Cantonal Appeal Withdrawal: Court Costs and Denial of Party Compensation
Legislator-Zusammenfassung
KI-generiertThe case involves an appeal by the government of a Swiss canton against a decision made by the cantonal administrative court regarding the issue of free legal assistance. The appeal was initially filed on January 31, 2012, and was later withdrawn following a new judgment issued by the Federal Tribunal that affected the case. Consequently, the federal court decided to dismiss the procedure due to the withdrawal of the appeal, imposed court costs on the canton, and determined that no party compensation would be awarded.
Legislator-Regeste
KI-generiertArt. 32 Abs. 2 BGG, Art. 65 BGG, Art. 68 BGG, Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG; Cantonal Appeal Withdrawal: Court Costs and Denial of Party Compensation: The appeal was initially filed on January 31, 2012, and was later withdrawn following a new judgment issued by the Federal Tribunal that affected the case. Consequently, the federal court decided to dismiss the procedure due to the withdrawal of the appeal, imposed court costs on the canton, and determined that no party compensation would be awarded.
Schlagwörter
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KI-generiertThe procedure was terminated by the single judge because the appeal was withdrawn.
Cited in relation to the imposition of court costs.
Used to order the Canton of Graubünden to pay the court costs.
Used to rule that no party compensation is due.
Volltext
Bundesgericht
Tribunal fédéral
Tribunale federale
Tribunal federal
{T 0/2}
2C_103/2012
Verfügung vom 25. Oktober 2012
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Seiler, als Einzelrichter,
Gerichtsschreiber Winiger.
Verfahrensbeteiligte
Regierung des Kantons Graubünden,
Beschwerdeführerin,
gegen
X.________,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Unentgeltliche Prozessführung (Rückerstattung),
Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden, 3. Kammer, vom 13. Dezember 2011.
Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten der Regierung des Kantons Graubünden vom 31. Januar 2012 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Graubünden, 3. Kammer, vom 13. Dezember 2011,
in die Verfügung vom 16. März 2012, womit das vorliegende Verfahren bis zum Abschluss des bundesgerichtlichen Verfahrens 2C_100/2012 vorläufig sistiert worden ist,
in das Schreiben der Regierung des Kantons Graubünden vom 23. Oktober 2012, womit die Beschwerde vom 31. Januar 2012 unter Hinweis auf das mittlerweile ergangene Urteil 2C_100/2012 des Bundesgerichts vom 25. September 2012 zurückgezogen wird,
in Erwägung,
dass das Verfahren gestützt auf Art. 32 Abs. 2 BGG mit Verfügung des Instruktionsrichters als Einzelrichter abgeschrieben werden kann, wobei über die Gerichtskosten zu entscheiden und die Höhe einer (allfälligen) Parteientschädigung zu bestimmen ist,
dass die Gerichtskosten ( Art. 65 BGG ) dem Kanton Graubünden aufzuerlegen sind ( Art. 66 Abs. 1 und 4 BGG ) und keine Parteientschädigungen geschuldet sind ( Art. 68 BGG ),
verfügt der Einzelrichter:
1. Das Verfahren wird infolge Rückzugs der Beschwerde abgeschrieben.
2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Kanton Graubünden auferlegt.
3. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen.
4. Diese Verfügung wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Graubünden, 3. Kammer, und der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 25. Oktober 2012
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Einzelrichter: Seiler
Der Gerichtsschreiber: Winiger