Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_137/2021 KI-generiert

Appeal Against Cantonal School Mask Mandate Withdrawn

Geschäftsnummer 2C_137/2021
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang struck_off

Legislator-Zusammenfassung

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Two individuals filed a complaint with the Bern Cantonal Education and Culture Directorate on February 7, 2021, challenging a modification to the November 4, 2020 ordinance concerning COVID-19 measures by the Cantonal Government of Bern. The modification, effective February 10, 2021, extended the mask-wearing requirement to fifth and sixth grade primary school students. Since there were no available remedies against cantonal decrees in Bern, the Directorate forwarded the complaint to the Swiss Federal Tribunal. The Tribunal informed the complainants that their appeal did not meet the legal requirements, but allowed them an opportunity to correct the deficiencies. However, on March 1, 2021, the complainants withdrew their submission, prompting the Tribunal to dismiss the proceedings without imposing any costs or awarding compensations.

Legislator-Regeste

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Art. 32 Abs. 2 BGG, Art. 5 Abs. 2 BZP, Art. 71 BGG, Art. 66 Abs. 1 2 . Satz BGG, Art. 68 Abs. 1 und 3 BGG; Appeal Against Cantonal School Mask Mandate Withdrawn: The modification, effective February 10, 2021, extended the mask-wearing requirement to fifth and sixth grade primary school students. Since there were no available remedies against cantonal decrees in Bern, the Directorate forwarded the complaint to the Swiss Federal Tribunal. The Tribunal informed the complainants that their appeal did not meet the legal requirements, but allowed them an opportunity to correct the deficiencies. However, on March 1, 2021, the complainants withdrew their submission, prompting the Tribunal to dismiss the proceedings without imposing any costs or awarding compensations.

Schlagwörter

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Verhüllungsverbot Leitverfahren Rückzug des Gesuchs Anspruch auf Primarschulunterricht Verwaltungsbeschwerde der Bediensteten Rahmenbeschluss

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 32 Abs. 2 BGG

The case was dismissed due to the withdrawal of the appeal, which is decided by the instructing judge (President) as a single judge based on this article.

Art. 66 Abs. 1 2 . Satz BGG

Used to justify the decision not to levy any court costs following the withdrawal.

Art. 68 Abs. 1 und 3 BGG

Cited as procedural basis for the decision not to award any party compensation.

Art. 71 BGG

Cited as procedural basis concerning the decision on court costs and party compensation, in conjunction with Art. 5 Abs. 2 BZP.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_137/2021

Verfügung vom 3. März 2021

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiber Hugi Yar.

Verfahrensbeteiligte

A.A.________ und B.A.________,

Beschwerdeführer,

gegen

Regierungsrat des Kantons Bern,

handelnd durch die Bildungs- und Kulturdirektion,

Beschwerdegegner.

Gegenstand

Epidemiengesetz, Verordnung [des Regierungsrats des Kantons Bern] über Massnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Epidemie vom 4. November 2020,

Beschwerde gegen die Verordnungsänderung des Regierungsrats des Kantons Bern vom 3. Februar 2021 (Maskentragpflicht im 5. und 6. Schuljahr der Primarschule).

Erwägungen:

1. A.A.________ und B.A.________ haben am 7. Februar 2021 gegen die Abänderung vom 3. Februar 2021 der Verordnung vom 4. November 2020 über Massnahmen zur Bekämpfung der COVID-19-Epidemie des Kantons Bern bei dessen Bildungs- und Kulturdirektion Beschwerde eingereicht. Mit der Änderung wurde ab dem 10. Februar 2021 die Maskentragpflicht auf Schülerinnen und Schüler im fünften und sechsten Schuljahr der Primarstufe ausgedehnt. Die Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Bern übermittelte die Eingabe am 9. Februar 2021 an das Bundesgericht, da im Kanton Bern gegen kantonale Erlasse kein Rechtsmittel offenstehe.

2.

2.1. Mit Schreiben vom 12. Februar 2021 machte die Bundesgerichtskanzlei A.A.________ und B.A.________ darauf aufmerksam, dass ihre Beschwerde in verschiedenen Punkten nicht den gesetzlichen Anforderungen genüge, sie jedoch noch Gelegenheit hätten, ihre Eingabe bis zum Ablauf der Beschwerdefrist zu verbessern. A.A.________ und B.A.________ teilten dem Bundesgericht hierauf am 1. März 2021 mit, dass sie ihre Eingabe zurückzögen.

2.2. Gemäss Art. 32 Abs. 2 BGG entscheidet der Instruktionsrichter (hier der Präsident) als Einzelrichter über die Abschreibung von Verfahren infolge Rückzugs. Er befindet dabei auch über die Gerichtskosten und die Parteientschädigungen ( Art. 5 Abs. 2 BZP i.V.m. Art. 71 BGG ). Die Beschwerdeführer haben ihre Eingabe zurückgezogen, womit das Verfahren abzuschreiben ist. Es rechtfertigt sich, keine Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 2 . Satz BGG) und keine Parteientschädigungen zuzusprechen (vgl. Art 68 Abs. 1 und 3 BGG ).

Demnach verfügt der Präsident:

1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.

2. Es werden keine Kosten erhoben und keine Parteientschädigungen zugesprochen.

3. Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. März 2021

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar