Kosovan National v. Federal Supreme Court (Hardship Permit Appeal)
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an individual who has faced multiple unsuccessful applications for residence and asylum in Switzerland between 1992 and 2002, ultimately having his residence permit revoked following a marriage to a Swiss citizen. After his applications for hardship permits and related legal requests were denied, he appealed to the Federal Court after the administrative court upheld the rejection of his hardship permit request. The appeal was dismissed due to obvious inadmissibility and a lack of sufficient justification, resulting in the individual being responsible for court costs.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 30 Abs. 1 lit. b AuG, Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG, Art. 116 BGG, Art. 117 i.V.m, Art. 115 lit. b BGG, Art. 64 Abs. 1 BGG; Kosovan National v. Federal Supreme Court (Hardship Permit Appeal): After his applications for hardship permits and related legal requests were denied, he appealed to the Federal Court after the administrative court upheld the rejection of his hardship permit request. The appeal was dismissed due to obvious inadmissibility and a lack of sufficient justification, resulting in the individual being responsible for court costs.
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KI-generiertCited in conjunction with Art. 117 BGG regarding the standard of proof required for constitutional complaints regarding fundamental rights violations.
Used by the President to decide under the simplified procedure due to obvious inadmissibility and lack of sufficient substantiation.
Cited to question the appellant's standing to bring a constitutional complaint due to the lack of a permit entitlement.
Cited to explain the scope of the subsidiary constitutional appeal, namely only the violation of constitutional rights can be alleged.
Cited in conjunction with Art. 106 Abs. 2 BGG regarding the standard of proof required for constitutional complaints.
Used to deny the request for free legal aid due to the hopeless nature of the appeal.
Used to rule that the appellant must bear the costs of the federal court proceedings.
Cited in conjunction with Art. 66 Abs. 1 BGG regarding the imposition of costs and the absence of party compensation.
Cited as the basis for declaring the appeal inadmissible because the Härtefallbewilligung grants no entitlement to a permit.
Applied in the dispositive (order 1) as the legal basis for the Tribunal's decision not to enter into the merits of the appeal (Non-entrée en matière).
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (1)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_120/2016
Urteil vom 9. Februar 2016
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Errass.
Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,
vertreten durch Herrn B.________,
gegen
Migrationsamt des Kantons St. Gallen,
Sicherheits- und Justizdepartement des Kantons
St. Gallen.
Gegenstand
Gesuch um Unterbreitung als schwerwiegender
persönlicher Härtefall,
Beschwerde gegen den Entscheid des
Verwaltungsgerichts des Kantons St. Gallen
vom 17. Dezember 2015.
Erwägungen:
1. Verschiedene Aufenthalts- bzw. Asylgesuche des A.________ (Kosovare; 1974) zu einem Aufenthalt in der Schweiz in den Jahren 1992 bis 2002 wurden abgewiesen. Die Niederlassungsbewilligung, welche er schliesslich aufgrund einer Heirat mit einer Schweizerin erhalten hatte, wurde rechtskräftig widerrufen (vgl. Urteil 2C_205/2010). Weitere Begehren (Wiedererwägungsgesuche, Gesuch um prozeduralen Aufenthalt, unentgeltliche Rechtspflege [z.B. Urteil 2C_1130/2013]; Feststellung von Wegweisungshindernissen [Urteil 2D_4/2016]) wurden abgewiesen bzw. es wurde darauf nicht eingetreten. Am 9. August 2012 ersuchte A.________ um Erteilung einer Härtefallbewilligung. Das Gesuch wurde am 12. September 2012 abgewiesen; der Rekurs dagegen an das Sicherheits- und Justizdepartement und die Beschwerde an das Verwaltungsgericht waren erfolglos.
2. Die Beschwerde ist offensichtlich unzulässig und enthält offensichtlich keine hinreichende Begründung, weshalb der Präsident im vereinfachten Verfahren unter kurzer Angabe des Unzulässigkeitsgrundes (Art. 108 Abs. 1 lit. a und b und Abs. 3 BGG) entscheidet.
2.1. Die Härtefallbewilligung nach Art. 30 Abs. 1 lit. b AuG räumt keinen Bewilligungsanspruch ein. Die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten ist nach Art. 83 lit. c Ziff. 2 BGG deshalb unzulässig.
2.2. Mit subsidiärer Verfassungsbeschwerde kann nur die Verletzung von verfassungsmässigen Rechten gerügt werden ( Art. 116 BGG ). Die Verletzung von Grundrechten prüft das Bundesgericht nur insoweit, als eine solche Rüge in der Beschwerde
präzise vorgebracht und begründet worden ist (Art. 117 i.V.m. 106 Abs. 2 BGG; BGE 137 II 305 E. 3.3 S. 310 f.).
Dieser qualifizierten Begründungspflicht kommt der Beschwerdeführer nicht nach. Ohnehin fehlt ihm bei fehlendem Bewilligungsanspruch weitgehend die Legitimation zur Verfassungsbeschwerde ( Art. 115 lit. b BGG ; vgl. BGE 133 I 185 ).
3. Bei diesem Verfahrensausgang kann dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit der Beschwerde nicht entsprochen werden ( Art. 64 Abs. 1 BGG ). Damit hat der Beschwerdeführer die Kosten des bundesgerichtlichen Verfahrens zu tragen, und es sind keine Parteientschädigungen geschuldet ( Art. 66 Abs. 1, 68 BGG ).
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.
3. Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.
4. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons St. Gallen und dem Staatssekretariat für Migration schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 9. Februar 2016
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Zünd
Der Gerichtsschreiber: Errass