Detention pending deportation (Ausschaffungshaft) upheld for asylum seeker who refused repatriation flight; appeal inadmissible for lack of substantive legal reasoning under Art. 42 BGG.
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe Swiss Federal Supreme Court dismissed the complainant's appeal and did not enter into the merits, upholding the lower court's decision to impose and maintain three months of detention pending deportation (Ausschaffungshaft) against a Ukrainian asylum seeker. The appeal was declared inadmissible because the complainant failed to provide any substantiated legal reasoning as required by Art. 42 BGG, merely stating an intention to appeal without showing how the contested ruling violated the law. The Court found no apparent legal error, confirming that the detention was justified under Art. 76(1)(b)(3) and (4) of the Foreign Nationals Act (AuG), as the complainant had unlawfully refused to board a repatriation flight on 17 October 2013, creating a concrete risk of absconding and obstructing the enforcement of his final removal order. No court costs were imposed, and the cantonal migration office was instructed to ensure proper notification of the decision.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 108 BGG, Art. 66 al. 1 BGG; Detention pending deportation (Ausschaffungshaft) upheld for asylum seeker who refused repatriation flight; appeal inadmissible for lack of substantive legal reasoning under Art. 42 BGG: The appeal was declared inadmissible because the complainant failed to provide any substantiated legal reasoning as required by Art. 42 BGG, merely stating an intention to appeal without showing how the contested ruling violated the law. The Court found no apparent legal error, confirming that the detention was justified under Art. 76(1)(b)(3) and (4) of the Foreign Nationals Act (AuG), as the complainant had unlawfully refused to board a repatriation flight on 17 October 2013, creating a concrete risk of absconding and obstructing the enforcement of his final removal order. No court costs were imposed, and the cantonal migration office was instructed to ensure proper notification of the decision.
Schlagwörter
KI-generiertZitierte Gesetzesbestimmungen
KI-generiertZitierte Rechtsprechung
KI-generiertVerwandte Entscheide
KI-generiertZentrale Rechtsfragen, extrahiert von Legislator
KI-generiertUsed to dismiss the appeal by simplified procedure as inadmissible for lack of substantiated legal reasoning.
Justified waiving court costs in the proceedings, as the circumstances warranted no fee.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_1070/2013
Urteil vom 19. November 2013
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Hugi Yar.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Migrationsamt des Kantons Thurgau , Schlossmühlestrasse 7, 8510 Frauenfeld.
Gegenstand
Überprüfung der Ausschaffungshaft,
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Thurgau vom 21. Oktober 2013.
Erwägungen:
1. X.________ (geb. 1973) stammt aus der Ukraine. Das Bundesamt für Migration trat am 14. Juni 2011 auf sein Asylgesuch nicht ein. Das Bundesverwaltungsgericht bestätigte diesen Entscheid mit Urteil vom 15. März 2013. Am 17. Oktober 2013 vereitelte X.________ seine Rückführung mittels unbegleitetem Flug nach Kiew, worauf das Migrationsamt des Kantons Thurgau ihn ab dem 18. Oktober 2013 für drei Monate in Ausschaffungshaft nahm, wogegen X.________ am 13. November 2013 (Posteingang: 18. November 2013) an das Bundesgericht gelangt ist.
2.
2.1. Die Eingabe erweist sich als offensichtlich unzulässig und kann ohne Weiterungen durch den Präsidenten als Einzelrichter im Verfahren nach Art. 108 BGG erledigt werden: Die Rechtsschriften an das Bundesgericht haben die Begehren und deren Begründung zu enthalten, wobei in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Akt Recht verletzt ( Art. 42 Abs. 1 und Abs. 2 BGG ). Die Begründung muss sachbezogen sein, d.h. den Gegenstand des angefochtenen Entscheids betreffen. Es ist dabei in gezielter Form auf die für das Ergebnis massgeblichen Ausführungen der Vorinstanz einzugehen ( BGE 134 II 244 E. 2.1 - 2.3).
2.2. Der Beschwerdeführer beschränkt sich darauf, zu erklären, Beschwerde führen zu wollen; er legt mit keinem Wort dar, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzen würde. Dies ist auch nicht ersichtlich. Auf das Asylgesuch des Beschwerdeführers ist rechtskräftig nicht eingetreten und er weggewiesen worden. Der Beschwerdeführer hat das Land indessen nicht verlassen und sich am 17. Oktober 2013 geweigert, den für ihn organisierten Rückflug anzutreten. Es besteht gestützt auf sein Verhalten die hinreichend konkretisierte Gefahr, dass er sich ohne die ausländerrechtlich begründete Festhaltung den Behörden für den Vollzug der Wegweisung nicht zur Verfügung halten wird (Art. 76 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 und 4 AuG [SR 142.20]; BGE 130 II 56 E. 3.1). Da auch alle übrigen Haftvoraussetzungen erfüllt sind, verletzt der angefochtene Entscheid kein Bundesrecht.
3. Es rechtfertigt sich, für das vorliegende Verfahren keine Kosten zu erheben ( Art. 66 Abs. 1 2 . Satz BGG). Das Migrationsamt des Kantons Thurgau wird ersucht, dafür besorgt zu sein, dass der vorliegende Entscheid dem Beschwerdeführer korrekt eröffnet und nötigenfalls verständlich gemacht wird.
Demnach erkennt der Präsident:
1. Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2. Es werden keine Kosten erhoben.
3. Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Thurgau und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 19. November 2013
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Zünd
Der Gerichtsschreiber: Hugi Yar