FTA v. Finnish Information Request Appeal Termination
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertIn this case, the Swiss Federal Tax Administration (ESTV) appealed to the Swiss Federal Tribunal against a decision by the Federal Administrative Court concerning a request for administrative assistance in tax matters from the Finnish Tax Administration, dated July 5, 2017. The request involved two parties, referred to here as the respondents, represented by a lawyer. However, the Finnish authorities later withdrew their request for information, rendering the appeal moot. The matter originated under the Agreement for the Avoidance of Double Taxation between Switzerland and Finland (DBA CH-FI), and the withdrawal led to the dismissal of the proceedings before the court.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 2 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz, Art. 66 Abs. 4 BGG, Art. 65 BGG, Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG; FTA v. Finnish Information Request Appeal Termination: The request involved two parties, referred to here as the respondents, represented by a lawyer. However, the Finnish authorities later withdrew their request for information, rendering the appeal moot. The matter originated under the Agreement for the Avoidance of Double Taxation between Switzerland and Finland (DBA CH-FI), and the withdrawal led to the dismissal of the proceedings before the court.
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KI-generiertThe decision to rule on the striking off of the proceedings by the instructing judge, acting as a single judge.
Cited generally as the rule for charging court costs.
Cited generally as the rule for charging court costs to the losing party, although the specific application (Art. 66 Abs. 4 BGG) exonerates the ESTV.
The provision determining that the Federal Tax Administration shall not be charged court fees as it acted in its official capacity.
Spätere Entscheide, die dieses Urteil zitieren (3)
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
2C_1068/2018
Verfügung vom 29. Januar 2019
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Stadelmann, als Instruktionsrichter,
Gerichtsschreiber Quinto.
Verfahrensbeteiligte
Eidgenössische Steuerverwaltung, Dienst für Informationsaustausch in Steuersachen SEI,
Beschwerdeführerin,
gegen
1. X.________, Finnland, c/o Y.________ Ltd.,
2. Y.________ Ltd.,
Beschwerdegegnerinnen,
beide vertreten durch Rechtsanwalt Prof. Dr. René Matteotti, Taxpartner AG.
Gegenstand
Amtshilfe DBA (CH-FI),
Beschwerde gegen das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 20. November 2018 (A-6895/2017).
Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten der Eidgenössischen Steuerverwaltung (ESTV) vom 30. November 2018 gegen das Urteil A-6985/2017 des Bundesverwaltungsgerichts, Abteilung I, vom 20. November 2018,
in das vom Bundesgericht in dieser Angelegenheit eröffnete Verfahren 2C_1068/2018,
in das Schreiben der ESTV vom 8. Januar 2019, worin die ESTV dem Bundesgericht bekanntgibt, dass die ersuchende finnische Behörde (Finnish Tax Administration) ihr Amtshilfeersuchen in Steuersachen 0-003-978-936 vom 5. Juli 2017 zurückgezogen hat, womit sich die Informationsübermittlung erübrige und
ihre Beschwerde gegenstandslos geworden sei ,
in Erwägung,
dass der Instruktionsrichter als Einzelrichter über die Abschreibung von Verfahren zufolge Gegenstandslosigkeit, Rückzugs oder Vergleichs entscheidet ( Art. 32 Abs. 2 BGG ),
dass die Gerichtskosten in der Regel der unterliegenden Partei auferlegt werden ( Art. 65 und Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG ), wobei die ESTV vorliegend in ihrem amtlichen Wirkungskreis handelte, weshalb ihr keine Gerichtskosten auferlegt werden ( Art. 66 Abs. 4 BGG ),
dass eine allfällige Entschädigung von jener Partei zu tragen ist, welche das gegenstandslos gewordene Verfahren eingeleitet oder bei welcher die Umstände eingetreten sind, welche zur Gegenstandslosigkeit des Verfahrens geführt haben (Urteil 2C_622/2016 vom 31. März 2017 E. 3.1 [mit Hinweisen] und 3.3),
dass den Beschwerdegegnerinnen zur Einreichung einer Vernehmlassung eine letztmalige Fristerstreckung bis zum 15. Januar 2019 eingeräumt wurde, diese Frist bei Eröffnung dieser Verfügung abgelaufen ist und die Beschwerdegegnerinnen fristgerecht eine Vernehmlassung einreichten, sodass bereits ein entsprechender Aufwand entstanden ist,
verfügt der Instruktionsrichter:
1. Das Verfahren wird infolge Gegenstandslosigkeit abgeschrieben.
2. Für das bundesgerichtliche Verfahren werden keine Gerichtskosten erhoben.
3. Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat den Beschwerdegegnerinnen insgesamt eine Parteientschädigung von Fr. 8'000.-- auszurichten.
4. Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten und dem Bundesverwaltungsgericht, Abteilung I, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 29. Januar 2019
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Instruktionsrichter: Stadelmann
Der Gerichtsschreiber: Quinto