Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_147/2020 KI-generiert

Serbian National v. Switzerland: Dismissal of Residence Permit Appeal for Non-Payment of Court Fees

Geschäftsnummer 2C_147/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

KI-generiert

A Serbian national, who married a Swiss citizen in 2014, applied for entry to Switzerland to live with his wife. Initially, the Migration Office of the Canton of Zurich rejected his application, suspecting the marriage was one of convenience to circumvent immigration laws. However, the Security Directorate overturned this decision, allowing him to enter Switzerland and granting him a residence permit. By 2018, the couple had signed a separation agreement, and a court sanctioned their separation. Subsequently, the Migration Office revoked the residence permit, and appeals to both the Security Directorate and the Administrative Court of the Canton of Zurich were unsuccessful. The Serbian national then filed a public law complaint with the Swiss Federal Tribunal, contesting the revocation and seeking an extension of his residence permit. However, the complaint was not pursued further due to his failure to pay a required advance on costs.

Legislator-Regeste

KI-generiert

Art. 62 Abs. 1 BGG, Art. 108 BGG, Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Serbian National v. Switzerland: Dismissal of Residence Permit Appeal for Non-Payment of Court Fees: Initially, the Migration Office of the Canton of Zurich rejected his application, suspecting the marriage was one of convenience to circumvent immigration laws. However, the Security Directorate overturned this decision, allowing him to enter Switzerland and granting him a residence permit. By 2018, the couple had signed a separation agreement, and a court sanctioned their separation. Subsequently, the Migration Office revoked the residence permit, and appeals to both the Security Directorate and the Administrative Court of the Canton of Zurich were unsuccessful. The Serbian national then filed a public law complaint with the Swiss Federal Tribunal, contesting the revocation and seeking an extension of his residence permit. However, the complaint was not pursued further due to his failure to pay a required advance on costs.

Schlagwörter

KI-generiert
Aufenthaltsbewilligung Widerruf der Aufenthaltsbewilligung Kostenvorschuss Vorschuss Verwaltungsgebühren Einreiseverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

KI-generiert
KI-generiert

Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

KI-generiert
Art. 108 BGG

The appeal was not proceeded with (Nichteintreten) because the appellant failed to pay the cost deposit, as explicitly mentioned in the procedure (Art. 108 BGG).

Art. 62 Abs. 3 BGG

Provision cited in the reasoning for why the non-entry into proceedings (Nichteintreten) was pronounced following non-payment of the security.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The costs of the proceedings are imposed on the appellant in the final order.

Fragen Sie sich, wie dieser Entscheid auf Ihren Fall anwendbar ist?

Prüfen Sie diesen Entscheid zusammen mit Bundesrecht, kantonalen Erlassen, Kommentaren und Folgeentscheiden in Legislator AI.

Fall in Legislator öffnen →

Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_147/2020

Urteil vom 19. Mai 2020

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Hänni, als Einzelrichterin,

Gerichtsschreiber Zollinger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

vertreten durch Rechtsanwalt Bernhard Zollinger,

gegen

Migrationsamt des Kantons Zürich,

Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich.

Gegenstand

Aufenthaltsbewilligung,

Beschwerde gegen das Urteil

des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 4. Abteilung, vom 19. Dezember 2019 (VB.2019.00200).

Erwägungen:

1.

1.1. Der serbische Staatsangehörige A.________ (geb. 1969) heiratete am 9. März 2014 in Serbien eine Schweizerin. Nachdem das Migrationsamt des Kantons Zürich verschiedene Abklärung getätigt hatte, wies es ein Gesuch von A.________ um Einreise zum Verbleib bei seiner Ehefrau wegen Vorliegens einer Scheinehe ab. Ein hiergegen erhobener Rekurs hiess die Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich gut. Sie erwog, zwar würden einige Indizien darauf hindeuten, dass die Ehe zur Umgehung der ausländerrechtlichen Vorschriften eingegeangen worden sei. Der strenge Nachweis einer Scheinehe sei indes nicht erbracht worden. A.________ durfte in der Folge am 1. Juli 2015 in die Schweiz einreisen und erhielt eine Aufenthaltsbewilligung.

1.2. Am 1. Juli 2018 unterzeichneten A.________ und seine Ehefrau eine Trennungsvereinbarung. Mit Urteil vom 24. August 2018 bewilligte das Bezirksgericht Bülach das Getrenntleben und regelte dessen Folgen. Das Migrationsamt widerrief mit Verfügung vom 12. November 2018 die Aufenthaltsbewilligung von A.________. Der gegen diese Verfügung erhobene Rekurs wies die Sicherheitsdirektion mit Entscheid vom 20. Februar 2019 ab. Ebenso blieb die Beschwerde beim Verwaltungsgericht des Kantons Zürich ohne Erfolg (Urteil vom 19. Dezember 2019).

2.

2.1. Mit Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten vom 6. Februar 2020 gelangt A.________ an das Bundesgericht. Er beantragt, die Aufenthaltsbewilligung sei nicht zu widerrufen und zu verlängern. Eventualiter sei das Verfahren zurückzuweisen.

2.2. Der Abteilungspräsident hat mit Verfügung vom 10. Februar 2020 antragsgemäss die aufschiebende Wirkung zuerkannt. Während die Sicherheitsdirektion auf eine Vernehmlassung verzichtet, haben sich das Migrationsamt, die Vorinstanz und das Staatssekretariat für Migration SEM nicht vernehmen lassen.

3. Mit Verfügung vom 11. Februar 2020 wurde der Beschwerdeführer aufgefordert, bis zum 4. März 2020 einen Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- zu leisten ( Art. 62 Abs. 1 BGG ). Nach Ausbleiben der Zahlung wurde ihm mit Verfügung vom 25. März 2020 unter Androhung des Nichteintretens im Unterlassungsfall eine Nachfrist bis 4. Mai 2020 angesetzt. Nachdem der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innert Nachfrist nicht geleistet hat, ist auf die Beschwerde androhungsgemäss im Verfahren gemäss Art. 108 BGG nicht einzutreten ( Art. 62 Abs. 3 BGG ).

4. Die Gerichtskosten sind dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt die Einzelrichterin:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 600.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Mai 2020

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Einzelrichterin: Hänni

Der Gerichtsschreiber: Zollinger