Federal Supreme Court Dismisses Tax Appeal for Untimely Submission of Legal Brief
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, a company filed a complaint regarding its direct federal tax obligations for the year 2007, after the Zurich Cantonal Tax Office rejected its appeal due to the absence of a proper power of attorney from its representative. The company's subsequent appeal to the Administrative Court of Zurich was also dismissed on grounds of insufficient evidence of the timely submission of the necessary documents. The company, represented by a fiduciary service, then sought to appeal to the Federal Court, indicating it would provide the required powers of attorney. However, the Federal Court determined that the appeal lacked a sufficient legal basis and therefore did not consider it valid, ultimately imposing court costs on the fiduciary service for causing unnecessary expenses.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 100 Abs. 1 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG, Art. 109 BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 erster, Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 3 BGG; Federal Supreme Court Dismisses Tax Appeal for Untimely Submission of Legal Brief: The company's subsequent appeal to the Administrative Court of Zurich was also dismissed on grounds of insufficient evidence of the timely submission of the necessary documents. The company, represented by a fiduciary service, then sought to appeal to the Federal Court, indicating it would provide the required powers of attorney. However, the Federal Court determined that the appeal lacked a sufficient legal basis and therefore did not consider it valid, ultimately imposing court costs on the fiduciary service for causing unnecessary expenses.
Schlagwörter
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KI-generiertUsed to declare that the appeal could not be entertained because it lacked a sufficiently reasoned submission filed in time.
Used as the legal basis for deciding not to enter upon the appeal in simplified procedure.
Cited in relation to the imposition of court costs.
Used to impose the court costs on Fasciati Treuhand due to the unnecessary costs caused by their procedure.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_130/2011
Urteil vom 9. Februar 2011
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
X.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,
vertreten durch Fasciati Treuhand,
gegen
Kantonales Steueramt Zürich.
Gegenstand
Direkte Bundessteuer 01.01 - 21.12.2007,
Beschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Abteilung, Einzelrichter, vom 8. Dezember 2010.
Erwägungen:
1. Die Steuerrekurskommission II des Kantons Zürich trat am 25. Juni 2010 auf eine Beschwerde der X.________ GmbH betreffend direkte Bundessteuer 2007 mit der Begründung nicht ein, dass die in ihrem Namen bzw. als ihre Vertreterin handelnde Y.________ AG trotz Fristansetzung keine schriftliche Vollmacht eingereicht habe. Die dagegen erhobene Beschwerde wies das Verwaltungsgericht des Kantons Zürich am 8. Dezember 2010 ab, weil der Nachweis für das rechtzeitige Einreichen der Vollmacht bei der Rekurskommission nicht erbracht worden sei.
Mit vom 3. Februar 2011 datiertem, am 4. Februar 2011 zur Post gegebenem Schreiben an das Bundesgericht erklärt die Fasciati Treuhand, gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts Beschwerde zu erheben; sie stellt in Aussicht, die notwendigen Vollmachten nachzureichen.
2. Gemäss Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG haben Rechtsschriften die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in der Begründung in gedrängter Form dazulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletze. Wird ein letztinstanzlicher kantonaler Entscheid betreffend direkte Bundessteuer angefochten, ist eine den minimalen Begründungsanforderungen genügende Rechtsschrift beim Bundesgericht innert der hier massgeblichen Beschwerdefrist von 30 Tagen ( Art. 100 Abs. 1 BGG ) einzureichen; eine blosse Beschwerdeanmeldung genügt zur Fristwahrung nicht. Vorliegend ist beim Bundesgericht bis zum Ablauf der Beschwerdefrist nur das Schreiben vom 3./4. Februar 2011 eingereicht worden. Es fehlt mithin offensichtlich an einer rechtzeitig gültig erhobenen, d.h. mit einer hinreichenden Begründung versehenen Beschwerde ( Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG ), weshalb auf die Eingabe mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 109 BGG nicht einzutreten ist.
Die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) sind, ohne dass der Eingang einer allfälligen Vollmacht abgewartet werden muss, so oder anders der Fasciati Treuhand aufzuerlegen, die durch ihre Vorgehensweise unnötige Kosten verursacht hat (Art. 66 Abs. 1 erster Satz und Abs. 3 BGG).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 400.-- werden der Fasciati Treuhand auferlegt.
3. Dieses Urteil wird der Fasciati Treuhand, dem Kantonalen Steueramt Zürich, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Februar 2011
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:
Zünd Feller