Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_140/2023 KI-generiert

Federal Supreme Court Declares Appeal Moot Following Dismissal by Federal Administrative Court

Geschäftsnummer 2C_140/2023
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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A Polish national, referred to as A.________, challenged a decision by the Federal Administrative Court requiring a security deposit of 800 Swiss Francs in a case related to an entry ban. The individual sought to appeal this interim decision but failed to provide the necessary documentation within the required timeframe. Subsequently, the Federal Administrative Court dismissed the appeal due to non-payment of the advance. The individual's complaint against the security deposit decision was rendered moot as the initial appeal was not admitted, and the Swiss Federal Tribunal considered the appeal process concluded without any court costs being imposed.

Legislator-Regeste

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Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 71 BGG, Art. 72 BZP, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 68 Abs. 2 BGG, Art. 68 Abs. 3 BGG; Federal Supreme Court Declares Appeal Moot Following Dismissal by Federal Administrative Court: The individual sought to appeal this interim decision but failed to provide the necessary documentation within the required timeframe. Subsequently, the Federal Administrative Court dismissed the appeal due to non-payment of the advance. The individual's complaint against the security deposit decision was rendered moot as the initial appeal was not admitted, and the Swiss Federal Tribunal considered the appeal process concluded without any court costs being imposed.

Schlagwörter

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Einreiseverbot administrative Entlassung ausländischer Entscheid Kostenvorschuss Verwaltungskosten anfechtbarer Zwischenentscheid Eilvorabentscheidungsverfahren

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 32 Abs. 2 BGG

Used to justify the striking off of the appeal because the underlying matter became moot (gegenstandslos geworden).

Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG

Applied to waive the collection of court fees due to the appellant's financial situation.

Art. 68 Abs. 2 BGG

Applied to rule against awarding party compensation to the unrepresented appellant.

Art. 68 Abs. 3 BGG

Applied to stipulate that the State Secretariat for Migration is not entitled to party compensation.

Art. 71 BGG

Cited in conjunction with Art. 72 BZP to determine the costs when the subject matter has fallen away.

Art. 72 BZP

Cited in conjunction with Art. 71 BGG regarding the decision on procedural costs following the mootness of the matter.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_140/2023

Verfügung vom 9. März 2023

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichterin Aubry Girardin, Präsidentin,

Gerichtsschreiberin Ivanov.

Verfahrensbeteiligte

A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Staatssekretariat für Migration,

Quellenweg 6, 3003 Bern,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Einreiseverbot,

Beschwerde gegen die Zwischenverfügung des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung VI, vom 11. Januar 2023 (F-5158/2022).

Erwägungen:

1.

1.1. Mit Zwischenverfügung der Instruktionsrichterin vom 11. Januar 2023 forderte das Bundesverwaltungsgericht, Abteilung VI, den polnischen Staatsangehörigen A.________ - unter Androhung des Nichteintretens - auf, bis zum 13. Februar 2013 einen Kostenvorschuss von Fr. 800.-- in einem Verfahren betreffend ein Einreiseverbot zu leisten.

1.2. Mit einer vom 25. Januar 2023 datierten Eingabe (eingegangen am 31. Januar 2023) gelangte A.________ an das Bundesgericht und erklärte, Beschwerde "gegen den Entscheid über den Kostenvorschuss" erheben zu wollen. Ein Gesuch um aufschiebende Wirkung stellte er nicht.

Mit Verfügung vom 31. Januar 2023 teilte ihm das Bundesgericht mit, dass das angefochtene vorinstanzliche Urteil fehle und forderte ihn auf, diesen Mangel bis am 17. Februar 2023 zu beheben, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe. A.________ reichte das angefochtene Urteil innert angesetzter Frist nicht nach. In der Folge setzte ihm das Bundesgericht eine weitere Frist bis zum 20. März 2023, um den Mangel zu beheben.

Mit einer vom 24. Februar 2023 datierten Eingabe (eingegangen am 3. März 2023) reichte A.________ das angefochtene Urteil nach.

1.3. Am 8. März 2023 teilte das Bundesverwaltungsgericht dem Bundesgericht auf dessen Anfrage hin mit, dass es mit Urteil vom 1. März 2023 auf die Beschwerde von A.________ infolge nicht Leistung des Kostenvorschusses nicht eingetreten sei (Urteil F-5158/2022).

2.

2.1. Mit dem Nichteintretensentscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 1. März 2023 ist das Interesse des Beschwerdeführers an der Behandlung seiner Beschwerde gegen die Zwischenverfügung vom 11. Januar 2023 betreffend die Leistung eines Kostenvorschusses dahingefallen. Die Beschwerde vom 25. Januar 2023 ist gegenstandslos geworden und dementsprechend im Verfahren nach Art. 32 Abs. 2 BGG abzuschreiben.

2.2. Bei Entfallen des Rechtsschutzinteresses bzw. Gegenstandslosigkeit des Verfahrens entscheidet das Bundesgericht mit summarischer Begründung über die Prozesskosten aufgrund der Sachlage vor Eintritt des Erledigungsgrundes ( Art. 71 BGG in Verbindung mit Art. 72 BZP ). Es ist in erster Linie auf den mutmasslichen Ausgang des Prozesses abzustellen (vgl. Verfügung 2C_1028/2020 vom 4. März 2021 E. 1.3 mit Hinweis).

2.3. Vorliegend erübrigt es sich indessen, den mutmasslichen Prozessausgang im Hinblick auf den hier zu treffenden Kostenentscheid zu bestimmen, da für das vorliegende Verfahren - mit Blick auf die finanziellen Verhältnisse des Beschwerdeführers - auf die Erhebung von Gerichtskosten ausnahmsweise zu verzichten ( Art. 66 Abs. 1 Satz 2 BGG ) und dem nicht anwaltlich vertretenen Beschwerdeführer praxisgemäss keine Parteientschädigung zuzusprechen ist ( Art. 68 Abs. 2 BGG ; vgl. Urteile 1B_493/2021 vom 10. Januar 2022 E. 3; 2C_262/2020 vom 16. Juli 2020 E. 7). Das Staatssekretariat für Migration hat ebenfalls keinen Anspruch auf Parteientschädigung ( Art. 68 Abs. 3 BGG ).

Demnach verfügt die Präsidentin:

1. Die Beschwerde im Verfahren 2C_140/2023 wird als gegenstandslos geworden abgeschrieben.

2. Es werden keine Gerichtskosten erhoben und keine Parteientschädigungen zugesprochen.

3. Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung VI, mitgeteilt.

Lausanne, 9. März 2023

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: F. Aubry Girardin

Die Gerichtsschreiberin: D. Ivanov