided under Swiss law.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 68 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG; Complaint Against Federal Council for COVID-19 Measures Dismissed by Supreme Court: The complainant alleges that these measures were part of preparations for "terroristic activities" designed to intentionally alter and destroy the country's order. However, the Swiss Federal Tribunal indicated its role is not to act as a general supervisory authority and is not competent to handle requests for resignations or to lift the immunity of Federal Council members, leading to a lack of jurisdiction in this matter. Additionally, the complainant implicitly desired an abstract review of norms at the federal level, which is not provided under Swiss law.
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KI-generiertThe appeal was not entered upon by the President acting as reporting judge under this procedural provision.
Used to rule that no court fees would be levied given the outcome of the case.
Used to rule that no party compensation is due in this case.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
2C_160/2021
Urteil vom 16. Februar 2021
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Seiler, Präsident,
Gerichtsschreiber Hugi Yar.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Bundesrat der Schweizerischen Eidgenossenschaft,
Bundeshaus, 3003 Bern.
Gegenstand
Beschwerde/Klage betreffend Epidemiengesetz (EpG) und Corona-Massnahmen.
Erwägungen:
1. Mit Eingabe vom 29. Januar 2021 (Eingang: 5. Februar 2021) ist A.________ mit dem sinngemässen Antrag an das Bundesgericht gelangt, dafür zu sorgen, dass gegen die Mitglieder des Bundesrates und weitere Person im Zusammenhang mit den COVID-19-Massnahmen ein Strafverfahren eingeleitet wird.
2.
2.1. Auf die Eingabe ist durch den Präsidenten als Instruktionsrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten: Das Bundesgericht ist keine allgemeine Aufsichtsbehörde; es kann nur im Rahmen der im Bundesgerichtsgesetz (BGG; SR 173.110) vorgesehenen Verfahren tätig werden. Das Gericht ist unzuständig, Rücktritts- und Strafanträge gegen den Bundesrat und weitere Behörden und Fachleute zu prüfen; es kann auch nicht die Immunität des Bundesrates aufheben (Urteil 2C_36/2021 vom 14. Januar 2021 E. 2.1).
2.2. Der Kläger/Beschwerdeführer macht geltend, verschiedene Personen hätten die Vorbereitung zu den "terroristischen Aktivitäten" darauf ausgelegt, "die Ordnung des Landes nachhaltig massiv vorsätzlich zu ändern und zu zerstören". Er drückt damit seinen Unmut über die verschiedenen coronabedingten Massnahmen des Bundesrates aus. Im Übrigen ist eine abstrakte Normenkontrolle auf Bundesebene, wie der Beschwerdeführer dies - neben dem Antrag auf Einleitung eines Strafverfahrens - im Resultat implizit wünscht, nicht vorgesehen (Urteil vom 14. Januar 2021 E. 2.3 mit Hinweisen).
3. Dem Verfahrensausgang entsprechend würde der unterliegende Kläger/Beschwerdeführer kostenpflichtig; es kann jedoch davon abgesehen werden, eine Gebühr zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ). Es sind keine Parteientschädigungen geschuldet (vgl. Art. 68 Abs. 3 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Klage/Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Parteien bzw. Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 16. Februar 2021
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Seiler
Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar