Legislator Rechtsprechung & Gesetzgebung
2C_111/2020 KI-generiert

Inadmissibility of Subsidiary Constitutional Appeal Regarding Asylum Status Revocation

Geschäftsnummer 2C_111/2020
Gericht / Behörde
Rechtsordnung Schweiz · Bundesgericht (BGer / BGE) (CH)
Entscheiddatum
Ausgang Nichteintreten / Unzulässig (Inadmissible)

Legislator-Zusammenfassung

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A group of individuals, referred to as A.A., B.A., and C.A., challenged a decision by the Swiss Federal Administrative Court, which upheld an earlier order by the State Secretariat for Migration, revoking their refugee status and asylum. They filed a constitutional appeal on January 30, 2020, requesting the annulment of the court's December 19, 2019 decision. However, their appeal was deemed inadmissible because the decision in question was not from a final cantonal instance, and thus, could not be challenged through a public law complaint or a constitutional appeal. Additionally, their request for free legal assistance was denied as their case was considered hopeless. Consequently, the court imposed costs on their legal representative due to improper legal action that generated unnecessary expenses.

Legislator-Regeste

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Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG, Art. 113 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 108 BGG, Art. 64 BGG, Art. 65 BGG; Inadmissibility of Subsidiary Constitutional Appeal Regarding Asylum Status Revocation: They filed a constitutional appeal on January 30, 2020, requesting the annulment of the court's December 19, 2019 decision. However, their appeal was deemed inadmissible because the decision in question was not from a final cantonal instance, and thus, could not be challenged through a public law complaint or a constitutional appeal. Additionally, their request for free legal assistance was denied as their case was considered hopeless. Consequently, the court imposed costs on their legal representative due to improper legal action that generated unnecessary expenses.

Schlagwörter

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Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft und Asylwiderruf Asylwiderruf Sorgfaltspflicht Dienstrechtliche Stellungen unentgeltliche Rechtspflege Rechtsstellung Ausgeschlossene Rechtsgebiete

Zitierte Gesetzesbestimmungen

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Zitierte Rechtsprechung

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Zentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator

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Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG

The appeal was rejected as obviously inadmissible based on this provision.

Art. 64 BGG

The request for free legal aid was denied based on this provision.

Art. 66 Abs. 3 BGG

The court costs were imposed on the representative of the appellants based on this provision due to the filing of an obviously inadmissible appeal.

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Volltext

Bundesgericht

Tribunal fédéral

Tribunale federale

Tribunal federal

2C_111/2020

Urteil vom 31. Januar 2020

II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung

Bundesrichter Seiler, Präsident,

Gerichtsschreiberin Mayhall.

Verfahrensbeteiligte

1. A.A.________,

2. B.A.________,

3. C.A.________,

Beschwerdeführer,

alle drei vertreten durch Rechtsanwalt Manuel Bader,

gegen

Staatssekretariat für Migration.

Gegenstand

Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft und Asylwiderruf,

Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. Dezember 2019

(E-3144/2017).

Nach Einsicht

in das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 19. Dezember 2019, welches eine Beschwerde von A.A.________, B.A.________ und C.A.________ gegen die Verfügung des Staatssekretariats für Migration vom 28. April 2017 betreffend Aberkennung der Flüchtlingseigenschaft und Widerruf des Asyls abgewiesen hat,

in die subsidiäre Verfassungsbeschwerde von A.A.________, B.A.________ und C.A.________ vom 30. Januar 2020, womit sie die Aufhebung des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts beantragen,

in Erwägung,

dass vorliegend ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts auf dem Gebiet des Asyls angefochten ist,

dass Art. 83 lit. d Ziff. 1 BGG die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen derartige Entscheide ausschliesst,

dass die Beschwerde vom 30. Januar 2020 auch nicht als subsidiäre Verfassungsbeschwerde entgegengenommen werden kann, da es sich beim angefochtenen Urteil nicht um einen Entscheid einer letzten kantonalen Instanz handelt (vgl. Art. 113 BGG ),

dass sie sich mithin als offensichtlich unzulässig erweist ( Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG ), weshalb darauf mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist,

dass dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wegen Aussichtslosigkeit nicht entsprochen werden kann ( Art. 64 BGG ),

dass die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführer persönlich aufzuerlegen sind, der in Verletzung elementarer anwaltlicher Sorgfaltspflicht ein offensichtlich unzulässiges Rechtsmittel ergriffen und dadurch unnötige Kosten verursacht hat ( Art. 66 Abs. 3 BGG ; vgl. BGE 129 IV 206 E. 2 S. 207; Urteile 2C_529/2018 vom 11. Juli 2018 E. 3; 9C_644/2016 vom 31. Oktober 2016 E. 3),

erkennt der Präsident:

1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2. Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen.

3. Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführer auferlegt.

4. Dieses Urteil wird den Beschwerdeführern, dem Staatssekretariat für Migration und dem Bundesverwaltungsgericht schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 31. Januar 2020

Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung

des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Seiler

Die Gerichtsschreiberin: Mayhall