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2C_143/2020 KI-generiert

Appeal Dismissed Due to Failure to Remedy Procedural Defect in Permit Extension Case

Geschäftsnummer 2C_143/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A person filed a complaint with the Swiss Federal Tribunal regarding the non-renewal of their residence permit, criticizing the migration authorities in the Canton of Thurgau. The complainant, however, failed to submit the contested decision along with their complaint and provided the address of their former spouse for correspondence. The Federal Tribunal set a deadline for the complainant to submit the required decision, warning that failure to comply would result in the complaint being disregarded. The complainant did not meet this requirement, and their former spouse informed the tribunal that they did not accept mail for them and had no contact or knowledge of their residence. Consequently, the tribunal decided not to proceed with the complaint due to these procedural deficiencies.

Legislator-Regeste

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Art. 42 BGG, Art. 42 Abs. 3 BGG, Art. 42 Abs. 5 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; Appeal Dismissed Due to Failure to Remedy Procedural Defect in Permit Extension Case: The complainant, however, failed to submit the contested decision along with their complaint and provided the address of their former spouse for correspondence. The Federal Tribunal set a deadline for the complainant to submit the required decision, warning that failure to comply would result in the complaint being disregarded. The complainant did not meet this requirement, and their former spouse informed the tribunal that they did not accept mail for them and had no contact or knowledge of their residence. Consequently, the tribunal decided not to proceed with the complaint due to these procedural deficiencies.

Schlagwörter

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Verfahrensmangel Aufenthaltsbewilligungen gesetzliche Verfahrensfrist Beschwerdelegitimation verspätetes Asylgesuch Legitimation gegen Baubewilligung

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was not admitted because the appellant failed to remedy the deficiency (not submitting the contested decision) within the set deadline.

Art. 66 Abs. 1 BGG

The court decided not to levy court costs.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_143/2020

Urteil vom 10. Februar 2020

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Businger.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Migrationsamt des Kantons Thurgau, Langfeldstrasse 53a, 8500 Frauenfeld.

Gegenstand

Ausländerrecht.

Erwägungen:

1. Mit Eingabe vom 9. Januar 2020 wandte sich A.________ an das Bundesgericht betreffend Nichtverlängerung seiner Aufenthaltsbewilligung und kritisierte die Thurgauer Migrationsbehörden. Als Zustelladresse gab er die Adresse seiner früheren Ehefrau an. Mit Verfügung vom 13. Januar 2020 setzte ihm das Bundesgericht Frist bis 28. Januar 2020 an, um das angefochtene Urteil einzureichen, ansonsten seine Rechtsschrift unbeachtet bleibe. In der Folge teilte die frühere Ehefrau dem Bundesgericht Anfang Februar 2020 mit, dass sie keine Zustellungen für A.________ entgegennehme. Sie habe keinen Kontakt zu ihm und kenne seinen Wohnsitz nicht.

2. Die Anforderungen an Rechtsschriften im Verfahren vor Bundesgericht sind in Art. 42 BGG geregelt. Richtet sich die Rechtsschrift gegen einen Entscheid, so ist dieser nach Art. 42 Abs. 3 BGG beizulegen. Fehlt der angefochtene Entscheid, so wird eine angemessene Frist zur Behebung des Mangels angesetzt mit der Androhung, dass die Rechtsschrift sonst unbeachtet bleibt ( Art. 42 Abs. 5 BGG ). Nachdem der Beschwerdeführer den angefochtenen Entscheid seiner Eingabe vom 9. Januar 2020 nicht beigelegt hat, unter der von ihm angegebenen Zustelladresse nicht erreichbar ist und dadurch den Mangel innert Frist nicht korrigiert hat, hat seine Rechtsschrift androhungsgemäss unbeachtet zu bleiben und ist auf die Beschwerde nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG nicht einzutreten.

3. Es rechtfertigt sich, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 BGG ).

Demnach erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.

3. Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer (durch amtliche Publikation), dem Migrationsamt des Kantons Thurgau und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 10. Februar 2020

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Businger